Komm lieber Mai

Zu Klaus53Klaus53
54 aus Hallorenstadt
sagte am 17.05.2017 um 09:12

Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün
und laß mir an den Bache, die Veilchen blüh"n
Wie möcht ich doch so gerne ein Veilchen wieder seh"n,
ach lieber Mai, wie gerne möcht ich einmal spazieren geh"n

Frühling läßt sein blaues Band, wieder flattern durchLüfte Süße,wohlbekannte Düfte , streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon
wollen balde kommen
Horch,von fern ein leisen Harfenton!

Frühling ja du bist"s!
Dich hab ich vernommen

Loading...
Ich freu mich auf den Frühling,nach draußen gehn, Sonne fühlen,
zum ersten Mal im Sand rumwühlen,

Mit Glitzerseifenblasen tanzen

Die ersten Frühlingsblumen pflanzen, mich hinterm Lieblingsbusch verstecken, den Spielplatz wieder neu entdecken, nach Vogel ,Has und Igel Ausschau halten
es wird frühling es hört auf zuwintern...die hunde schnuppern sich am hintern
woher wehst du das????
In Hamburg bemerkt man den Frühling
wenn der Regen wärmer wird^^

Nicht schlecht Herr Specht.
und damit noch mehr Frühlingsgefühle aufkommen hab ich hier noch was aus dem Schatzkästlein der Lyhrik vom Meister aller Klassen persönlich

Vor dem Tore


Vom Eise befreit sind Strom und Bäche

Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,

Im Tale grünet Hoffnungsglück;

Der alte Winter, in seiner Schwäche,

Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dort her sendet er, fliehend, nur

Ohnmächtige Schauer körnigen Eises

In Streifen über die grünende Flur.

Aber die Sonne duldet kein Weißes,

Überall regt sich Bildung und Streben,

Alles will sie mit Farben beleben;

Doch an Blumen fehlts im Revier,

Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen

Nach der Stadt zurück zu sehen!

Aus dem hohlen finstern Tor

Dringt ein buntes Gewimmel hervor.

Jeder sonnt sich heute so gern.

Sie feiern die Auferstehung des Herrn,

Denn sie sind selber auferstanden:

Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,

Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,

Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,

Aus der Straßen quetschender Enge,

Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht

Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge

Durch die Gärten und Felder zerschlägt,

Wie der Fluß in Breit und Länge

So manchen lustigen Nachen bewegt,

Und, bis zum Sinken überladen,

Entfernt sich dieser letzte Kahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden

Blinken uns farbige Kleider an.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,

Hier ist des Volkes wahrer Himmel,

Zufrieden jauchzet groß und klein:

Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!


(Johann Wolfgang von Goethe, Faust I)


Ja es stimmt schon was Ruuuuudi mit dem gelben Nummernschild gesungen hat: Göööööööööööööööthe war gut
Schreibe jetzt eine Antwort!


Partner von entertainweb.de