Melancholie und Depression

Benutzer gelöscht
 
sagte am 14.09.2007 um 09:00

Es gibt Menschen die behaupten, dass Melancholie und Depression das Gleiche ist. Ich seh das nicht so! Wie seht ihr das? Wie erlebt ihr eure melancholischen Momente? Seit ihr schon mal in Depressionen verfallen und wie habt ihr sie wieder überwunden? Erzählt doch mal...

Juhuu es hat geklappt! Nach 8.934.288 Versuchen konnte ich endlich ein neues Thema erstellen. Zur Feier des Tages schmeiß ich mal ne Runde Met und Bier für alle auf'm Sofa

also,ina.........

natürlich sind melancholie und depression nicht das selbe.
ich bin schon immer ein melancholischer typ gewesen ohne zu wissen was das überhaupt ist
meine depressionen habe ich schon seit ein paar jahren,mal mehr mal weniger.....
wenn die stimmung anfängt zu kippen fühlt man sich sooo scheiße und hilflos,denn egal was man macht,die stimmung kippt sowie so und wird zu einer depression oder es fühlt sich eher so an als ob man in das"bekannte" schwarze loch fällt.

naja,so nur ein kurzes statement von mir......
Ich antworte mal ausführlich, wenn ich nicht mehr so in Arbeit ersticke, Leute ...

Aber: Wer Melancholie und Deprssion durcheinanderwirft ist ein Banause ... Melancholie ist was total schönes und inspirierendes ... Ne Depression kenn ich nicht aus eigener Erfahrung, aber aus dem Umfeld und das muss grausam sein ...

@Ina ... das musst Du mir mal verraten, wie Du das geschafft hast ... das gibt mir Hoffnung und ich bleib dran ...
Tja das hat aufeinmal funktioniert- ich war selber total überrascht... Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. Man sagt ja: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Stimmt aber nicht! zuletzt stirbt der Mensch, der aufgehört hat zu hoffen...

Da hast Du recht- Melancholie ist irgendwo etwas schönes und inspirierendes. Es scheint aber sehr viele Banausen zu geben...
ich bin auch der meinung das dies zwei unterschiedliche sachen sind!!! hab das ganze abder mal nachgeschlagen und muss feststellen das depression nur ein "neumodisches wort" für melancholie ist!!! *grübel* verstehe ich nicht ganz!!!!

depression zu über winden finde ich ist ne schwere sache!!!!

ich würdes mal so ausdrücken die vergehen von alleine mit der zeit!!! is zumindest bei mir so!!!!
Also ich sehe es so, dass Melancholie und Depressionen definitiv zwei vollkommen unterschiedliche Dinge sind. Melancholie ist meines Erachtens ein Gefühl, dass man hin und wieder wirklich geniessen kann. Mir fallen dann meistens die besten Gedichte ein und ich denke viel nach. Depressionen hingegen, sind nicht sonderlich produktiv. Viel mehr lähmen sie alles...entweder man schafft es aus diesem schwarzen Loch wieder herauszukommen oder aber man befindet sich nach und nach auf einem immer schmaler werdenden Pfad...der Absturz ist meistens vorprogrammiert. Depressionen sind meiner Meinung nach eine wirklich ernst zu nehmende Sache und sollten in keinem Fall mit Melancholie oder leichten depressiven Verstimmungen (die fast jeder mal hat) gleichgesetzt werden...
In meinem letzten Anflug von Melancholie hab ich angefangen, eine englische Küste zu malen ... da soetwas bei mir aber ewig dauert ... denn ich mal gerne mit Ölfarben ... bin ich natürlich nicht fertig geworden ^^

Das geht mir oft so .... weswegen lauter angefangene Bilder bei mir herumstehen ... die dann zwar irgendwann fertig werden, aber es dauert eben ewig ^^
Ach Doly, das kenn ich.. ich schreib dann immer irgendwelche tiefdüsteren Gedichte. Hab schon so manches Oktacheftchen zuhause rumliegen..aber sowas hilft, wieder in bessere Stimmung zu kommen...
Von wegen schreiben...mir fallen dann immer die besten Texte ein. Und wenn ich dann nicht ganz schnell zu Zettel und Stifft greife, dann ärgere ich mich hinterher gewaltig...
Ich leide seit Jahren an Depressionen....Mit Melancholie hat das absolut nichts zu tun!Ich werde melancholisch,wenn ich z.B.einen song höre,der mir in einem bestimmten Lebensabschnitt viel bedeutet hat-wenn ich mich an Menschen erinnere,die mich ein Stück meines Weges begleitet haben...Melancholie ist ein warmes Gefühl,tief aus dem Herzen-sehnsüchtig-liebevoll...

Depressionen rauben einem den Atem,schnüren die Brust zu-man möchte schreien-sich verkriechen....Traurigkeit umhüllt einfach Alles....

Na ja-so empfinde ich das...
Also ich seh es so ähnlich. Aber sogar Wikipedia ist der Meinung, dass Melancholie und Depression das gleiche ist

http://de.wikipedia.org/wiki/Melancholie

Trotzdem erlebe ich beides auf verschiedene Art- oder auf verschiedenen Ebenen...
Wikipedia ... Pffft ^^ Jedes Psychologielexicon definiert diese beiden Zustände völlig verschieden!

@ Hexe: Jap, so krieg ich das in meinem Umfeld auch mit. Da drunter sind auch zwei Leute, die eine bipolare "Störung" haben. Das muss besonders krass sein, weil man nie weiss, was man in der anderen Phase gedacht/gefühlt hat. Schein jedenfalls so.
Was mich nur immer wieder beschäftigt: Was hat das mit mir zu tun? Viele, jah fast alle meiner Freunde sind entweder melancholisch, oder depressiv. Bin ich es auch irgendwie und hab es nicht erkannt, oder sind mir Menschen, die auch das negative erleben einfach sympathischer weil sie mehr nachdenken als andere? Ich glabe es ist von Beidem etwas. Oder ist es einfach ein Zeitphänomen? Einem nachdenklichen intelligenten Menschen bleibt doch nun mal nichts anderes übrig, als in diesen Zeiten ein gewisses Pensum zu leiden, oder? Soziologen und Psychologen behaupten das jedenfalls und ich stimme dem zu!
Also wer in diesen Zeiten ne rosa Brille trägt muss wahrlich krank sein...

Ist Depression vielleicht gar kein psychologisches, sondern ein gesellschaftliches Problem???? Unter Umständen sogar von Kapital und Politik verursacht? Lehne ich mich mit dieser Frage nu zu weit aus dem Fenster...?????
Mh ... nope! Du lehnst Dich nicht zu weit aus dem Fenster ... auch ich als hinlänglich erfolgreicher Kaufmann halte von dem System nicht viel und habe meinen Job an den Nagel gehängt um ein intellektuell erfüllenderes Leben zu führen.

As I said, Soziologie und Psychologie erklären die Zunahme der Depressionen mit wachsender Unsicherheit und Zukunftsangst und verbinden das teilweise mit der Säkularisierung der Gesellschaft, teilweise mit der Marktwirtschaft und dem damit verbundenen Einsatz der Körperkraft als Ware ... und anderen Faktoren (Medien usw) ... aber ich halte mich kurz ...

Es sind also keine blossen Aussenseitergedanken, die da aufkommen, sondern logische Schlussfolgerungen. Ich selbst hatte nach einem schweren Drogenunfall in der Partyscene, der meinen Marktwert erstmal in den keller gejagt hat, ganz schön zu kämpfen um nicht unterzugehen; doch bevor ich an etwas kaputt gehe oder leide, muss schon echt was passieren ... aber nicht jeder Mensch ist Kämpfer ... und es kotzt mich an, dass es von allen verlangt wird, ob sie wollen oder nicht -..-
...ja, das Leben könnte manchmal im Allgemeinen besser sein....

Aber wie war das noch: Allen rechtgetan ist eine Kunst die niemand kann...

Hey ein schwerer Drogenunfall ist echt übel. Freut mich, dass Du gekämpft hast und nich untergegangen bist!
njah ... geht so ... mehr Geld wär nicht schlecht ... oder so

^^ das mag stimmen ...

Yo ... mich freut das auch ... bis auf die zwölf Tage Delirium war es echt nicht schön ... As said ... danach hab ich mich entschlossen das normale Leben zu versuchen uuuund: *Surprise* ... es ist nicht besser als ein Drogenpartyrampenlichtleben !!!! ... aber auch nicht schlechter ... es ist einfach nur anders und perspektivisch nicht so festgelegt ... Ich mag jedenfalls jede einzelne Minute meines gaaanzen Lebens und freu mich auch noch auf den Tod ... aber erst später .... viiiiel später ... ^^
Anyway ... back to topic ...

Melancholisch war ich schon ewig nicht mehr und vermiss es ein bisschen ^^ Grüblerisch bin ich immer ... aber das ist wohl mein Character ...
seelenstrip: dann mach ich auch mal mit...

wenn ich die kriese krieg mach ich mir an tee aus johanniskraut und guck mein lieblinsfilm oder les a buch.. bis ich dann wieder aus meiner wohnung komm, kanns manchmal paar tage dauern, solang ich nicht arbeiten muss oder einkaufen... manchmal brauch ich dass aber auch.. dann heul ich einfach so lang bis ich einschlaf oder betrink mich bis zum delirium.. dass ist eigentlich so ein bis zwei mal im monat.. aber auf "profi" hilfe vom onkel doktor kann ich verzichten.. war laengere zeit regelmaessig in behandlung und hat nur genervt nem fremden alles anvertrauen zu sollen.. *kotz* und helfen kann der einem auch nicht wirklich.. bin nur hin, weil meine eltern drauf bestenden hatten, nachdem se entdeckt haten, das ich mir die arme aufgeschlitzt hab.. weis selber net warum ich des gemacht hatte, hab auch schon seid vier jahren "aufgehoert"

so> jetzt bin ich "nackt"
Hi Toni ^^

Herzlich willkommen in unserer illustren Runde. Ach man, schön, dass es Dir besser geht ... Ich denke, dass die Schulmedizin ganz schön auf der Stelle tritt, was das angeht und ein richtiger Markt daraus entstanden ist, dass es Menschen mal schlecht geht.

Und man kann nur selbst wissen, wie man etwas an sich verändert, dehalb find ich es nicht schlimm, wenn es jmd mal schlecht geht, und er/sie seine/ihre Erfahrungen macht. Sch***n und so, oder sich verkriechen ...

Es wird zuviel von der Medizin pathologisiert, wie ich meine ... dann gibt es wieder Experten, die wollen bezahlt werden und so weiter und so fort ...
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