Eine wunderbare Geschichte!

Benutzer gelöscht
 
sagte am 01.10.2008 um 11:57

Der Seelenvogel - eine wunderbare Geschichte

DER SEELENVOGEL

Eine Geschichte, in der es um unsere Seele und unsere Gefühle geht und darum, wieder einmal mehr auf unsere innere Stimme zu hören.





Tief, tief in uns wohnt die Seele.
Noch niemand hat sie gesehen,
aber jeder weiss, dass es sie gibt.
Und jeder weiss auch, was in ihr ist.
In der Seele, in ihrer Mitte,
steht ein Vogel auf einem Bein.
Der Seelenvogel.

Und er fühlt alles, was wir fühlen.
Wenn uns jemand verletzt,
tobt der Seelenvogel in uns herum;
hin und her, nach allen Seiten,
und alles tut ihm weh.

Wenn uns jemand lieb hat,
macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge,
kleine, lustige, vorwärts und rückwärts, hin und her.
Wenn jemand unseren Namen ruft,
horcht der Seelenvogel auf die Stimme,
weil er wissen will, ob sie lieb oder böse klingt.

Wenn jemand böse auf uns ist,
macht sich der Seelenvogel ganz klein
uns ist still und traurig.
Und wenn uns jemand in den Arm nimmt,
wird der Seelenvogel in uns grösser und grösser,
bis er uns fast ganz ausfüllt.
So gut geht es ihm dann.
Ganz tief in uns ist die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,
aber jeder weiss, dass es sie gibt.
Und noch nie, noch kein einziges mal,
wurde ein Mensch ohne Seele geboren.
Denn die Seele schlüpft in uns,
wenn wir geboren werden,
und sie verlässt uns nie,
keine Sekunde, solange wir leben.
So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen
von unserer Geburt bis zu unserem Tod.


Sicher willst du wissen, woraus der Seelenvogel besteht.

Das ist ganz einfach. Er besteht aus Schubladen.
Diese Schubladen können wir nicht einfach aufmachen,
denn jede einzelne ist abgeschlossen
und hat ihren eigenen Schlüssel.
Und der Seelenvogel ist der einzige, der die Schubladen öffnen kann.

Wie?
Auch das ist ganz einfach: mit seinem Fuss.
Der Seelenvogel steht auf einem Bein.
Das zweite hat er, wenn er ruhig ist, an den Bauch gezogen.
Mit dem Fuss dreht er den Schlüssel
zu der Schublade um, die er öffnen will,
zieht am Griff,
und alles, was darin ist, kommt zum Vorschein.

Und weil alles, was wir fühlen,
eine Schublade hat,
hat der Seelenvogel viele Schubladen.
Es gibt eine Schublade für Eifersucht
und eine für Hoffnung.
Es gibt eine Schublade für Enttäuschung
und eine für Verzweiflung.
Es gibt eine Schublade für Geduld
und eine für Ungeduld.
Auch für Hass und Wut und Versöhnung.
Eine Schublade für Faulheit und Leere
und eine Schublade für die geheimsten Geheimnisse.
Diese Schublade wird fast nie geöffnet.

Es gibt auch noch andere Schubladen.
Du kannst selbst wählen, was drin sein soll.
Manchmal sind wir eifersüchtig
ohne dass wir es wollen.
Und manchmal machen wir etwas kaputt,
wenn wir eigentlich helfen wollen.

Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer
und bringt uns manchmal in Schwierigkeiten...
Man kann schon verstehen,
dass die Menschen verschieden sind,
weil sie verschiedene Seelenvögel haben.

Es gibt Vögel,
die jeden Morgen die Schublade "Freude" aufmachen.
Dann sind die Menschen froh.
Wenn der Vogel die Schublade "Wut" aufmacht,
ist der Mensch wütend.
Und wenn der Vogel die Schublade nicht mehr zuschliesst,
hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.
Manchmal geht es dem Vogel nicht gut.
Dann macht er böse Schubladen auf.

Geht es dem Vogel gut,
macht er Schubladen auf, die uns gut tun.
Manche Leute hören den Seelenvogel oft,
manche hören ihn selten.
Und manche hören ihn nur einmal in ihrem Leben.
Deshalb ist es gut, wenn wir auf den Seelenvogel horchen,
der tief, tief in uns ist.
Vielleicht spät abends, wenn alles still ist....

Wie das Vergissmeinnicht seinen Namen bekam
Vor langer, langer Zeit schuf der liebe Gott die Blümlein. Er gab jedem seinem Namen und seine Farbe. Die lieben Engelein durften ihm dabei helfen. Sie trugen in vielen Töpfchen die Farbe herbei.
Da waren Blümlein, die wurden goldgelb bemalt. Sie sahen aus wie kleine Sonnen. Sie nannte der liebe Gott Löwenzahn. Andere bekamen blaue Glöckchen. Sie wurden Glockenblumen genannt.
Am Wegrand saß einsam ein kleines Blümlein. Es bekam ein weißes Strahlenkränzlein und jeder Strahl wieder ein rosa Tüpfelchen an der Spitze. Mitten hinein aber bekam es einen dicken, gelben Tupf.
Wißt ihr, wie es heißt? Es wurde Gänseblümchen benannt. Einer anderen Blume malte der liebe Gott die Blättchen rot, die aus einem grünen Kelch hervorschauten; das war die Nelke. So kam ein Blümlein nach dem anderen an die Reihe. Es war schon eine große Arbeit, bis alle die vielen Blümlein ihre Namen und ihr farbiges Kleidchen hatten.

Dann sagte der liebe Gott zu den vielen Blümlein: ?Nun blüht und duftet! Alle Menschen und Tiere sollen sich an euch erfreuen. Schmetterlingen und den fleißigen Bienchen sollt ihr Nahrung geben. Den kleinen Käfern aber, wenn sie Schutz suchen, sollt ihr Unterschlupf gewähren.?
Da öffneten die Blümlein aus Dankbarkeit ihre Blütenblättchen. Und sie freuten sich, da zu sein. Bienchen kamen geflogen und holten sich unter Summen den Honig und Blütenstaub. Bunte Schmetterlinge gaukelten von einer Blüte zur anderen, und die grünen, frechen Grashüpfer sprangen vor Lust hoch darüber weg. In ihrem Übermut wetteiferten sie miteinander, wer am höchsten springen könnte.

Drunten am Bach, wo die bunte Wiese aufhört, saß ein wunderfeines Blümlein. Seine Blüten waren so blau wie der Himmel im Sommer, wenn die Sonne lacht. Man konnte glauben, es sei von oben herabgefallen. Lieb und bescheiden lachte es mit seinen kleinen Blütensternlein der Sonne zu. Ringsum war Friede. Nur der Bach erzählte mit seinem Plätschern von seiner weiten Reise durch Wald und Feld.
Da kam pfeilgeschwind ein Bachstelzchen auf einen Stein geflogen. Der lag mitten im Wasser. Es wippte lebhaft mit dem Schwänzchen. Mit seinen schwarzen munteren Augen sah es das Blümlein an und fragte: ?Wie heißt du denn??
?Ich - ich - heiße - ja, wie heiße ich denn?? stammelte das Blümlein erschrocken.
Es hatte seinen Namen vergessen. So sehr es sich auch besann, der Name fiel und fiel ihm nicht ein. War das ein Schreck! Jetzt war das Blümlein ohne Namen! Vor Angst zitterte es. Der Kummer darüber war so groß, daß aus seinen winzigen Blütenkelchlein die Tränen rannen.
?Ach, ich armes Blümlein?, klagte es, ?was mache ich nun? Ich weiß nicht mehr, wie ich heiße. Ich habe meinen Namen vergessen, bin namenlos!?

Das tat der kleinen, zierlichen Bachstelze leid. So plötzlich, wie sie gekommen war, flog sie fort. Hoch und immer höher trugen sie ihre Flügel, bis hinauf zum lieben Gott. ?Ach lieber Gott?, sagte sie, ?da drunten an dem kleinen Bächlein blüht ein kleines, blaues Blümlein. Es weint so sehr, weil es seinen Namen vergessen hat.?

Da erbarmte sich der liebe Gott.
Er stieg selber hinab zu dem Blümlein.
Das zitterte vor Freude, als es ihn sah.
?Ja?, sagte gütig der liebe Gott, ?du hättest deinen Namen nicht vergessen dürfen. Nun muß ich dir einen Neuen geben. Damit du ihn nicht wieder vergißt, sollst du von heute an Vergißmeinnicht heißen.?
Seit dieser Stunde heißt das Blümlein mit den kleinen, blauen Sternchen Vergißmeinnicht und hat seinen Namen nie wieder vergessen.
Traurigkeit






Die kleine Mücke Traurigkeit flog durch die Welt. Immer wenn sie jemanden stach, wurde derjenige von unerklärlicher Traurigkeit ergriffen. Niemand verstand dann, was mit dem Betreffenden los war, denn es passierte von einem Augenblick zum nächsten. Er selbst verstand es meist auch nicht. In einem Moment war er noch ganz fröhlich und dann überfiel ihn eine mächtige Traurigkeit. Die kleine Mücke Traurigkeit merkte, dass die Menschen um sie herum immer trauriger wurden. Sie störte das nicht weiter, denn sie hielt Traurigkeit für ganz normal. Nie hörte man von ihr ein Lachen, nie flog sie lustige Kapriolen in der Luft. Die anderen Mücken mieden sie, denn sie war so traurig, dass sich die anderen von ihr nicht anstecken lassen wollten. So war die kleine Mücke Traurigkeit ganz alleine mit ihrer Traurigkeit.Eines schönen Sommerabends traf sie eine Grille, die ein wunderschönes Grillen-Konzert veranstaltete. "Was für eine schöne Musik." sagte die Mücke traurig. "Nicht wahr", freute sich die Grille, "Musik macht ein fröhliches Gemüt und ein glückliches Herz.""Was ist das?" fragte die kleine Mücke. "Was ist was?" die Grille verstand sie nicht. "Na, was ist ein fröhliches Gemüt und ein glückliches Herz?" wollte die kleine Mücke wissen. "Wer bist denn du, dass du das nicht weißt?" fragte die Grille erstaunt. "Ich bin die kleine Mücke Traurigkeit." stellte sich die kleine Mücke vor. "Na, dann ist ja alles klar", seufzte die Grille, "du armes kleines Wesen."?"Kann ich lernen, was ein fröhliches Gemüt und ein glückliches Herz ist?" fragte die kleine Mücke. "Hör mir einfach nur zu" antwortete die Grille. Und die Grille begann das schönste Grillen?Konzert ihres Lebens. Sie spielte leicht und fröhlich, wehmütig und liebevoll. Sie spielte alle Melodien die sie kannte und noch einige mehr. Mal klang ihre Musik hell und klar, mal klang sie übermütig und ausgelassen. Doch immer klang die Fröhlichkeit darin mit. Die Grille spielte so schön, wie noch nie in ihrem Leben. Die kleine Mücke Traurigkeit lauschte ganz hingerissen. Aber nicht nur sie, sondern alle, die die Musik der Grille hörten, hielten inne und begannen zu lauschen. Die schönen Klänge gruben sich tief in alle Herzen. Die kleine Mücke Traurigkeit vergaß ihre Traurigkeit, während sie der Musik atemlos lauschte. Und mit einem Mal passierte etwas ganz besonderes mit der kleinen Mücke. Weil sie ihre Traurigkeit nicht mehr spürte, wurde in ihrem Herzen Platz für viele andere Gefühle. Mit der Musik erlebte sie Freude und Lachen, und spürte Übermut und Fröhlichkeit, von der sie gar nicht wusste, dass es sie gab.Als die Grille geendet hatte, dankte ihr die kleine Mücke ganz bewegt und voller Freude. "Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Nie habe ich mir vorstellen können, dass es so viele Gefühle gibt" staunte die kleine Mücke glücklich. "Das werde ich nie vergessen. Du hast mir ein wunderschönes Geschenk gemacht." "Damit hast du mir auch ein schönes Geschenk gemacht." gab die Grille zurück. "Wenn jemandem meine Musik gefällt, ist das das allerschönste für mich." Die kleine Mücke verabschiedete sich von der Grille. Und sie machte sich auf die Suche nach einem neuen Namen.

Eine wunderschöne Geschichte die ich gestern per Mail
erhalten habe.
Ich wollte sie Euch unbedingt zum Lesen anbieten.
Wolken.....






Wolken

Berge, See, Sturm und Sonne waren meine Freunde, erzählten mir und erzogen mich und waren mir lange Zeit lieber und bekannter als irgend Menschen und Menschenschicksale.
Meine Lieblinge aber, die ich dem glänzenden See und den traurigen Föhren und sonnigen Felsen vorzog,, waren die Wolken.
Zeigt mir in der weiten Welt den Mann, der die Wolken besser kennt und mehr lieb hat als ich!
Oder zeigt mir das Ding in der Welt, das schöner ist, als Wolken sind!
Sie sind Spiegel und Augentrost, sie sind Segen und Gottesgabe, sie sind Zorn und Todesmacht.
Sie sind zart, weich und friedlich wie die Seelen von Neugeborenen, sie sind schön, reich und spendend wie gute Engel, sie sind dunkel, unentrinnbar und schonungslos wie die Sendboten des Todes.
Sie schweben silbern in dünner Schicht, sie segeln lachend weiß mit goldenem Rand, sie stehen rastend in gelben, roten und bläulichen Farben.
Sie schleichen finster und langsam wie Mörder, sie jagen kopfüber wie rasende Reiter, sie hängen traurig und träumend in bleichen Höhen wie schwermütige Einsiedler.
Sie haben die Formen von seligen Inseln und die Formen von segnenden Engeln, sie gleichen drohenden Händen, flatternden Segeln, wandernden Kranichen.
Sie schweben zwischen Gottes Himmel und der armen Erde als schöne Gleichnisse aller Menschensehnsucht, beiden angehörig ? Träume der Erde, ich welchen sie ihre befleckte Seele in den reinen Himmel schmiegt.
Sie sind das ewige Sinnbild allen Wanderns, alles Suchens, Verlangens und Heimbegehrens.
Und so, wie sie zwischen Erde und Himmel zag und sehnend und trotzig hängen, so hängen zag und sehnend und trotzig die Seelen der Menschen zwischen Zeit und Ewigkeit.


Diese wunderschöne Betrachtung schrieb ? Hermann Hesse
Kleeblatt

Gestern sah ich einen Mann,
tief hatte er seine Hände in den Taschen vergraben,
das Oberhemd war sauber und gebügelt.
Ich hätte ihn fast übersehen, dort auf dem Rasen vor diesem Heim.

Sein Körper war gekrümmt, so als ob er etwas suche.
Ich schien recht zu haben, denn er sah unentwegt auf das Gras.
Ob er wohl irre ist fragte ich mich, oder ob er nur seine Uhr verloren hat.

Die Neugier wurde stärker, und ich hoffte,
dass die Pfleger ihn ins Heim zurück bringen würden.
Doch sie gingen an ihm vorbei und grüßten ihn freundlich.

Voller Hochmut ging ich auf ihn zu und fragte gönnerhaft ob ich helfen könnte.
Er lachte mich freundlich an und sagte "Nein" und sein Blick wurde ernst.
Ich muss es selber finden -
das Kleeblatt, und es muss vier Blätter haben.
Ich habe es ihr versprochen und die Zeit drängt.

Da kam SIE
mit der Schönheit ihrer 78 Jahre,
und mit dem Charme SEINER 82 Jahre sagte er:
"Schatz du musst noch etwas warten,
ich habe leider keines gefunden."
Wenn du vermutest, dass die Erde und der Himmel sind verbunden,
du hast den Schlüssel des Geheimnisses gefunden.
Denkst du ab und zu an dein Schicksal?
Dein Schicksal ist sicher kein Zufall.

Lass die Ewigkeit dein Herz berühren.
Du kannst den Sinn des Lebens auch spüren.
Alles was lebt, bleibt immer in Bewegung.
Das ist das wichtigste Gesetzt des Lebens.

Die Sonne und die Sterne drehen sich im Kreis.
Was brauchst du für einen besseren Beweis.
Beweg dich immer! Bleib nicht stehen!
Das Rad des Lebens muss sich drehen!!!

Niemand ist geboren nur zum Spaß,
ohne Sorgen zu leben, wie das Gras.
Jeder muss in dieser Kürze etwas lernen,
das Glück und die Enttäuschung kennen lernen.

Wie kannst du sonst die Dinge unterscheiden,
sich für das Schlechte oder Gute doch entscheiden?
Dein Leid ist für die Seele jetzt wie Nahrung.
Du bist längst da und du bekommst deine Erfahrung.

Man kann nicht das Schicksal vermeiden.
Du freust dich heute, morgen kannst du wieder leiden.
Und je genauer hast du dein Schicksal geplant,
desto härter trifft dich der Zufall am Rand.

Es gibt viele Ereignisse, da musst du einfach durch.
Die Augen zu und weiter ohne Furcht.
Obwohl du am Rand stehst, vielleicht alles verlierst,
das wichtigste ist trotzdem WIE du auf alles reagierst!

Und du entscheidest weiter in dem Leben
ob du in Zorn nur nehmen willst, oder bereit bist von Herzen zu geben.
Du musst auf einer Kreuzung des Schicksals selbst wählen
ob du die dunklen Wegen gehst, oder vielleicht die hellen.
[b]Glaubst Du an Schicksal...?

Ungerecht verteilt denkst Du,
weil es Dir schlecht geht,
noch ein Stückchen tiefer fällst,
diesem Loch nicht entfliehen kannst?

Kein Wort kann Dich trösten,
ist es Wut, oder Traurigkeit,
Blick ins vergangene, oder jetzt,
Sag, "Glaubst Du an Schicksal???

Ist es nicht gerecht,
das starke Menschen ertragen,
doch Schwache sterben würden,
untergehen ohne das man sich erinnert?

Die starken hingegen, verkriechen,
fühlen in sich und kämpfen,
ohne auch nur einem Moment,
nur daran zu denken aufzugeben?

Die die kämpfen, werden siegen,
denn sie fühlen tief in sich,
das es sich zu kämpfen lohnt,
ohne zu wissen was das Ziel ist?

jeden Kampf in sich ausgefochten,
Stärke und Schwäche gelebt, gekostet,
doch ihrem Schicksal gegenüber stehend,
wissend wofür man gekämpft hat?

[/b]Und ich frage Dich,? Glaubst Du an Schicksal??
[b]Denkanstoss
***************
Schon immer war es so im Leben,
in Zukunft wird's kaum anders sein,
ein Reicher wird nichts geben,
er will wahren nur den Schein.

Mitleid wird er niemals zeigen,
das Lachen hat er längst verlernt.
Er wird nicht heruntersteigen,
von seinem edlen Hochmutspferd.

Doch bedenke, lieber Reicher:

Wer sehr viel Geld besitzt im Leben,
der sollte auch nicht geizig sein.
So lang er lebt, sollte er geben,
dem wirklich Armen, einen Schein.

Nur wer denkt, es sei nicht Mode,
und behält sein Geld für sich allein.
Der wird gewiss nach seinem Tode,
[/b][b]NUR ein Reicher unterm Grabstein sein.
[/b]
Die Welt in Ordnung bringen

Ein kleines Mädchen kam zu seinem
Vater und wollte mit ihm spielen.
Der aber hatte keine Zeit für das
Mädchen und auch keine Lust zum
Spielen. Also überlegte er, womit
er das Mädchen beschäftigen könnte.

Er fand in einer Zeitschrift eine
komplizierte und detailreiche
Abbildung der Erde. Dieses Bild
riss er aus und zerschnipselte es
dann in viele kleine Teile. Das
gab er dem Mädchen und dachte,
dass sie nun mit diesem schwierigen
Puzzle wohl eine ganze Zeit
beschäftigt sei.

Das Mädchen zog sich in eine Ecke
zurück und begann mit dem Puzzle.
Nach wenigen Minuten kam es
zum Vater und zeigte ihm das fertig
zusammengesetzte Bild.
Der Vater konnte es kaum glauben
und fragte seine Tochter, wie sie das
geschafft habe.

Das Kind sagte: "Ach, auf der
Rückseite war ein Mensch abgebildet.
Den habe ich richtig zusammengesetzt.
Und als der Mensch in Ordnung war,
war es auch die Welt."
Schreibe jetzt eine Antwort!


Partner von entertainweb.de