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Die Nonne aus Basel

In Basel trat ein junges Mädchen ins Kloster ein, um Gottes Gnade zu erlangen. Doch schon nach zwei Monaten wurde sie unglücklich. Sie beichtete der Mutter Oberin ihre Not:
»Ehrwürdige Mutter, ich möchte aus dem Orden wieder austreten, denn ich halte es nicht aus, der irdischen Liebe für immer zu entsagen! Ich brauche einen Mann, sonst gehe ich zugrunde!«
Tröstend sagte die Mutter Oberin: »Mein liebes Kind, das ist doch noch lange kein Grund, aus dem Orden auszutreten! Auch für diese deine Nöte weiß unsere heilige christliche Kirche Mittel und Wege. Hier nimm dieses Reisegeld und fahre mit der Bahn nach Freiburg. Dort steigst du in die Straßenbahn Richtung Günterstal ein und fährst bis zur Johanneskirche. Du gehst in die Kirche hinein und betrittst den ersten Beichtstuhl auf der linken Seite. Dort meldest du dich mit dem Losungswort: Hallihallo, die Nonne aus Basel isch do! Und jetzt üben wir den Satz und den richtigen Tonfall, bis es klappt!«
Die junge Nonne kam also in Freiburg an, fand auch die richtige Straßenbahn nach Günterstal und stieg bei der Johanneskirche aus. Doch als sie den Kirchenraum betrat, war sie sich nicht mehr sicher, ob sie in den linken oder den rechten Beichtstuhl gehen sollte. Sie beschloß nach rechts zu gehen, denn rechts, meinte sie, sei immer der rechte Weg.
Hinter dem Vorhang kniete sie nieder und meldete sich mit dem Losungswort: »Hallihallo, die Nonne aus Basel isch do!«
Da wehte es sie aus den Tiefen des Beichtstuhls leise an: »Hallohalli, der fickende Pater isch visavis!«



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