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Putzfrau möchte ich sein

Zu SchnurrerSchnurrer
aus Venlo
sagte am 07.11.2019 um 17:13

Osnabrück. Bei dieser Extra-Zahlung freute sich eine Putzfrau
aus Osnabrück ganz besonders! Denn statt den üblichen 340 Euro, welche
normalerweise am Ende ihres Monats als Nettoentgelt auf ihr Konto
überwiesen wurden, entdeckte die Frau dort eine ganz andere, deutlich
beeindruckendere Summe.


Satte 225.285 Euro - also mehr als eine Viertelmillion - befanden sich im Juni 2018 auf einmal mehr auf dem Konto der Putzfrau.
Es war der Auftakt eines langen Rechtsstreits, der erst am Donnerstag,
7. November 2019, mehr als ein Jahr später vor dem Landgericht Osnabrück
ein Ende fand.



















Putzfrau findet Mega-Betrag auf Konto

Wie war das Geld überhaupt auf das Konto der Frau
gelangt? Die Ursache dafür fand sich in der Verwaltung des Arbeitgebers
der Frau. Dort hatte eine Mitarbeiterin in das Feld des auszuzahlenden
Betrags versehentlich die Personalnummer der Frau eingetragen. Lange
blieb das natürlich nicht unbemerkt.


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Kurze Zeit später forderte der Arbeitgeber seine
Angestellte auf, den Betrag zurückzuüberweisen. Dazu war die 27-jährige
Putzkraft grundsätzlich bereit - knüpfte die Rückzahlungen jedoch an
mehrere Bedingungen. So zögerte sie die Überweisung immer wieder hinaus
und machte sie von erheblichen finanziellen Gegenleistungen abhängig.
Dieses Verhalten sollte ihr später zum Verhängnis werden.




Am Ende entschloss sie sich, die Summe auch ohne eine
Gegenleistung an ihren Arbeitgeber zurückzuzahlen. Dabei offenbarte
sich allerdings ein großes Problem.


Fall beschäftigte viele Gerichte

Einen erheblichen Teil des Geldes hatte die
27-Jährige bereits ausgegeben. Sie konnte nicht die gesamte Summe
überweisen. Der Arbeitgeber der Frau zog vor Gericht. Dabei mussten
beide Parteien einen langen Atem beweisen.


Nachdem der Fall bereits vor dem Arbeits- und dem
Amtsgericht in Osnabrück verhandelt wurde, zogen sie vor dem Amtsgericht
Osnabrück im Mai in die nächste Runde. Dort wurden die Aufschübe und
geforderten Gegenleistungen für die Rückzahlung verhandelt. Erfüllten
sie den Tatbestand einer versuchten Erpressung?


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Im Mai bejahte das Amtsgericht diese Frage. Die Frau
wurde zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt. Dagegen hatten
jedoch sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung Berufung
eingelegt. Es sollte also in die nächste Instanz gehen.


Verhandlung beginnt mit Paukenschlag

Im November kam es dann zum fünften gerichtlichen
Aufeinandertreffen vor dem Landgericht Osnabrück. Das endete bereits
nach kurzer Zeit mit einem Paukenschlag.


















Die Verhandlung vor dem Landgericht Osnabrück war nur von kurzer Dauer.





Denn als das Landgericht verkündete, dass es keine
durchgreifenden Bedenken gegen die Entscheidung des Amtsgerichts hätte,
zogen beide Parteien ihren Einspruch zurück.


Das Urteil des Amtsgerichts aus dem Mai ist damit rechtskräftig. Die
Putzfrau muss die Geldstrafe von 1.200 Euro berappen. Statt einer
Viertelmillion auf der Habenseite drohen nun also rote Zahlen.
Hat denn die Dame nicht nachgedacht.So ein Buchungsfehler kann ja mal vorkommen,aber das bedeutet doch nicht das man diese Summe so mir nichts dir nichts behalten kann.Das mußte ihr ja um die Ohren fliegen.Aber da war die Gier wohl größer als der Anstand.
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