Wenn es Angsthasen sind und um ihre Betriebe bange,

Zu SchnurrerSchnurrer
aus Venlo
sagte am 10.01.2020 um 11:15

Angst vor Trump? Deutsche Firmen fliehen in Scharen aus Milliardenmarkt Iran










Andreas Baumer


4 Stunden





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Seine
Iran-Sanktionen wirken: Etwa 100 deutsche Unternehmen haben sich in den
vergangenen Monaten zurückgezogen. Im Iran geblieben sind etwa 20.
(Foto: Joe Raedle, Getty Images)


[b]Ein Krieg mit dem Iran scheint vorerst vom Tisch.
Aussicht auf Besserung besteht für deutsche Unternehmen am Persischen
Golf aber nicht.[/b]
[b]In Scharen haben sich deutsche
Firmen in den vergangenen Monaten aus dem Iran zurückgezogen. Von einst
120 sind nur noch etwa 20 deutsche Unternehmen übrig geblieben.[/b]
Die Spannungen im Nahen Osten wecken beim DIHK-Außenwirtschaftschef aber noch ganz andere Sorgen.
Weitere Artikel von Business Insider findet Ihr hier.

Einen echten Krieg mit dem Iran, einen mit Soldaten und
Panzern, hat Donald Trump vorerst abgewendet. Seinen Wirtschaftskrieg
führt der US-Präsident dagegen ebenso unbeirrt wie erfolgreich fort. Die
iranische Wirtschaft wankt bedrohlich. Der Internationale Währungsfonds
prognostiziert dem Land für dieses Jahr ein Minus von 9,5 Prozent,
auch weil sich internationale Firmen und Investoren angesichts harter
US-Sanktionen immer mehr zurückziehen. Deutschland ist da keine
Ausnahme.


Von 120 deutschen Unternehmen, die im Milliardenmarkt Iran (BIP: 450 Milliarden US-Dollar)
aktiv gewesen sind, sind nur noch etwa 20 übrig geblieben, wie Business
Insider exklusiv vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
erfuhr. Dementsprechend stark ist der deutsch-iranische Handel
eingebrochen.


Deutsche Unternehmen haben Wahl: Iran oder USA?

Allein im Oktober 2019 gingen laut DIHK die deutschen Exporte in den
Iran im Vorjahresvergleich um 71 Prozent, die iranischen Ausfuhren in
die Bundesrepublik um 36 Prozent zurück. War der Iran Ende 2018 unter
den wichtigsten deutschen Handelspartnern noch auf Platz 62, fiel er
Ende Oktober auf Rang 74 zurück.


Es gilt als wahrscheinlich, dass sich dieser Abwärtstrend nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani,
dem Absturz einer Passagiermaschine bei Teheran und Trumps Ankündigung
am Mittwoch, weitere Sanktionen erlassen zu wollen, so fortsetzt.
Deutsche Unternehmen, die mit dem Iran weiter Handel treiben, riskieren
zurzeit, vom ungleich wichtigeren US-Markt ausgeschlossen zu werden. Von
den Sanktionen ist nur der Handel weniger Produkte wie der medizinischer Geräte ausgenommen.


Der deutschen Wirtschaft insgesamt dürften aber deutlich mehr die
gestiegenen Ölpreise zu schaffen machen, die mit der Zuspitzung des
Iran-Konflikts einhergingen. Ein Fass (159 Liter) des Nordseeöls Brent
kostete auf dem Höhepunkt des Konflikts fast 70 US-Dollar



Trump lässt sie dennoch fallen wie eine heiße Kartoffel.
Dem Gro... darf man nix glauben


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