Na dann gute Luft!

Zu SchnurrerSchnurrer
aus Venlo
sagte am 13.01.2020 um 11:13

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dreamies.de[/center]
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[b]Obwohl 2019 das drittwärmste Jahr seit Beginn
der Wetteraufzeichnungen ist, fällt die Heizkostenabrechnung vieler
Haushalte höher aus. Besonders Gas-Kunden müssen mehr bezahlen. Durch
das neue Klimapaket kommen spätestens 2021 weitere Kosten auf die
Verbraucher zu.[/b]


Trotz des vergleichsweise milden Jahres 2019 müssen die
meisten Verbraucher für ihre Heizkosten tiefer in die Tasche greifen.
Das ergaben Analysen der Internet-Vergleichsportale Verivox und Check24,
die unabhängig voneinander Energiepreis- und Wetterdaten für das
vergangene Jahr ausgewertet haben. Demnach war 2019 zwar nach Angaben
des Deutschen Wetterdienstes das drittwärmste Jahr seit Beginn der
Wetteraufzeichnungen, und auch die Wintermonate waren fast durchgängig
sehr mild. Jedoch war der Januar regional schneereich und kalt und der
Mai deutlich kühler als im Vorjahr. Unter dem Strich mussten die
Verbraucher deshalb zwei (Verivox) bis drei (Check24) Prozent mehr
Heizenergie aufwenden als im Jahr zuvor. Die Vergleichsportale verwenden
bei ihren Auswertungen zum Teil unterschiedliche Basisdaten und kommen
deshalb zu leicht abweichenden Ergebnissen.




Energieökonomin Kemfert im Interview Diese Auswirkungen hat das Klimapaket auf Verbraucher
Bei
den Preisen hat sich vor allem Gas verteuert. Im Durchschnitt des
Jahres und der verschiedenen Regionen stiegen die Gaspreise um 7,6
Prozent. Zusammen mit den Einflüssen des Wetters ergeben sich damit für
einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Energieverbrauch von 20.000
Kilowattstunden Mehrkosten von mehr als acht Prozent. Verivox kommt für
Gaskunden auf Gesamtkosten von 1125 Euro im Jahr, Check24 auf 1222 Euro.


Der Brennstoff für die Ölheizung war dagegen kaum teurer als im
Vorjahr. Verivox kommt auf eine Kostensteigerung von 2,5 Prozent,
Check24 auf 1,7 Prozent. Demnach muss der Musterhaushalt bei Verivox
durchschnittliche Kosten von 1249 Euro tragen, bei Check24 sind es 1309
Euro. Das Heizen mit Öl ist nur noch wenig teurer als mit Gas. Beim
Heizöl ist wegen der schwankenden Preise der Zeitpunkt des Einkaufs
entscheidend für die Gesamtkosten.

Zusätzliche Kosten durch das neue Klimapaket
Die
Heizkosten liegen trotz der Mehrbelastung im vergangenen Jahr immer
noch unter ihrem langjährigen Mittel, weil in früheren Jahren sowohl die
Temperaturen niedriger als auch die Preise höher waren. So mussten die
Verbraucher im kalten und teuren Jahr 2013 noch 1553 Euro für das Heizen
mit Gas und 1915 Euro für Heizöl ausgeben. "Ob sich dieser Trend so
fortsetzt, bleibt abzuwarten", sagte der Verivox-Energieexperte Valerian
Vogel.

Spätestens von 2021 an kommen mit dem Klimapaket der
Bundesregierung zusätzliche Kosten auf die Verbraucher zu. Bei einem
CO2-Preis von 25 Euro je Tonne werden die Haushalte mit einem
Energieverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bei einer Gasheizung mit 119
Euro zusätzlich zur Kasse gebeten, bei einer Ölheizung mit 158 Euro.
"Weil für Heizöl höhere Emissionen veranschlagt werden als für Gas,
kommen auf Verbraucher mit Ölheizung höhere zusätzliche Kosten zu",
sagte Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei Check24.


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