Brief aus Istanbul

Zu SchweinewilliSchweinewilli
64 aus Colonia Claudia Ara Agrippinensium
sagte am 30.01.2020 um 18:54

Beim Kindermachen denken Sie woran?




Von


Bülent Mumay


„Denken Sie während des Aktes an Ihren geistigen Führer, um ein
sittsames Kind zu bekommen“: Wie sich die Regierenden in der Türkei ins
Privatleben ihrer Bevölkerung einmischen.Wenn Sie hören, dass die Regierenden in der Türkei sich ins Privatleben
der Bürger einmischen, in ihre Kleidung und ins Kinderkriegen, erkennen
Sie daran, dass es im Land nicht zum Besten steht. Die Machthaber
versuchen, die wahren Probleme vergessen zu machen und die Wähler, die
ihnen davonlaufen, zurückzugewinnen, indem sie die Spaltung in der
Gesellschaft vertiefen. Um ihre Stimmen zu erhöhen, die sich
mittlerweile nur noch im Dreißig-Prozent-Bereich bewegen, dachten sie
gar daran, in Syrien und Libyen Kriege anzuzetteln. Das erlaubte
allerdings die internationale Konjunktur nicht, so ihre effektivste
Waffe, der Nationalismus, nicht zum Zuge kam. Daraufhin griff der Palast
zur bereits häufig erprobten „Waffe“ Privatleben. Hohe Staatsbeamte wie
auch die gelenkte Presse sprangen sogleich auf diesen Zug mit auf.
Alles fing damit an, dass Erdogan
ein Thema aufbrachte, das gar nicht auf der Agenda steht. Bei einer
Veranstaltung für Menschen mit Handicap im Palast ließ der
Staatspräsident folgende seltsame Äußerung vom Stapel: „Leider heiraten
unsere jungen Leute nicht mehr in jungen Jahren. Die meisten heiraten
erst über dreißig oder gar nicht. So geht das doch nicht!“ Die
offiziellen Statistiken bestätigen das allerdings nicht. Es kann nicht
die Rede davon sein, dass es weniger Eheschließungen gäbe, noch dass
sich das Heiratsalter erhöht hätte. Das Statement des Palastes war
vielmehr das Signal für das Bestreben, die Tagesordnung zu ändern. Der
Kolumnist Mevlüt Tezel schlug in der Zeitung „Sabah“, die unter Leitung
der Erdogan-Familie steht, gar vor, Heiratsunwillige mit einer
Sondersteuer zu belegen! Eltern würden sich für den Fortbestand des
Systems aufopfern, meinte er, dafür müssten Ledige zum Ausgleich einen
Beitrag zahlen.
Dabei wählen die jungen Leute, die nun im Fokus von Palast und der
Presse in seiner Umlaufbahn stehen, die Ehelosigkeit kaum aus freien
Stücken. Und wie sollen Menschen, die wegen der Wirtschaftskrise nicht
das Geld zum Heiraten haben, die Ledigensteuer aufbringen? Die wenige
Tage nach Erdogans Heiratsoffensive veröffentlichte
Arbeitslosenstatistik machte deutlich, dass es sich bei Ehelosigkeit
sicher nicht um eine Präferenz handelt, sondern um eine Folge der
Wirtschaftskrise. Im Vergleich zum Vormonat stieg die
Jugendarbeitslosigkeit um drei Prozent auf 25,3 Prozent. Das heißt,
jeder vierte junge Mensch im Land hat keinen Job. Den jungen Leuten
fehlen die Mittel zum Sattwerden, wie sollten sie heiraten und eine
Familie gründen?

Vielleicht weiß die Religionsbehörde nichts von der Krise
Gelingt es ihnen doch irgendwie, Geld
aufzutreiben und der Weisung des Staatspräsidenten zu folgen, sind sie
damit noch nicht erlöst. Der Staat mischt sich weiter in ihr Privatleben
ein. Jetzt springt Diyanet
ein, das Amt für religiöse Angelegenheiten, das finanziell besser
gestellt ist als Außenministerium und Ministerium für Energie, Industrie
und Technologie. Im Anschluss an Erdogans Aufruf zum Heiraten
erläuterte Diyanet-Chef Ali Erbas der Jugend, wie viele Kinder sie
bekommen sollten: „Nicht unter zwei! Unbedingt mehr als zwei, also etwa
drei oder vier...“ Eine Empfehlung ist leicht ausgesprochen, schwierig
dagegen ist es, unter den derzeitigen ökonomischen Bedingungen Kinder zu
bekommen. Kann es Zufall sein, dass in den letzten beiden Jahren, die
wir in der Wirtschaftskrise stecken, die Geburtenrate gesunken ist?

Quelle:Frankfurter Allgemeine


Naja viele Kinder machen wenn man keine Arbeit hat, hat man kein Geld, hat man kein Geld dann knurrt der Magen, und dann sollst Kinder machen, das werden doch nur Hungerhagen
So gesehen hast du recht.Aber siehst du denn da nicht die Zustände die in dem Land herschen.Wenn das Kindermachen von staatlicher Seite befohlen werden kann dann ist doch was oberfaul.
Sicherlich ist da was oberfaul, bei uns in Deutschland haben Deutsche Familien im Schnitt 1-2 Kinder und die Türken und die anderen neuen Mitmenschen die im Jahr 2015 zu uns gekommen sind haben im Schnitt 4-5 Kinder, da frag ich mich wirklich wie die das finanzieren den Kinder sind teuer wenn sie heranwachsen, und allein von Kindergeld kann man nicht vernünftig leben, da frag ich mich wirklich warum gehts nich bei den Deutschen und warum gehts bei den Ausländern
den Deutschen sind Kinder nicht so wichtig wie die Kariere.Und wenn dann die biologische Uhr anfängt zu ticken ist es meistens schon zu spät.Dafür halten die Deutschen den Laden am laufen.Einer muß ja die Steuern erwirtschaften von denen die sozialen Wohltaten bezahlt werden.
Er schafft es allemal bis 70


Aber Fachkräfte sind gefragt! Es gibt sie!


Ein afrikanischer Asylant spaziert durch Nürnberg. Er spricht die erste Person an, die er auf der Straße trifft, schüttelt ihr die Hand und sagt: "Danke lieber Deutscher, dass Sie mich in Ihrem Land aufnehmen und Unterstützung, Unterkunft und Krankenversicherung geben."


Der Angesprochene guckt verdutzt und antwortet: "Ich bin kein Deutscher, ich bin Albaner."


Der Afrikaner geht weiter und spricht eine weitere Person an: "Danke dafür, dass ich in Ihrem schönen Deutschland sein darf."


Der Angesprochene sagt: "Sie irren sich, ich bin Ägypter."


Wieder geht er weiter und spricht erneut eine Person an: "Danke für Ihr schönes Deutschland."


Wieder war die Antwort ganz ähnlich: "Hmm...? Aber ich bin doch Rumäne."


Dann sieht der Afrikaner eine nette ältere Dame und fragt. "Sind Sie Deutsche?"


"Nein, ich bin Türkin."


Die Stirn kratzend fragt er die Türkin: "Seltsam ... wo sind denn all die Deutschen?"


Daraufhin blickt die ältere Dame kurz auf ihre Uhr und meint: "Wahrscheinlich arbeiten."
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