Höcke ein echter Dreckskerl

Zu Hopser_Hopser_
aus im Kraichgau irgendwo
sagte am 22.03.2020 um 16:09

Der
"Flügel" der AfD spielt nach der Aufforderung der Parteispitze zur
Auflösung auf Zeit





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alliance/dpa/Martin Schutt


[b]Der "Flügel" der AfD
spielt nach der Aufforderung der Parteispitze zur Auflösung auf Zeit[/b]


Aktualisiert
am 22. März 2020, 15:14 Uhr


Am Beschluss
des Vorstands der AfD besteht kein Zweifel: Der rechtsnationale
"Flügel" der Partei um Björn Höcke soll sich auflösen. Er tut aber
so, als habe er die Botschaft nicht verstanden.


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Nach der
Aufforderung der AfD-Spitze zur Selbstauflösung des "Flügels" hat der
Gründer der Vereinigung, Björn Höcke, erklärt, er wolle jetzt nicht die Konfrontation
suchen.


Gleichzeitig
kritisierte er den Beschluss der Parteiführung. "Der Bundesvorstand ist
das höchste Exekutivorgan der Partei. Als Konservativer pflege ich die
Institutionen, auch wenn ich weiß, welche irrationalen Dynamiken in mehrstündigen
Sitzungen solcher Gremien ablaufen", sagte der Thüringer AfD-Landeschef in
einem am Samstagabend veröffentlichten Interview mit dem neu-rechten Verleger
Götz Kubitschek. Einen politischen Kurswechsel kündigte er nicht an.


Die AfD habe sich in den knapp fünf Jahren seit der
Gründung des "Flügels" sehr gut entwickelt, deshalb brauche man nun
"einen Impuls, der über den Flügel hinausweist und die Einheit der Partei
betont", führte Höcke weiter aus.


Der Prozess
der "Historisierung" des "Flügels" werde längst umgesetzt.
Jeder, der ihn aufmerksam beobachte, habe das wahrgenommen. Die Forderung des
Parteivorstandes komme daher zum falschen Zeitpunkt und unterlaufe diesen Vorgang.


[b]"Flügel" der AfD ignoriert den Beschluss des
Vorstands[/b]


Der
"Flügel" erklärte am späten Samstagabend auf seiner Facebook-Seite:
"Die kursierenden Medienmeldungen über einen angeblich heute gefassten "Beschluss zur Auflösung des
Flügels" sind unzutreffend."


Zutreffend
sei, dass man sich derzeit intensiv mit der Bewertung und möglichen
fristgemäßen Umsetzung des Bundesvorstandsbeschlusses zum "Flügel"
beschäftige. "Wir mahnen alle Mitstreiter zur Gelassenheit."


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Der
Verfassungsschutz stuft den "Flügel" als rechtsextreme Bestrebung
ein. Die Gruppe ist nicht als Verein organisiert, gilt aber als schlagkräftiges
Netzwerk innerhalb der Partei.


Der
Bundesvorstand der AfD hatte am Freitag in Berlin mit großer Mehrheit einen
Beschluss verabschiedet, in dem es heißt: "Der Bundesvorstand erwartet als
Ergebnis des morgigen "Flügel"-Treffens eine Erklärung darüber, dass
sich der informelle Zusammenschluss "Flügel" bis zum 30.04.2020
auflöst.


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