Show-Maker erster Güte

Zu SchnurrerSchnurrer
aus Venlo
sagte am 24.03.2020 um 17:05

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dreamies.de[/center]


na sie müssen ihren Untertanen doch zeigen wie toll sie sind.
so sehe ich es auch.
Er ist zwar sportlich geblieben aber auch ein Prahler erster Güte
die Ausrüstung die er trägt, hätten damals 1986 die Männer in Tchernobil tragen müssen,dann hätte es bei den Aufräumtrupps nicht soviele Tote gegeben.
Russlands Superreiche hamstern Beatmungsgeräte
Stand: 17:07 Uhr | Lesedauer: 4 Minuten

Von Pavel Lokshin










Mit Gasmaske und von Kopf bis Fuß in Schutzkleidung: Passant in Moskau
Quelle: AFP



Wohlhabende Russen fliegen nach Deutschland oder Israel, wenn sie krank
sind. Doch wegen Corona sind die Grenzen zu. Selbst Privatversicherte
müssten nun wohl in staatliche Kliniken. Mehrere Oligarchen nehmen ihr
Schicksal nun in die eigene Hand – für Zehntausende Euro.




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Während
einfache Russen sich mit Buchweizen und Konserven eindecken, hamstern
Russlands Superreiche massenhaft Beatmungsgeräte. Diese Nachricht wurde
in den vergangenen Tagen dutzendfach von russischen Medien aufgegriffen
und empört in den sozialen Netzwerken geteilt.

Die Vorstellung,
dass Oligarchen für ihre gesamte Familie lebensrettende Apparate für
umgerechnet 20.000 Euro das Stück besorgen, während andere in Zeiten der
Corona-Krise kaum genug Geld für einen Großeinkauf haben, traf in Russland einen Nerv.

Die
Geschichte aus der auf Englisch erscheinenden „Moscow Times“, die sich
auf anonyme Interviews stützt, hört sich zunächst wie eine Posse an.
Warum sollten Menschen, die sich Immobilien für siebenstellige
Euro-Beträge leisten können und Bentley fahren, für ihre Anwesen auf der
Rubljowka, der Moskauer Landstraße der Reichen, nicht auch medizinische
Geräte besorgen? Hinter manchem meterhohen Zaun vermutet man ohnehin
eine Klinik, so groß sind die Grundstücke und so zahlreich die Bauten.








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Doch
der neue Trend unter den Oligarchen offenbart eine im modernen Russland
einmalige Situation: Die Corona-Krise stellt Superreiche aus der Sicht
des Staates auf eine Stufe mit Arbeitslosen. Unter normalen Umständen
ist es in Russland recht einfach: Wer krank wird und wenig Geld hat,
hofft auf das staatliche Gesundheitssystem. Das gibt es seit der
Sowjetzeit, jeder ist abgedeckt. Die Qualität der Versorgung ist
allerdings schon in der Hauptstadt oft Glückssache, in der Provinz erst
recht.

Wer gut verdient, den deckt die private
Krankenversicherung ab, am besten vom Arbeitgeber bezahlt. Diese öffnet
die Türen der Privatkliniken oder bietet bessere Versorgung in den
staatlichen Krankenhäusern, ohne Wartezeit. Und wenn man richtig reich
ist, lässt man sich gleich im Ausland behandeln – vorzugsweise in
Israel, Finnland oder Deutschland.

Russlands Prominente,
Schauspieler und Sportler vertrauen sich den Gesundheitssystemen der
entwickelten Länder an und geben im Durchschnitt 40.000 Euro pro
medizinischem Auslandsaufenthalt aus, etwa für Herz-Operationen oder
Krebstherapien.
[b]Da seht ihr wieder mal die Wahrheit!
[/b]
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