Blaumeise

Zu Klaus53Klaus53
57 aus Hallorenstadt
sagte am 09.05.2020 um 18:29

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Endlich sinken die Fallzahlen, immer weniger Tiere sterben - Symbolbild: Pixabay

REGION 33.000 tote Tiere
Ursache für das mysteriöse Meisensterben gefunden - Fallzahlen gehen zurück

08.05.20 - 33.000 tote Blaumeisen, 18.000 Verdachtsmeldungen: Wochenlang war nicht klar, was für das Sterben der kleinen Sperlingsvögel verantwortlich war. In 18 Landkreisen aus den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Nordrhein- Westfalen, Niedersachsen, Brandenburg und Hessen wurden im April zahlreiche verendete oder schwerkranke Tiere gemeldet (OSTHESSEN|NEWS berichtete).
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12.04.2020Mysteriöses Vogelsterben: "Wissen noch nichts über diese Krankheit"

Angesichts der besonderen Betroffenheit von Blaumeisen und der Jahreszeit des Auftretens passe keine der bekannten kursierenden Vogelkrankheiten zum neuen Phänomen, erklärte der NABU im vergangenen Monat. Die noch lebenden Vögel wirkten apathisch, reagierten nicht mehr auf ihre Umwelt und litten unter Federausfall sowie verklebten Augen. Experten standen wochenlang vor einem Rätsel.

Erste Mutmaßungen in der Fachwelt gingen in Richtung einer Infektion mit Bakterien oder Parasiten, doch erst kürzlich konnte die Ursache gefunden werden: Schuld am Meisensterben ist das Bakterium Suttonella ornithocola, welches erstmals 1996 in Großbritannien auftrat. Überregional waren bisher noch keine Tiere verendet. Für Menschen und Haustiere sei der Erreger ungefährlich, teilt der NABU nun mit.

Jeder, der einen toten Vogel findet, sollte diesen allerdings grundsätzlich nur mit Handschuhen berühren, rät der Naturschutzbund. „Vögel können auch an anderen Krankheiten sterben oder mehrere Pathogene in sich tragen.“ Die Zahl der Meldungen pro Fundtag gingen jetzt endlich zurück. „Es sind inzwischen weniger als 100 Meldungen pro Tag (zum Vergleich: Das Maximum waren fast 1.300 Meldungen am Karfreitag, den 10. April). Wir erwarten, dass das „Meisensterben“ im Laufe des Monats zu einem Ende kommt – jedenfalls für dieses Jahr.“


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Wie die Menschen mit Fauna und Flora umgehen ist fürchterlich.
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