Briten wandern nach Europa aus

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119 aus gehört mir nicht
sagte am 07.08.2020 um 12:17

Seit dem Brexit-Referendum im Juni 2016 verlassen
viele Briten das Vereinigte Königreich, emigrieren aufs europäische
Festland und beantragen die Staatsbürgerschaft eines EU-Landes. Das
zeigen die Zahlen des Europäischen Statistikamts Eurostat und der
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Allein in Deutschland hat die Zahl der Briten,
die die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben, um 2000 Prozent
zugenommen. Und zwar zwischen dem Jahr des Referendums 2016 und Ende
2019. Rund 120.000 Briten leben mittlerweile in der Bundesrepublik. Etwa
die Hälfte von ihnen wird nach Expertenschätzungen bis Ende des Jahres
neben der britischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft haben.

Die meisten Briten gehen nach Spanien
Das Vereinigte Königreich rückte damit bei
Einbürgerungen in Deutschland auf den zweiten Platz nach der Türkei.
Polen und Rumänien belegen die Plätze drei und vier. Der Ausstieg
Großbritanniens aus der EU ist laut Untersuchungen des Berliner
Wissenschaftszentrums für Sozialforschung in Kooperation mit der
Oxford-University mittlerweile für viele Briten wichtigster
Emigrationsgrund.

Die meisten von ihnen sind nach dem
Brexit-Referendum nach Spanien und Frankreich ausgewandert. 380.000
Briten wurden allein in Spanien registriert.

"Die Uhr tickt"
Für britische Staatsangehörige, die dauerhaft in
der EU leben und arbeiten möchten, drängt die Zeit - denn die
Übergangsfrist, in der Großbritannien noch als Mitgliedsstaat der EU
gilt, läuft am 31. Dezember ab. Wer also die britische
Staatsangehörigkeit behalten und die deutsche beantragen möchte, muss
dies vor Ende des Jahres tun.

Ab ersten Januar 2021 ist eine
Doppel-Staatsbürgerschaft für Briten in der Bundesrepublik nicht mehr
möglich. Die Uhr ticke, mahnte EU-Chefunterhändler Michel Barnier. Die
Chancen, dass es bis Ende des Jahres noch zu einem umfassenden
Partnerschaftsvertrag zwischen der EU und Großbritannien kommt sind
gering.

Barnier bereitet die EU auf einen No-Deal-Brexit
am 31. Dezember vor. Bürger und Unternehmen müssten sich auf
Veränderungen einstellen, teilte er heute per Twitter mit und fügte
hinzu, diese seien unvermeidlich.

Künftige Regelungen noch offen
So erhalten zum Beispiel Schüler mit Wohnsitz im
Vereinigten Königreich nach Januar 2021 nicht mehr automatisch eine
visumfreie Einreise in die EU. Auch das Telefonieren via Handy wird
teurer. Das Roaming zu Inlandspreisen gilt dann für EU-Urlauber in
Großbritannien nicht mehr und auch nicht für britische Urlauber in der
EU.

Wer aus der Europäischen Union nach
Großbritannien einreist, muss bereits jetzt seinen Personalausweis
vorzeigen, denn das Vereinigte Königreich ist kein Mitglied des
Schengen-Raums. Welche Regelungen nach dem 31. Dezember für Reisende und
Touristen gelten werden, ist bislang unklar.

Die britische Regierung hat zwar bereits
zugesichert, dass EU-Bürger ohne Reisepass werden einreisen dürfen, ob
es aber zum Beispiel eine Visumspflicht geben wird, wie sie von
Ex-Premierministerin Theresa May ins Gespräch gebracht wurde, ist nicht
bekannt. Klar ist schon jetzt, dass sich britische Touristen ab dem
kommenden Januar höchstens 90 Tage am Stück in der EU aufhalten dürfen.

Quelle:Tagesschau


Ja ja jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen


Hoffe nicht das wir bald den Linksverkehr auf unseren Straßen einführen müssen
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Viel Spaß mit Linksverkehr im Kreisverkehr
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statt Schweinebraten mit Sauerkraut und Knödel gibt es dann Fish&Chips


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Und als Dessert dann
aber wenn demnächst die Amis aus Deutschland abziehen haben wir prima Platz für die Tommys
seit gestern ist die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexit noch mal wahrscheinlicher.
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