65 Jahre Bundeswehr

Zu Klaus53Klaus53
57 aus Hallorenstadt
sagte am 12.11.2020 um 17:18

Jede Menge Baustellen



Mit einem feierlichen Gelöbnis junger Soldatinnen und Soldaten wird heute der 65. Gründungstag der Bundeswehr gewürdigt. Doch die Truppe kämpft derzeit an mehreren Fronten gleichzeitig.


"Das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen" - diesen Eid schwören alle jungen Rekrutinnen und Rekruten beim Eintritt in die Bundeswehr. Doch wo wird diese Freiheit heute in erster Linie verteidigt: am Hindukusch in Afghanistan? In Mali? Oder doch eher nahe der russischen Grenze in Litauen?

Die Bundeswehr, daran besteht kein Zweifel, hat heute zwei Missionen gleichzeitig zu erfüllen: Weit entfernt liegende Auslandseinsätze zu bestreiten und seit der Krim-Annexion 2014 parallel Landes- beziehungsweise NATO-Bündnis-Verteidigung zu gewährleisten. "Diese neue Doppelaufgabe ist eine zusätzliche Belastung", sagt Hans-Peter Bartels, der bis Mai Wehrbeauftragter des Bundestags war, im Interview mit dem ARD-Hauptstadtstudio.
Helfer in der Corona-Krise

Wobei aus der Doppelaufgabe in Pandemie-Zeiten sogar eine Dreifach-Aufgabe geworden ist: Ein Kontingent von derzeit bis zu 16.000 Soldatinnen und Soldaten hält die Bundeswehr bereit, um in der Corona-Krise zu helfen. Derzeit vor allem bei der Nachverfolgung von Infektionsketten in den Gesundheitsämtern. Zum Kernauftrag der Truppe gehört das eigentlich nicht, geben Kritiker zu bedenken. Auch wenn der zivile Einsatz im Inneren dazu beitragen dürfte, das Ansehen der Soldatinnen und Soldaten aufzupolieren.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesverteidigungsministerin, zur Situation der Bundeswehr
ARD Morgenmagazin, 12.11.2020


Soldaten des Wachbataillons im Bundesverteidigungsministerium helfen im Gesundheitsamt Berlin Mitte bei der Auswertung der Corona-Kontaktverfolgung. | Bildquelle: dpa

Corona in Großstädten
Wie die Bundeswehr helfen soll

Kanzlerin Merkel hat nach der Konferenz mit Großstadtbürgermeistern den Einsatz von Soldaten angekündigt. | 09.10.2020
Auslandseinsätze sind kein Gewinnerthema

Mit Auslandseinsätzen gelingt das eher nicht: Gut zwei Drittel der Deutschen lehnen es Umfragen zufolge ab, die Bundeswehr auf den Balkan, vor das Horn von Afrika oder ins Mittelmeer zu schicken. Was auch daran liege, dass die Politik versäume, den Menschen offensiv zu erklären, warum das nötig sei, beklagt der Grünen-Abgeordnete Omid Nouripour: "Solange die Politik das nicht macht, werden wir Akzeptanz für Auslandseinsätze nicht gewinnen können."
Bundeswehr in Afghanistan | Bildquelle: picture alliance / Michael Kappe



Weil sich damit kaum Wahlen gewinnen lassen, wird das Thema gerne in die Schmuddelecke verbannt und lieber gar nicht besprochen. Beispiel Afghanistan: Die Bundesregierung weigerte sich auch dann noch von "Krieg" am Hindukusch zu sprechen, als die Bundeswehr täglich von den Taliban in Gefechte verwickelt wurde. "Ich glaube, die Deutschen könnten Wahrheit ab und es ist der Job der Politik, die Wahrheit auch auszusprechen", fordert Nouripour.
Soldaten der Bundeswehr bei einer Übung in Eckernförde | Bildquelle: dpa

Jahresbericht des Wehrbeauftragten
Nicht mal ein Bett für jeden Soldaten

Es gibt laut des Wehrbeauftragten des Bundestages immer noch viele Probleme bei der Bundeswehr. | 28.01.2020
Dauerproblem: mangelhafte Ausrüstung

Fragt man die Soldaten selbst, so klagen die - vor allem mit Blick auf Auslandseinsätze - nicht nur über mangelnde Anerkennung. Sondern auch über mangelhafte Ausrüstung. Vernichtend fällt auch das Urteil des ehemaligen Wehrbeauftragten Bartels aus: Die Ausstattung der Bundeswehr nennt er "prekär". "Ihr fehlen Panzer, Flugzeuge, Schiffe, moderne Funkausstattung. Es fehlt an allen Ecken und Enden."

Und das, obwohl das Problem seit Jahren bekannt ist: Als die Bundeswehr Anfang 2019 die Führung bei der von der NATO neu geschaffenen "Speerspitze", einer schnell aktivierbaren Kriseneingreiftruppe, übernehmen sollte, mussten die Militärs ein paar Monate vorher kleinklaut einräumen, dass sie dafür nicht über ausreichend Panzer verfüge. 2023 droht derselben Truppe erneut Materialmangel. Was also tun?


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Die sollten wieder die Wehrpflicht einführen.Das wäre für viele ein heilsamer Schock und diese verweichlichte Jugend müßte sich mal wieder zusammen nehmen.Hat uns auch nix geschadet.
Joooo da haste vollkommen Recht Schweini
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Neuest humane Taktik einer Weicheiarmee.Der Feind wird nicht mehr erschossen sondern naßgespritzt
Die Größe macht es nicht allein`e


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