Trumps Handelspolitik ging schief

Zu schweinewilli01schweinewilli01
120 aus gehört mir nicht
sagte am 18.12.2020 um 13:04

[b]Mit Getöse brach US-Präsident Trump Handelskriege vom Zaun
und versprach, Jobs in die USA zurückzuholen. Eine neue Studie zeigt
nun, dass ihm eher das Gegenteil gelungen ist. Sein Nachfolger will es
anders machen.[/b]


US-Präsident Donald Trump hat einer Studie zufolge mit
seiner aggressiven Handelspolitik nicht die gewünschten Erfolge erzielt.
Weder die Kündigung und Neuverhandlung diverser Abkommen noch die
zahlreichen Importzölle hätten Arbeitsplätze in den USA geschaffen oder
Handelsdefizite erheblich gesenkt, geht aus einer neuen Untersuchung des
Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor.

"Lediglich das Handelsdefizit mit China
ist im vergangenen Jahr etwas geschrumpft, aber schon in diesem Jahr
wieder gestiegen", sagte Studienautorin Geraldine Dany-Knedlik. "Im
Handel mit Europa und den anderen nordamerikanischen Staaten Kanada und
Mexiko haben die Maßnahmen so gut wie gar nicht gewirkt." Insbesondere
Stahl-, Computer- und Elektronikimporte aus China seien mit der
Einführung der Zölle spürbar zurückgegangen. In anderen Bereichen wie
etwa bei Haushaltsgeräten und elektronischen Komponenten sei es zwar
ebenfalls zu einem Rückgang gekommen. Doch hätten die Zölle hier vor
allem die Importe für amerikanische Unternehmen und Haushalte verteuert.


"Darin liegt die Crux der Trumpschen Handelspolitik: Er wollte
US-Produkte durch die Zölle attraktiver machen. Stattdessen hat seine
Politik die Produkte verteuert", sagte Studienautor Paul
Berenberg-Gossler. Studien beziffern die Wohlfahrtsverluste der
US-Konsumenten, die sich aus den bis Dezember 2018 erhobenen
Importzöllen ergeben, auf jährlich mehr als 50 Milliarden Euro.

Insbesondere
das Verarbeitende Gewerbe, das auf Importe aus China als Vorleistungen
angewiesen sei, habe dadurch mit höheren Produktionskosten zu kämpfen,
betonte das DIW. Dies betreffe vor allem die sogenannten "Rust
Belt"-Staaten sowie Mississippi und Alabama. Etwa 75.000 Arbeitsplätze
seien durch diese Politik verloren gegangen.

Biden hat andere Strategie
Trumps
designierter Nachfolger Joe Biden hat bereits angekündigt, zunächst
nichts an den Handelsvereinbarungen mit China zu ändern. "Ich werde
nicht sofort Schritte unternehmen, und das betrifft auch die Zölle",
sagte Biden Anfang Dezember der "New York Times". "Ich werde meine
Möglichkeiten nicht einschränken."

Auch Biden will die heimische
Wirtschaft aktiv fördern. Der Demokrat kündigt in seiner "Buy
American"-Initiative an, die Nachfrage nach heimischen
Industrieprodukten durch eine staatliche Beschaffungsinitiative und den
Ausbau der Infrastruktur mit 400 Milliarden Dollar anzukurbeln.
Regierungsaufträge sollen jenen Unternehmen vorbehalten sein, die
überwiegend in den USA produzieren. Biden stellt zudem 300 Milliarden
Dollar für Forschung und Entwicklung in Aussicht - etwa in den Bereichen
5G, Elektromobilität und Künstliche Intelligenz.


Quelle: ntv.de, vpe/r




na ja das hätte mich auch gewundert wenn Trampel mit dieser Strategie Erfolg gehabt hätte.Der Typ hat wirklich nicht mehr alle Nadeln an der Tanne


Warum wird der Knabe nicht von den Männern mit den weißen Kitteln eingefangen?
Vieleicht haben die Männer Angst sich anzustecken
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