Die Zukunft der Menschheit

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sagte am 25.02.2021 um 09:20

Evolutionsbiologin: Viele Männer werden keine Sexualpartnerin mehr finden

Die männliche Zivilisation widerspricht der Natur:
Das ist die These der Biologin Meike Stoverock. Sie hat ein Buch über
das evolutionäre Prinzip der „female Choice“ geschrieben, wonach die
Weibchen den Zugang zu Sex kontrollieren. Was heißt das für das künftige
Verhältnis von Männern und Frauen?

Von Monika Dittrich

Im Tierreich gilt Damenwahl. Ob Kranich, Riesenkänguru oder
Paradiesvogel: Die Männchen fast aller Arten strengen sich an, um die
Weibchen zur Paarung zu bewegen. Die promovierte Biologin Meike
Stoverock beschreibt das so:

„Attraktive Männchen mit Hörnern,
Geweihen, Schmuckfedern oder leuchtenden Farben machen ein Riesentamtam:
Sie singen, schenken, bauen, drohen, sammeln, tanzen und imitieren
Stimmen, dass den armen Weibchen ganz schwindelig wird vor Erotik.“

Üblicherweise
verfügen die Männchen über massenweise Samenzellen, mit denen sie die
Weibchen begatten wollen. Für die Weibchen aber ist die Fortpflanzung
viel aufwändiger, ihre Eizellen sind kostbar, die Brutpflege ist
anstrengend. Deshalb sind sie wählerisch – sie bestimmen, welche
Männchen sich paaren können.

Ein Naturgesetz wurde ausgehebelt
Nicht alle Männchen kommen
zum Zug, viele bleiben ohne Weibchen und ohne Sex. Das ist die Female
Choice, ein Gesetz der Evolution.

„Sex ist für Männchen eine
begrenzte Ressource, die die Weibchen kontrollieren. Dass Männchen oft
und hartnäckig versuchen, sexuelle Kontakte zu Weibchen herzustellen,
und Weibchen diese Versuche fast immer ablehnen, ist kein Fehler des
Systems – es ist das System.“

Meike Stoverock breitet das Panorama
evolutionsbiologischer Zusammenhänge genüsslich aus – und die
Schlussfolgerung drängt sich bei der Lektüre zwingend auf: Menschen sind
auch nur Säugetiere. Aus naturwissenschaftlicher Sicht muss für sie
ebenfalls das Prinzip der Female Choice gelten. So war es wohl auch mal,
legt die Autorin überzeugend dar.

„Die heutige Weltbevölkerung
hat ungefähr doppelt so viele weibliche wie männliche Vorfahren, in
präkulturellen Zeiten haben sich also ungefähr 70% der Frauen mit 35%
der Männer gepaart.“

Ehe verhindert männliche Sexualkonkurrenz
Was also ist
passiert, dass wir heute in einer männlichen Zivilisation leben? Sehr
kurz zusammengefasst erklärt es Meike Stoverock so: Mit der
Landwirtschaft wurden die Menschen vor rund 10.000 Jahren sesshaft und
die Frauen verschwanden im privaten Heim, wo sie sich um die Kinder
kümmerten. Männer entschieden fortan über die Verteilung der Frauen. Sie
erfanden die Ehe, um die männliche Sexual-Konkurrenz einzuhegen und den
Zugang zu Sex zu sichern.

Diese Unterdrückung […] ist das Fundament, auf dem die heutigen Staaten, politischen Systeme und Kulturkreise stehen.“

Das
ist eine radikale These – und Meike Stoverock plädiert für nichts
weniger als eine neue Weltordnung. Allerdings denkt sie als Kennerin der
Evolutionsgeschichte nicht in Jahren und Jahrzehnten, sondern eher in
Generationen und Jahrhunderten. Und sie will auch keine Rückkehr zur
Female Choice in Reinform, denn, so schreibt sie: „friedliches
Zusammenleben und hohe Sexualkonkurrenz“ schließen sich aus.

Das Phänomen der Incels
Doch
sei die Zeit reif, das Zusammenleben von Frauen und Männern zu
überdenken – zumal die Geschlechterverhältnisse ohnehin in Bewegung
sind; Frauen zumindest in westlichen Gesellschaften werden *** und
unabhängiger.

„Die Kultur, nicht die Evolution, hat bisher Frauen den Männern zur Verfügung gestellt – und damit brechen die Frauen jetzt.“

Männer müssen bei der Lektüre dieses Buches tapfer sein – denn die
Biologin geht davon aus, dass viele von ihnen keine Partnerin mehr
finden werden. Was in dieser biologischen Sichtweise allerdings
ausgeblendet wird: Männer und Frauen sind wohl mehr als die Summe ihrer
Triebe. Sie binden sich nicht nur aneinander, um ein evolutionäres
Fortpflanzungsprogramm zu absolvieren. Die Biologin dürfte aber mit
ihrer Beobachtung Recht haben, dass die sogenannten Incels, die
unfreiwillig zölibatär lebenden Männer, gefährlich werden können. Incels
gebe es auch im Tierreich.

„Sie sind der ‚Rest‘, die
Nicht-Premiummännchen, der nach dem evolutionären Aussiebungsprozess
übrigbleibt und keine Chance auf Fortpflanzung hat. Nur durch die
männliche Zivilisation, die Frauen kontrolliert und entrechtet hat,
wurde dieses Phänomen bis heute unterdrückt.“

Nun macht Meike
Stoverock Vorschläge, wie das Zusammenleben von Männern und Frauen in
einer post-männlichen Zivilisation aussehen könnte, einer Weltordnung,
in der Frauen im Lauf ihres Lebens tendenziell mehrere Alphamänner
auswählen, in der aber nicht jeder Topf einen Deckel findet. Sie rechnet
ab mit der Institution der Ehe, in der sie ein Instrument der
Unterdrückung von Frauen sieht, fordert eine Abkehr von der romantischen
Vorstellung, dass Männer und Frauen in lebenslanger Monogamie glücklich
werden können.

Männer, die in dieser neuen Weltordnung keine
Frauen mehr finden, sollen auf andere Weise versorgt werden – Stoverock
denkt über Sexualassistentinnen nach und über die Rolle von
***tution, sie bezeichnet Pornografie als mögliche
„gesellschaftsverträgliche Stütze“ für Männer.

„Männer, die nie
oder nur sehr selten Sexpartnerinnen finden, müssen ethische und
gesellschaftlich akzeptierte Möglichkeiten bekommen, ihre sexuellen
Bedürfnisse zu erfüllen.“

Meike Stoverock hat ein aufwühlendes
Buch geschrieben. Es ist radikal und provoziert manchen Widerstand.
Damit geht sie klug und vorausschauend um und entkräftet Gegenargumente,
die beim Lesen aufsteigen können. Man muss das nicht alles mögen, was
sie schreibt, man kann sich empören über ihr Bild von Männern und
Frauen, ihre Ablehnung der Ehe, die Art ihrer Religionskritik. Aber
gerade deshalb ist ihr Buch so lesenswert – weil es dazu auffordert,
völlig neu über das Verhältnis von Männern und Frauen nachzudenken und
auch: zu streiten.

Quelle: Deutschlandfunk online

Na ja wenn das so ist dann wird das Problem der Übervölkerung sich eines Tages von alleine erledigen.Was meint ihr dazu?


Die blonde Föhnlocke Vollpfosten im Amiland will wieder angreife. Lässt sich bejubeln wie der Messias welcher alles richtig gemacht hat.
Die Wahl hat er auch gewonnen. Immer wieder die selbe Leier von dem Revoluzer
Die welche jubeln snd so dumm wie 17 Meter Waldweg.Typische Hillybillys
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