Das ist kein Witz

Zu schweinewilli01schweinewilli01
120 aus gehört mir nicht
sagte am 03.03.2021 um 11:15

E-Autos sind hier unerwünscht
Brennende Elektroautos sind schwierig zu löschen. In zwei Städten dürfen
sie deshalb nicht mehr in Tiefgaragen und Parkhäuser fahren. Wie groß
ist die Gefahr wirklich?

Im September 2020 brannte es in einer
Tiefgarage im oberfränkischen Kulmbach. Dabei wurde die Anlage so stark
beschädigt, dass drei Betonreihen mit Stahlträgern abgestützt werden mussten.
Die Sanierungsarbeiten dauerten drei Monate und kosteten 195.000 Euro. Einen derartigen
Schaden will die Stadt zukünftig verhindern – indem keine Elektroautos mehr in
die Tiefgarage fahren dürfen, auch keine Hybridfahrzeuge. Dasselbe gilt für
eine weitere Tiefgarage in Kulmbach und eine
in Leonberg bei Stuttgart. Müssen Fahrer von E-Autos fürchten, dass sie
bald in keine Tiefgaragen und Parkhäuser mehr einfahren dürfen?











Das wäre auch für den Ausbau der Ladeinfrastruktur ein Problem, denn dabei spielen Parkhäuser eine wichtige Rolle. An Einkaufszentren, Flughäfen,
Messe- und Kongressgeländen stehen die Fahrzeuge für mehrere Stunden.
Ausreichend Zeit für eine vollständige Aufladung.


Der Fall in Kulmbach
sorgt für
Unverständnis, weil damals kein Elektroauto, sondern ein Fahrzeug mit
Verbrennungsmotor
in Flammen aufging. Doch die Verantwortlichen in Kulmbach argumentieren,
dass brennende Elektroautos in Tiefgaragen noch schwerer zu löschen
seien. Dort komme man mit einem Abschleppwagen nicht hinein. Die enorme
Hitze könne zudem den Beton zum Abplatzen und die
darunter liegenden Stahlträger zum Einknicken bringen. Dann bestehe
Einsturzgefahr.


Experten halten Maßnahme für übertrieben

Der ADAC kann die Entscheidung der Stadt
nicht nachvollziehen. Grundsätzlich könne nie vollständig ausgeschlossen
werden, dass sich ein Fahrzeug aufgrund eines Defektes selbst
entzünde – das gelte aber für alle Antriebsarten. Es gebe keinerlei
Hinweise darauf, dass Elektroautos eher zum
Brennen neigen als Autos mit Verbrennungsmotor, heißt es vom Automobilclub.


Peter Bachmeier hält
die Maßnahme in Kulmbach ebenfalls für übertrieben. Er ist Vorsitzender
des Fachausschusses Vorbeugender Brand-
und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren. Auch Elektrofahrzeuge
seien
löschbar, wenn auch etwas schwieriger als Verbrenner, sagt Bachmeier. Die
Gründe: Zum einen entstehen beim E-Auto-Brand giftige Dämpfe, die zu Verätzungen
der Haut führen können. Entsprechende Schutzkleidung ist notwendig. Zum anderen
erfordert der Löscheinsatz deutlich mehr Wasser, denn die Batterie muss nach
dem Löschen weiter gekühlt werden. Sonst können Kurzschlüsse in den einzelnen
Zellen zu einer erneuten Entzündung führen, die dann von einer zur nächsten
Batteriezelle übergreift. Bei der Zersetzungsreaktion wird Sauerstoff
freigesetzt, der einen Brand zusätzlich beschleunigt.


Elektrofahrzeuge, die
gebrannt haben und gelöscht wurden, müssen direkt aus der Garage entfernt
werden. Dafür gebe es geeignete Geräte, sagt Bachmeier. Die Bergung und
Entsorgung sei allerdings keine primäre Aufgabe der Feuerwehr, das sei durch
Abschleppunternehmen sowie Entsorger zu bewerkstelligen. In der Regel wird das
ausgebrannte E-Auto in einem wassergefüllten Container gelagert. Mit einer
Wärmebildkamera überwacht man die Situation. Bachmeier räumt ein, dass es nach
wie vor Herausforderungen mit sich bringe, ein Elektrofahrzeug
abzutransportieren und zu entsorgen.











Diese Herausforderungen überfordern offenbar insbesondere Feuerwehren in kleinen Städten: "Was nützt es uns in
Kulmbach, dass die Feuerwehren in Großstädten bei einem dortigen Brand
ganz andere Möglichkeiten haben als wir hier", sagte Stadtbrandinspektor Heinrich Poperl dem Portal inFranken.de.


Mit steigenden
Zulassungszahlen der E-Autos wird das Thema drängender. Noch liegt der Anteil
reiner Elektroautos auf den Straßen bei 1,2 Prozent. Rechnet man die
Hybridfahrzeuge ein, sind es laut Kraftfahrtbundesamt 3,6 Prozent. Aufgrund
der geringen Stückzahlen erfassen weder der Feuerwehrverband noch die
Versicherungswirtschaft Autobrände nach Antriebsarten. Eine genaue Aussage, wie
viele Elektroautos pro Jahr brennen, lässt sich schwer
treffen. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft gingen im
Jahr 2019 insgesamt 16.900 Autos in Flammen auf, etwa wegen Unfall, Vandalismus,
Brandstiftung. Bei 47 Millionen zugelassenen Pkw sind das 0,04 Prozent.


Parkhausbetreiber setzt auf Ladestationen
Darum hält auch Deutschlands größter Betreiber von
Parkhäusern ein Einfahrverbot für wenig sinnvoll. "Apcoa plant keine Nutzungseinschränkungen von Elektro- oder Hybridautos,
solange diese eine entsprechende Zulassung haben", schreibt das
Unternehmen auf Anfrage. Apcoa betreibt rund 300 Parkhäuser in 80 Städten. Bislang
verzeichnete das Unternehmen ausschließlich Brände von Fahrzeugen mit
Verbrennungsmotoren in seinen Häusern. In Zusammenarbeit mit E.on bietet Apcoa bereits
in 56 Parkhäusern öffentliche Ladepunkte. Ein weiterer Ausbau sei geplant.


Die Brandgefahr von
E-Autos dürfte
zukünftig deutlich sinken. Das liegt an einer neuen Akkugeneration. In
den
Zellen brennt bislang in erster Linie der flüssige Elektrolyt. Diese
Flüssigkeit bahnt
den Ionen den Weg zwischen Anode und Kathode. Die kommende Generation
der Akkus
wird als Festkörperbatterie bezeichnet. Der Name beschreibt die
wesentliche
Veränderung. Das Leitmittel zwischen den Polen besteht dabei aus
Polymer-Keramik-Verbundstoffen. Diese brennen nicht. Eine
Selbstentzündung
durch Kurzschlüsse und Überhitzung werden somit unmöglich. Damit ein
E-Auto brennt,
müsste man es dann mit Benzin übergießen.


Soviel zur Elektromobilität...............lauter Schrei


Elektroaufladung ganz ungefährlich, außer es explodiert mal eine E-Zigarette, oder ein Handy beim Aufladen.
Und Deine Haarwickler hast Du noch nicht berücksichtigt
ist auch wichtig
Oder mit dem Fön in der Wanne
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