Poker-Krimi im King’s Resort: Mystery Kid sichert sich High Roller Titel
KI-GENERIERTDer israelische Pokerprofi Mystery Kid gewinnt das High Roller Event in Rozvadov und streicht 110.300 Euro ein, während deutsche Spieler knapp das Podium verfehlten.
Das King’s Resort in Rozvadov bleibt das Epizentrum der europäischen Pokerszene und lieferte am Wochenende erneut Schlagzeilen, die weit über die Grenzen Tschechiens hinausreichen. Beim €3.000 NLH High Roller der King’s Million European Championship (EPC) setzte sich am Ende ein Spieler durch, der unter dem Pseudonym Mystery Kid bekannt ist. Der Israeli dominierte ein Feld, das zwar hochkarätig besetzt war, aber letztlich die ambitionierten Erwartungen des Veranstalters bei den Teilnehmerzahlen nicht ganz erfüllen konnte.
Für die Pokerszene im deutschsprachigen Raum ist das King’s Resort aufgrund seiner geografischen Nähe zur Grenze von Bayern fast wie ein zweites Wohnzimmer. Viele deutsche Profis und Amateure reisen regelmäßig nach Rozvadov, um an den massiven Garantiesummen teilzuhaben. Doch dieses Mal reichte es für die deutschen Vertreter nicht für den ganz großen Wurf, während Mystery Kid mit einer souveränen Leistung das Preisgeld von 110.300 Euro und die Trophäe mit nach Hause nahm.
Zahlen und Fakten
Das Turnier startete mit einer garantierten Preissumme von 500.000 Euro, was für ein 3.000 Euro Buy-in Event durchaus eine Ansage ist. Am Ende verbuchte die Turnierleitung 122 reguläre Entries und zusätzliche 31 Re-Entries. Mit insgesamt 153 Entries lag das Turnier damit unter der garantierten Marke. Nach Abzug der zwölfprozentigen Fee verblieben exakt 440.000 Euro im Preispool, die auf die besten 23 Plätze verteilt wurden.
Nach dem ersten Turniertag waren noch 48 Spieler übrig, die aus ursprünglich 92 Entries hervorgingen. Der Kampf um die bezahlten Ränge war intensiv. Der Zweitplatzierte UltraIns aus Rumänien sicherte sich 71.200 Euro, während der Italiener MajikMike für den dritten Platz 47.600 Euro erhielt. Der beste deutsche Teilnehmer, Thomer Pidun, landete auf Rang 13. Für ihn gab es ein Preisgeld von 7.500 Euro. Auch weitere deutsche Namen wie William Olivotti (Platz 18, 7.100 Euro) und der Spieler mit dem Nickname Pashaaa (Platz 20, 7.100 Euro) konnten sich im Geld platzieren, schafften es jedoch nicht an den Finaltisch.
Hintergrund
Der Sieg von Mystery Kid ist ein Beleg für die wachsende Stärke israelischer Spieler auf dem internationalen Parkett. In Rozvadov zeigt sich immer wieder, dass die Mischung aus osteuropäischen Stammgästen und internationalen High Rollern eine Dynamik erzeugt, die taktische Finesse erfordert. Das Festival in Rozvadov ist jedoch noch lange nicht am Ende. Neben dem High Roller steht das €1.150 EPC Super Main Event im Fokus, das mit verschiedenen Startflights und 50.000 Startchips lockt. Auch das King’s Prag ist in die Events eingebunden, was die enorme logistische Reichweite des Betreibers unterstreicht.
Zusätzlich zum NLH-Programm wurde ein €300 + €200 EPC PLO Bounty Hunter angesetzt, bei dem 100.000 Euro garantiert waren. Diese Vielfalt an Varianten zieht unterschiedliche Spielertypen an, auch wenn das High Roller das prestigeträchtigste Event der letzten Tage war.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Pokerspieler bleibt die Situation zwiegespalten. Während Live-Events in Rozvadov legal und unter tschechischer Lizenzierung stattfinden, ist das Online-Glücksspiel in Deutschland streng durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV) geregelt. Wer von den Gewinnen in Tschechien inspiriert wird, online zu spielen, muss zwingend auf die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) achten. In Deutschland sind die Einsatzlimits pro Spin auf 1 Euro begrenzt und es gilt ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro über das LUGAS-System.
Wer in Rozvadov spielt, bewegt sich in einem regulierten Umfeld vor Ort, muss aber bei der Rückkehr nach Deutschland die strengen Spielerschutzregeln beachten. Professionelle Spieler wie Thomer Pidun nutzen diese Live-Events oft als Ausgleich zu den restriktiven deutschen Online-Bedingungen, da die GGL-Vorgaben primär den Breitensport und Spielerschutz im Blick haben, was das High-Stakes-Spiel im Internet erheblich erschwert.
Was das für GGL-Casinos heißt
Deutsche Casinos mit GGL-Lizenz können solche High-Roller-Events, wie sie im King’s Resort stattfinden, online praktisch nicht abbilden. Die strikten Limits verhindern Turniere mit Buy-ins von 3.000 Euro für Spieler mit Wohnsitz in Deutschland. Dies führt dazu, dass der Live-Bereich in den Nachbarländern weiterhin eine enorme Anziehungskraft auf die deutsche Poker-Elite ausübt. Für lizenzierte deutsche Anbieter bedeutet dies, dass sie sich eher auf den Massenmarkt und Gelegenheitsspieler konzentrieren müssen, während die High-Roller-Action physisch an Orten wie Rozvadov verbleibt.
„Mystery Kid gewinnt das €3.000 NLH High Roller der King’s Million European Championship im King’s Resort Rozvadov und kassiert €110.300.“ - Nicolás Varga, Poker-Journalist
Häufige Fragen
Wer hat das High Roller Turnier in Rozvadov gewonnen?
Der israelische Spieler Mystery Kid hat das €3.000 NLH High Roller gewonnen. Er setzte sich gegen 153 Entries durch und erhielt ein Preisgeld von 110.300 Euro.
Wie haben die deutschen Spieler beim High Roller abgeschnitten?
Bester deutscher Teilnehmer war Thomer Pidun auf dem 13. Platz mit einem Gewinn von 7.500 Euro. Weitere deutsche Spieler wie William Olivotti und Pashaaa landeten ebenfalls in den Geldrängen auf den Plätzen 18 und 20.
Wurde die garantierte Preissumme beim Turnier erreicht?
Nein, mit 153 Entries blieb das Feld unter der garantierten Summe von 500.000 Euro. Nach Abzug der Gebühren wurden insgesamt 440.000 Euro an die 23 bestplatzierten Spieler ausgeschüttet.
Welche weiteren Turniere finden während des Festivals statt?
Aktuell läuft unter anderem das €1.150 EPC Super Main Event sowie verschiedene Bounty-Turniere. Auch im King’s Prag werden Startflights für die Hauptturniere des Festivals angeboten.
Sind solche hohen Gewinne auch in deutschen Online-Casinos möglich?
In Deutschland regulierte Online-Casinos unterliegen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021, der strenge Einzahlungslimits von 1.000 Euro pro Monat vorsieht. Turniere mit Buy-ins von 3.000 Euro, wie sie in Rozvadov stattfinden, sind bei Anbietern mit GGL-Lizenz aufgrund dieser Schutzmaßnahmen für normale Spieler nicht zugänglich.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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