1xPartners startet Oktober Wettbewerb für Affiliates mit hohen Hürden
KI-GENERIERTDas Partnerprogramm 1xPartners hat den neuen Wettbewerb Grand 1XREIGN gestartet, bei dem Pro-Teilnehmer mindestens 200 Ersteinzahlungen (FTDs) vorweisen müssen.
Das Partnerprogramm 1xPartners hat pünktlich zum Oktober 2026 einen neuen monatlichen Wettbewerb für seine Affiliates ins Leben gerufen. Unter dem Namen Grand 1XREIGN bietet das Unternehmen seinen Partnern die Möglichkeit, durch die Vermittlung von Neukunden zusätzliche Anreize zu gewinnen. Der Wettbewerb ist dabei streng in zwei Kategorien unterteilt, die sich sowohl nach dem Alter des Partnerkontos als auch nach dem im Vormonat erzielten Volumen richten. Dies sorgt für eine klare Trennung zwischen etablierten Schwergewichten der Branche und neueren Akteuren, die sich erst noch beweisen müssen.
Die Anmeldung für dieses Event fand bereits im Zeitraum vom 24. bis zum 28. September statt. Nun, da der Wettbewerb vom 1. bis zum 29. Oktober läuft, zeigt sich die harte Struktur der Anforderungen. Während die sogenannten Rising Affiliates, also jene, die ihr Konto nach dem 1. Oktober 2025 registriert haben, mit einer Einstiegshürde von 50 Ersteinzahlungen (First Time Deposits, kurz FTDs) aus dem Monat September starten konnten, liegt die Latte für die Profis deutlich höher. Wer bereits vor dem 30. September 2025 registriert war, musste im September mindestens 200 FTDs generieren, um in der Pro-Klasse gewertet zu werden.
Zahlen und Fakten
Ein zentraler Aspekt des Wettbewerbs ist das System der X-Chances. Für jeweils zehn berechtigte Ersteinzahlungen erhält der Partner eine solche Gewinnchance, die sowohl für wöchentliche Auslosungen als auch für das finale Ranking genutzt wird. Die wöchentlichen Hürden steigen im Verlauf des Oktobers kontinuierlich an. Für die erste Ziehung am 8. Oktober benötigen Profis 50 FTDs, während Aufsteiger nur 10 FTDs vorweisen müssen. In den folgenden Runden verschieben sich diese Anforderungen auf 100 gegenüber 20, dann 150 gegenüber 30 und schließlich im Finale auf 200 gegenüber 40 FTDs.
Interessanterweise hat sich das Verhältnis der Anforderungen zwischen den beiden Gruppen verschoben. Lag der Zielwert für die Aufsteiger bei der Qualifikation im September noch bei 25 Prozent des Pro-Levels, so sinkt dieser Wert in den wöchentlichen Runden auf konstant 20 Prozent. Dies gibt den neueren Partnern eine etwas größere Chance, im Wettbewerb zu bleiben, während von den Profis eine massive Skalierung verlangt wird. Dennoch bleibt das Regelwerk streng: Werden Ersteinzahlungen über markenbezogene Suchbegriffe wie 1xBet oder 1xAffiliates generiert, zählen diese nicht für die X-Chances. Dies gilt explizit auch für Tippfehler oder Variationen der Markennamen in SEO- und PPC-Kampagnen.
Hintergrund
Das Affiliate-Programm von 1xBet ist für seine breite geografische Abdeckung und die wöchentlichen Auszahlungen bekannt. Dennoch ist die Teilnahme an solchen Wettbewerben immer mit Risiken verbunden, insbesondere da 1xPartners eine negative Provisionsübertragung (Negative Carryover) bei Revshare-Modellen anwendet. Das bedeutet, dass Verluste durch gewinnende Spieler in den Folgemonat übernommen werden können.
„SEO selbst bleibt eine akzeptierte Quelle im breiteren 1xBet Partners Programm, aber Marken-Traffic wird innerhalb dieses Wettbewerbs anders behandelt." - Olga Rekowski, Redakteurin bei 15M
Die Kooperationsmodelle reichen von RevShare (15-45 Prozent) bis hin zu individuellen CPA- und Hybrid-Deals. Der aktuelle Wettbewerb dient offensichtlich dazu, die Quantität der Neukundenakquise kurzfristig zu steigern, wobei die Qualität durch den Ausschluss von Brand-Traffic sichergestellt werden soll. Partner müssen zudem beachten, dass die Mindestauszahlung bei 30 USD liegt und Auszahlungen in der Regel jeden Dienstag abgewickelt werden.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für Spieler mit Wohnsitz in Deutschland ist bei solchen internationalen Programmen äußerste Vorsicht geboten. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) setzt extrem enge Grenzen für das Online-Glücksspiel. Anbieter wie 1xBet verfügen derzeit nicht über eine Lizenz der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) für den deutschen Markt. Das bedeutet, dass das Spielen dort als Teilnahme am illegalen Glücksspiel gewertet werden kann. In Deutschland lizenzierte Anbieter müssen sich an strikte Regeln halten, darunter das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat und das Einsatzlimit von 1 Euro pro Spielrunde bei virtuellen Automatenspielen. Zudem ist der Anschluss an das Sperrsystem OASIS und die Überwachungsdatenbank LUGAS zwingend erforderlich.
Werbemaßnahmen für nicht lizensierte Anbieter, wie sie durch diesen Affiliate-Wettbewerb forciert werden, sind in Deutschland illegal. Deutsche Spieler sollten daher nur auf Plattformen agieren, die auf der offiziellen Whitelist der GGL stehen. Dort sind Spielerschutzmaßnahmen garantiert, während bei ausländischen Anbietern ohne deutsche Lizenz im Streitfall kaum rechtliche Handhabe besteht. Werbepartner, die gezielt deutschen Traffic auf solche Seiten leiten, riskieren zudem empfindliche Strafen durch die GGL.
Was das für GGL-Casinos heißt
Für Casinos mit GGL-Lizenz stellen solche aggressiven Affiliate-Wettbewerbe eine Wettbewerbsverzerrung dar. Während deutsche Lizenznehmer hohe Abgaben leisten und strenge Werberichtlinien einhalten müssen, agieren internationale Programme oft in einer rechtlichen Grauzone. GGL-lizenzierte Anbieter dürfen beispielsweise keine variablen Provisionen für geworbene Spieler zahlen, die gegen die Einzahlungslimits oder den Spielerschutz verstoßen. Die hohen FTD-Hürden von 200 pro Monat, wie sie 1xPartners fordert, sind im regulierten deutschen Markt aufgrund der strengen Identitätsprüfung und der LUGAS-Anbindung kaum auf rein organischem Wege in dieser Frequenz zu erreichen.
Häufige Fragen
Wie viele Ersteinzahlungen sind für die Pro-Klasse im Oktober erforderlich?
Für die Teilnahme in der Pro-Kategorie müssen Partner im September mindestens 200 Ersteinzahlungen (FTDs) erzielt haben. In den wöchentlichen Runden des Wettbewerbs steigt die Anforderung bis auf 200 FTDs für die finale Ziehung an.
Welcher Traffic ist vom 1xPartners Wettbewerb ausgeschlossen?
Markenbezogener Traffic, der über SEO oder PPC mit Begriffen wie 1xBet, 1xAffiliates oder 1xPartners generiert wurde, ist ausgeschlossen. Auch Variationen oder absichtliche Tippfehler dieser Namen führen dazu, dass die FTDs nicht für die Gewinnchancen gezählt werden.
Wann findet die Auszahlung der Affiliate-Provisionen statt?
Die Auszahlungen bei 1xPartners werden wöchentlich bearbeitet und jeden Dienstag automatisch abgewickelt. Die Mindestsumme für eine Auszahlung liegt bei 30 US-Dollar.
Dürfen deutsche Spieler an Angeboten von 1xBet teilnehmen?
Nein, da 1xBet aktuell keine Lizenz der GGL besitzt, ist das Angebot für Spieler in Deutschland illegal. Deutsche Kunden sollten ausschließlich Anbieter nutzen, die auf der offiziellen Whitelist stehen und die Regeln des GlüStV 2021 einhalten.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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