CoinPayments verstärkt Asien-Geschäft: Aaron Budiman wird Regional Director
KI-GENERIERTCoinPayments ernennt Aaron Budiman zum Regional Director für Asien-Pazifik. Das Unternehmen hat bereits über 50 Milliarden Dollar an Transaktionsvolumen verarbeitet.
CoinPayments hat am 7. Oktober 2026 eine bedeutende strategische Entscheidung für den asiatisch-pazifischen Markt bekannt gegeben. Mit der Ernennung von Aaron Budiman zum Asia Pacific Regional Director setzt das Unternehmen ein klares Zeichen für seine Expansionspläne in einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen der Welt. Budiman wird von Singapur aus agieren und ist fortan dafür verantwortlich, das Netzwerk aus Händlern und Partnern massiv auszubauen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Förderung von Stablecoins für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zwischen Unternehmen und Finanzinstituten.
Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der digitale Assets in Asien einen beispiellosen Aufschwung erleben. Budiman bringt jahrelange Erfahrung darin mit, wie digitale Vermögenswerte genutzt werden können, um Abrechnungszeiten zu verkürzen, Transaktionskosten zu senken und die Transparenz bei globalen Geldtransfers zu erhöhen. Für die Krypto-Branche bedeutet dies einen weiteren Schritt in Richtung Massentauglichkeit, da CoinPayments bereits eine der etabliertesten Infrastrukturen weltweit bereitstellt. Der Fokus auf Stablecoins ist dabei kein Zufall, da diese im Vergleich zu volatilen Kryptowährungen eine höhere Sicherheit für tägliche Geschäftstransaktionen bieten.
Zahlen und Fakten
Die Dimensionen, in denen sich CoinPayments bewegt, sind beeindruckend. Seit der Gründung im Jahr 2013 hat der Anbieter ein Transaktionsvolumen von mehr als 50 Milliarden US-Dollar verarbeitet. Das Ökosystem umfasst mittlerweile über eine Million Nutzer von Krypto-Wallets und mehr als 250.000 Händler weltweit, die digitale Zahlungen über die Plattform akzeptieren. Besonders die Wachstumsraten in der Region Asien-Pazifik sind bemerkenswert. Laut Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) verzeichnete Asien zwischen Juni 2024 und Juni 2025 eine Wachstumsrate von 69 Prozent bei Blockchain-basierten Transaktionen mit Krypto-Assets. Dies war die höchste Rate im Vergleich zu allen anderen Weltregionen.
„Ich freue mich sehr, CoinPayments in einer so entscheidenden Phase des Wachstums beizutreten. Das Engagement des Unternehmens, es Unternehmen und Verbrauchern zu ermöglichen, digitale Währungen einfach und sicher zu senden, zu empfangen und zu verwalten, ist unübertroffen.“ - Aaron Budiman, Asia Pacific Regional Director bei CoinPayments
Auch Alex Alexandrov, Group CEO und Gründer von CoinPayments, unterstreicht die Wichtigkeit der Personalie. Er betont, dass Budiman über ein tiefes Verständnis der vielfältigen regulatorischen Landschaften in Asien verfügt. Dies sei entscheidend, um eine konforme und skalierbare Zahlungsinfrastruktur aufzubauen, die den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht wird.
Hintergrund
Der Markt für digitale Zahlungen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Während Kryptowährungen früher oft als reine Spekulationsobjekte galten, rücken nun funktionale Anwendungen in den Vordergrund. Stablecoins, die oft an den US-Dollar gekoppelt sind, spielen hierbei eine Schlüsselrolle. Sie kombinieren die Geschwindigkeit der Blockchain-Technologie mit der Stabilität klassischer Währungen. CoinPayments positioniert sich hier als Vermittler, der die technische Hürde für Unternehmen senkt. Die Ernennung von Budiman ist eine Reaktion darauf, dass Marktanforderungen in Asien immer anspruchsvoller werden und eine robuste Infrastruktur verlangen.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Spieler bleibt die Situation bezüglich Kryptowährungen in Online-Casinos streng reglementiert. Wer in einem Casino spielt, das über eine Lizenz der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) verfügt, wird feststellen, dass Kryptozahlungen derzeit nicht zum Standard-Repertoire gehören. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) setzt hohe Hürden für den Spielerschutz und die Bekämpfung von Geldwäsche. Ein zentrales Element ist das LUGAS-System, das Einzahlungen auf 1.000 Euro pro Monat über alle Anbieter hinweg begrenzt. Da Kryptowährungen wie Stablecoins oft schwieriger einer natürlichen Person zuzuordnen sind als klassische Banküberweisungen oder Kreditkartenzahlungen, zögert die deutsche Regulierung bei deren Zulassung. Spieler sollten daher darauf achten, nur bei Anbietern der GGL-Whitelist einzuzahlen. Dort gelten der Einsatzschutz von maximal 1 Euro pro Spin und klare Regeln zur Suchtprävention. Die Expansion von CoinPayments in Asien zeigt jedoch, wohin die globale Reise geht, auch wenn Deutschland momentan einen sehr konservativen Weg verfolgt.
Was das für GGL-Casinos heißt
Deutsche Betreiber mit GGL-Lizenz beobachten solche internationalen Entwicklungen genau. Während Anbieter mit Lizenzen aus Malta (MGA) oder Curacao oft aggressiv mit Krypto-Boni werben, müssen lizenzierte deutsche Casinos strikt die Vorgaben zur Transparenz der Zahlungsströme einhalten. Eine Integration von Diensten wie CoinPayments wäre in Deutschland nur denkbar, wenn eine vollständige Identitätsprüfung (KYC) und die Anbindung an die Sperrdatei OASIS sowie das Limitkontrollsystem LUGAS lückenlos gewährleistet sind. Vorerst bleibt das Bezahlen mit Stablecoins in legalen deutschen Online-Spielhallen Zukunftsmusik. Die technologische Entwicklung in Asien könnte jedoch langfristig auch den Druck auf europäische Regulierungsbehörden erhöhen, sicherere und modernere Zahlungswege in einem kontrollierten Rahmen zuzulassen, um den Schwarzmarkt nicht weiter zu befeuern.
Häufige Fragen
Wer wurde zum neuen Regional Director für Asien-Pazifik ernannt?
Aaron Budiman übernimmt diese Position bei CoinPayments. Er wird von Singapur aus die Expansion des Netzwerks für Stablecoin-Zahlungen leiten.
Wie viel Transaktionsvolumen hat CoinPayments bisher verarbeitet?
Das Unternehmen hat seit seiner Gründung im Jahr 2013 insgesamt über 50 Milliarden US-Dollar abgewickelt. Es bedient weltweit mehr als 250.000 Händler.
Wie stark wuchs der Markt für Blockchain-Transaktionen in Asien?
Laut OECD-Bericht verzeichnete die Region zwischen Juni 2024 und Juni 2025 ein Wachstum von 69 Prozent. Dies ist der weltweit höchste Wert für diesen Zeitraum.
Sind Krypto-Zahlungen in deutschen Online-Casinos mit GGL-Lizenz erlaubt?
Aktuell sind Zahlungen mit Kryptowährungen in legalen deutschen Online-Spielhallen aufgrund strenger Geldwäsche-Regeln des GlüStV 2021 nicht üblich. Spieler müssen sich an die Einzahlungslimits von LUGAS halten und sollten nur auf der offiziellen Whitelist gelistete Anbieter nutzen.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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