Robin Panholzer triumphiert bei der Mixed Poker European Championship in Tallinn
KI-GENERIERTDer Österreicher Robin Panholzer sicherte sich den Sieg beim 20 Games Dealer’s Choice Event in Tallinn und nahm ein Preisgeld von 12.093 Euro mit nach Hause.
Das Olympic Park Casino in Tallinn hat sich einmal mehr als Zentrum der europäischen Pokerszene bewiesen. Bei der Mixed Poker European Championship (EMPC) im Jahr 2026 stand eines der komplexesten Turniere des Kalenders auf dem Programm. Das Event Nummer 4, das 700 Euro 20 Game Dealer’s Choice, zog Spezialisten aus ganz Europa an. Am Ende war es der Österreicher Robin Panholzer, der die Nerven behielt und sich in einem hochkarätigen Feld durchsetzen konnte. Das Turnier verlangte den Teilnehmern alles ab, da nicht nur die Standardvarianten gefragt waren, sondern ein tiefes Verständnis für 20 verschiedene Spielarten vorausgesetzt wurde.
Mit insgesamt 69 Entries wurde ein beachtlicher Preispool von 40.313 Euro generiert. Das Turnier war auf zwei Tage angesetzt, wobei die Spieler mit einem Stack von 70.000 Chips starteten. Die Levelzeiten von 30 Minuten boten ausreichend Spielraum für taktische Manöver, was bei den technisch anspruchsvollen Varianten wie Badugi, Razz oder 2-7 Triple Draw auch bitter nötig war. Panholzer demonstrierte über den gesamten Turnierverlauf eine beeindruckende Konstanz und navigierte sicher durch das Feld, das mit erfahrenen Profis gespickt war.
Zahlen und Fakten
Das Teilnehmerfeld kämpfte um neun bezahlte Plätze. Besonders erfreulich aus deutschsprachiger Sicht war die Platzierung von Philipp Krieger. Der deutsche Spieler schrammte nur knapp am Podium vorbei und belegte den vierten Platz, wofür er 4.120 Euro erhielt. Auf dem dritten Rang landete mit Jean-Michael Kabbaj ein weiterer Österreicher, der 5.650 Euro mitnahm. Das entscheidende Heads-up bestritt Panholzer gegen den Norweger Martin Rottem Dahle. Nach einem intensiven Duell stand Panholzer als Sieger fest und durfte sich über 12.093 Euro freuen, während für Dahle 8.040 Euro auf dem zweiten Platz blieben.
Das 20 Game Dealer’s Choice bot eine Auswahl, die selbst für eingefleischte Mixed-Game-Fans eine Herausforderung darstellte. Zur Auswahl standen unter anderem NLH, FLH, PLO, 5C PLO, FL Sviten Special, PL Sviten Special, FLO8, PLO8, 5C PLO8, NLO8, Stud, Stud8, Razz, 5CD, NL2-7, A-5TD, 2-7TD, Badugi, Badacey und Badeuce. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass Glück eine untergeordnete Rolle spielt und echtes Können in den Vordergrund tritt.
Hintergrund
Die Mixed Poker European Championship hat sich als fester Bestandteil im Turnierkalender etabliert. Das Olympic Park Casino in Tallinn bietet hierfür den passenden Rahmen. Es ist bekannt dafür, auch Nischenvarianten eine Bühne zu geben, die in herkömmlichen Casinos oft zu kurz kommen. Das Event zeigt, dass das Interesse an Spielen jenseits von Texas Hold'em stetig wächst. Robin Panholzer reiht sich mit seinem Sieg in eine Liste von Spielern ein, die ihre Vielseitigkeit unter Beweis gestellt haben. Nach dem Abschluss dieses Events richtet sich der Fokus nun auf das 800 Euro Main Event, bei dem acht verschiedene Varianten auf dem Plan stehen.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Pokerspieler ist ein Erfolg wie der von Philipp Krieger ein wichtiges Signal, doch die rechtliche Situation für Online-Poker in der Heimat bleibt streng reglementiert. Wer in Deutschland legal um echtes Geld pokern möchte, muss sich an Anbieter halten, die auf der offiziellen Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) stehen. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) setzt hier enge Grenzen. So gilt etwa ein generelles Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat über alle Anbieter hinweg, das durch das zentrale LUGAS-System überwacht wird. Auch bei den Spieleinsätzen gibt es strikte Vorgaben, wie das Limit von einem Euro pro Spin bei virtuellen Automatenspielen, während Poker-Tische oft durch hohe Steuerabgaben und Limitierungen der Tischanzahl beeinflusst werden. Live-Turniere im Ausland, wie in Tallinn, bleiben daher für viele deutsche Profis die einzige Möglichkeit, Varianten wie Dealer’s Choice in diesem Umfang zu spielen, da das Angebot in deutschen staatlichen Spielbanken oft auf Texas Hold'em begrenzt ist.
Was das für GGL-Casinos heißt
Für Casinos mit GGL-Lizenz bedeutet der Erfolg solcher Mixed-Game-Events, dass eine Nachfrage nach Vielfalt besteht. Allerdings ist die Implementierung von 20 verschiedenen Pokervarianten online unter den aktuellen deutschen Steuer- und Regulierungsbedingungen schwierig. Die 5,3 Prozent Einsatzsteuer auf jede Hand macht viele Varianten mathematisch fast unschlagbar für die Spieler. Dennoch müssen lizenzierte Anbieter versuchen, attraktive Lösungen innerhalb des legalen Rahmens zu finden, um Spieler nicht in den unregulierten Schwarzmarkt von MGA- oder Curacao-Anbietern zu treiben. Ein sicheres Umfeld mit Spielerschutzmassnahmen bleibt das wichtigste Verkaufsargument der deutschen Lizenznehmer, auch wenn die Spielauswahl technisch bedingt hinter der in Tallinn zurückbleibt.
Häufige Fragen
Wer hat das 20 Game Dealer’s Choice Event in Tallinn gewonnen?
Der Österreicher Robin Panholzer gewann das Turnier und sicherte sich ein Preisgeld von 12.093 Euro. Er setzte sich im Heads-up gegen den Norweger Martin Rottem Dahle durch.
Wie viele Teilnehmer gab es bei dem Pokerturnier?
Es wurden insgesamt 69 Entries verzeichnet, was zu einem Gesamtpreispool von 40.313 Euro führte. Davon wurden neun Plätze bezahlt.
Welche Pokervarianten wurden beim Dealer’s Choice gespielt?
Es standen 20 Varianten zur Auswahl, darunter Klassiker wie Texas Hold'em und Omaha, aber auch Exoten wie Badugi, Razz und Sviten Special. Die Spieler konnten jeweils wählen, welche Variante gespielt wird.
Wie schnitten deutsche Spieler bei dem Event ab?
Philipp Krieger aus Deutschland erreichte den Finaltisch und belegte den vierten Platz. Er erhielt dafür ein Preisgeld in Höhe von 4.120 Euro.
Duerfen deutsche Spieler legal an solchen Online-Turnieren teilnehmen?
In Deutschland ist Online-Poker nur bei Anbietern mit GGL-Lizenz erlaubt, wobei strikte Limits wie das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro gemäss GlüStV 2021 gelten. Viele der in Tallinn gespielten exotischen Varianten sind bei lizenzierten deutschen Online-Anbietern aufgrund der Regulierung aktuell nicht verfügbar.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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