Chefwechsel beim Casino Neuchâtel: Pascal Passarelli kündigt Rückzug an
KI-GENERIERTNach 15 Jahren an der Spitze verlässt Pascal Passarelli das Casino Neuchâtel im Sommer 2027. Er sicherte dem Haus zuletzt eine Konzession bis zum Jahr 2044.
In der Schweizer Casinolandschaft steht eine bedeutende personelle Zäsur bevor. Pascal Passarelli, der langjährige Direktor des Casino Neuchâtel, hat sich dazu entschieden, seinen Posten im Sommer 2027 zu räumen. Diese Nachricht markiert das Ende einer Ära, da Passarelli das Haus seit der ersten Stunde im Jahr 2012 massgeblich mitgestaltet hat. Der Verwaltungsrat der Kursaal Bern AG gab diese Entscheidung am 02.11.2026 im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt. Mit 59 Jahren blickt der Manager auf eine Karriere zurück, in der er die Spielbank nicht nur eröffnete, sondern sie auch durch die regulatorischen Herausforderungen des Schweizer Glücksspielmarktes führte.
Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Casino Neuchâtel auf einem stabilen Fundament steht. Ein zentraler Meilenstein seiner Amtszeit war die erfolgreiche Erneuerung der Konzession. Diese sichert den Betrieb des Standorts langfristig bis zum Ende des Jahres 2044. Damit hinterlässt Passarelli seinem noch unbekannten Nachfolger eine Planungssicherheit, die in der volatilen Welt des Glücksspiels alles andere als selbstverständlich ist. Der Verwaltungsrat betonte in seiner Mitteilung die Expertise des Direktors in den Bereichen Unternehmensführung, Marketing und Prozessentwicklung, die massgeblich zum Erfolg der Tochtergesellschaft beigetragen habe.
Zahlen und Fakten
Ein Blick auf die nackten Zahlen verdeutlicht die Kontinuität unter Passarelli. Seit 2012 steht er an der Spitze. Das bedeutet, dass er bei seinem Ausscheiden im Sommer 2027 insgesamt 15 Jahre die Geschicke des Hauses geleitet haben wird. Besonders gewichtig ist die Jahreszahl 2044, das Enddatum der aktuellen Lizenzperiode. Die Kursaal Bern AG, zu der neben dem Casino Neuchâtel auch das Grand Casino Kursaal Bern mit seiner Online-Plattform 7melons.ch gehört, muss nun die Lücke füllen, die der erfahrene Stratege hinterlässt. Der Rekrutierungsprozess für die Position des Directeur Général wurde laut offiziellen Angaben bereits in die Wege geleitet.
Die Wertschätzung für die geleistete Arbeit ist gross, wie die offiziellen Statements der Muttergesellschaft zeigen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Verwaltungsrat und der operativen Leitung in Neuchâtel galt über die Jahre hinweg als äusserst stabil.
„Der Verwaltungsrat der Casino Neuchâtel SA dankt Pascal Passarelli für die sehr gute Zusammenarbeit sowie sein grosses und erfolgreiches Engagement und wünscht ihm für die Zukunft nur das Allerbeste.“ - Üli Winzenried, Verwaltungsratspräsident der Casino Neuchâtel SA
Hintergrund
Das Casino Neuchâtel ist ein wichtiger Bestandteil der Kursaal Bern Gruppe. Die Gruppe ist breit aufgestellt und betreibt neben den Spielbanken auch ein Kongresszentrum, das Swissôtel Kursaal Bern und verschiedene gastronomische Betriebe. Interessant ist hierbei die Nachhaltigkeitsstrategie der Gruppe, die als Gründungsmitglied der Klimaplattform der Stadt Bern agiert und mehrfach zertifiziert ist. Passarelli musste die Spielbank somit nicht nur wirtschaftlich, sondern auch im Einklang mit den strengen ökologischen und sozialen Standards der Holding führen. Die berufliche Neuausrichtung des 59-jährigen erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das operative Geschäft nach der erfolgreichen Lizenzvergabe in ruhigerem Fahrwasser verläuft.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für Spieler in Deutschland hat dieser Wechsel bei einer Schweizer Spielbank zunächst keine direkten Auswirkungen auf ihren Alltag in heimischen Online-Casinos. Dennoch zeigt der Fall, wie wichtig langfristige Lizenzen für die Stabilität eines Anbieters sind. In Deutschland regelt der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) den Markt. Wer hierzulande sicher spielen möchte, sollte ausschliesslich Angebote nutzen, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) stehen. Diese Anbieter garantieren die Einhaltung strenger Regeln, wie das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro über das LUGAS-System und das Einsatzlimit von maximal 1 Euro pro Spin an virtuellen Automaten.
Schweizer Anbieter wie 7melons.ch oder das physische Casino Neuchâtel operieren unter der Aufsicht der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK). Deutsche Kunden können sich dort zwar über Trends informieren, das Spiel selbst ist für Personen mit Wohnsitz in Deutschland jedoch rechtlich nur bei GGL-lizenzierten Anbietern sicher und legal. Der Wechsel an der Spitze in Neuchâtel unterstreicht jedoch, dass Professionalität und regulatorische Treue die Basis für jedes legale Glücksspielangebot bilden, egal ob in Bern, Neuchâtel oder Berlin.
Was das für GGL-Casinos heißt
Deutsche GGL-Casinos können aus dem Fall Passarelli lernen, dass personelle Kontinuität ein hohes Gut ist. In einem Markt, der durch das OASIS-Sperrsystem und strenge Werbeauflagen stark reglementiert ist, braucht es Führungskräfte mit langem Atem. Die Verlängerung einer Lizenz bis 2044, wie sie in der Schweiz möglich war, ist ein Privileg, von dem deutsche Betreiber derzeit nur träumen können. Hierzulande sind die Konzessionen oft an kürzere Intervalle und striktere Prüfzyklen gebunden. Ein erfahrener CEO, der solche Prozesse erfolgreich moderiert, ist für jedes Unternehmen Gold wert.
Häufige Fragen
Wann verlässt Pascal Passarelli das Casino Neuchâtel?
Pascal Passarelli wird seinen Posten als Direktor im Sommer 2027 offiziell verlassen. Er hat sich dazu entschieden, nach 15 Jahren an der Spitze neue berufliche Wege einzuschlagen.
Wie lange ist die aktuelle Lizenz des Casino Neuchâtel gültig?
Unter der Führung von Passarelli wurde die Konzession für den Spielbetrieb erfolgreich verlängert. Die aktuelle Lizenz ist bis zum Ende des Jahres 2044 gültig.
Wer gehört zur Kursaal Bern Gruppe?
Zur Gruppe gehören das Kongresszentrum Kursaal Bern, das Swissôtel Kursaal Bern, verschiedene Restaurants sowie das Grand Casino Kursaal Bern mit der Online-Plattform 7melons.ch und das Casino Neuchâtel.
Dürfen deutsche Spieler in Schweizer Online-Casinos spielen?
Deutsche Spieler mit Wohnsitz in Deutschland sollten nur in Casinos spielen, die eine Lizenz der GGL besitzen. Schweizer Online-Angebote richten sich primär an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und unterliegen der dortigen Gesetzgebung.
Teilen
Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
Alle Artikel von Lisa Lustich →Quellen & weiterführende Links
Whitelist erlaubter Online-Anbieter
Redaktionsrichtlinien Lustich.de
BZgA Spielsucht-Hotline: 0800 1 372 700
Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst. Hilfe und Beratung unter 0800 1 372 700 (BZgA, kostenlos & anonym).
Verwandte Themen
Weiterführende Artikel
KI-GENERIERTJumbospin und Cupidono setzen 2026 auf massive Boni und Krypto-Auszahlungen
Die Casinolandschaft im November 2026 lockt mit Angeboten von bis zu 3.003 Euro. Jumbospin präsentiert über 6.000 Slots und eine 303-Prozent-Prämie für Neukunden.
KI-GENERIERTPlay’n GO stoppt Spielvertrieb über Aggregatoren wegen Schwarzmarkt-Bedenken
Der Slot-Riese Play’n GO beendet die Zusammenarbeit mit großen Aggregatoren, um illegale Casino-Seiten auszuschließen. Einige Titel generierten dort nur 1 bis 2 Euro pro Tag.
KI-GENERIERTCosmobet Analyse: Zwischen Krypto-Freiheit und regulatorischen Risiken in Deutschland
Eine aktuelle Analyse beleuchtet den Anbieter Cosmobet, der mit über 3.000 Spielen und Krypto-Zahlungen lockt, aber keine GGL-Lizenz besitzt.











