Glücksspiel-Verluste absetzen: Nord-Carolina plant Steuererleichterung
KI-GENERIERTIm US-Bundesstaat Nord-Carolina sollen Sportwetten-Verluste künftig von der Steuer absetzbar sein. Ein diskutierter Haushaltsentwurf sieht dies vor. Was bedeutet das für Spieler und die Branche?
Was geschah
Im amerikanischen Bundesstaat Nord-Carolina steht eine aufregende Änderung ins Haus. Laut aktuellen Berichten sollen Sportwetten-Verluste, die Spieler erleiden, künftig steuerlich absetzbar sein. Eine entsprechende Klausel wird derzeit im Rahmen eines neuen Haushaltsentwurfs verhandelt. Das hörten wir in der Redaktion von Lisa Lustich mit großem Interesse. Es ist ein ungewöhnlicher Schritt für eine Glücksspiel-Jurisdiktion, solche Regelungen einzuführen. Normalerweise liegt der Fokus eher auf der Besteuerung der Gewinne. Diese Entwicklung könnte ein Präzedenzfall für andere Regionen werden, auch wenn die Situation in den USA und Deutschland stark voneinander abweicht.
Die Regelung ist Teil des vorgeschlagenen Staatshaushalts. Das heißt, sie muss noch durch die politischen Instanzen. Dennoch ist die Tatsache, dass es überhaupt so weit gekommen ist, bemerkenswert. Für Sportwetter in Nord-Carolina könnte dies eine echte Entlastung bedeuten. Sie könnten einen Teil ihrer Einsätze, die sie verloren haben, steuerlich geltend machen. Das senkt effektiv die Steuerlast und macht das Wetten möglicherweise attraktiver. Man fragt sich, welche Lobbyarbeit dahintersteckt. Die amerikanische Glücksspielbranche ist bekannt für ihren Einfluss auf die Gesetzgebung. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Vorschlag tatsächlich Gesetz wird.
Hintergrund
Die Vereinigten Staaten haben eine sehr fragmentierte Glücksspiel-Landschaft. Jeder Bundesstaat regelt das Thema weitgehend eigenständig. Das führt zu einem Flickenteppich an Gesetzen, Lizenzen und Besteuerungen. Manche Staaten sind sehr liberal, andere extrem konservativ. Nord-Carolina nähert sich dem Thema Sportwetten erst seit Kurzem aktiv. Die Legalisierung von Sportwetten ist in vielen US-Bundesstaaten noch ein relativ neues Phänomen. Hierzulande verfolgen wir diese Entwicklungen seit Jahren genau. Unser transatlantischer Blick zeigt immer wieder interessante Ansätze. Oft sind es Staaten, die ihre Einnahmen steigern wollen, die das Glücksspiel legalisieren oder neue Anreize schaffen. Die Steuerabsetzbarkeit von Verlusten könnte als solcher Anreiz gedacht sein. Es fördert vielleicht die Teilnahme, da das Risiko, so hart besteuert zu werden, minimiert wird.
Traditionell dürfen in den USA Spielgewinne als Einkommen versteuert werden. Verluste konnten oft nur bis zur Höhe der Gewinne gegengerechnet werden. Eine umfassendere Absetzbarkeit, die über die Gewinnhöhe hinausgeht, ist eher selten. Für die Spieler in Nord-Carolina wäre das ein echter Vorteil. Es zeigt ein gewisses Verständnis für die Realität des Glücksspiels. Nicht jeder Tipp geht auf. Viele Sportwetter geraten in Verlustphasen. Diese neue Regelung könnte die finanzielle Belastung etwas mindern. Gleichzeitig muss man vorsichtig sein. Solche Regelungen dürfen nicht dazu verleiten, unkontrolliert zu spielen. Verantwortungsbewusstes Spielen muss immer im Vordergrund stehen. Für uns als Redaktion steht der Spielerschutz an oberster Stelle. Ein Blick auf die gesamte Gesetzgebung ist nötig, nicht nur auf einen Paragraphen.
Bedeutung für deutsche Spieler
Für deutsche Spieler haben diese Entwicklungen in Nord-Carolina keine direkte Bedeutung. Die deutsche Gesetzgebung ist grundlegend anders aufgebaut. In Deutschland sind Glücksspielgewinne für Privatpersonen grundsätzlich steuerfrei. Das ist ein großer Unterschied zum US-System. Das bedeutet auch, dass Verluste nicht von der Steuer abgesetzt werden können. Hierzulande gibt es keine Veranlassung dafür. Die Besteuerung findet auf Seiten der Anbieter statt. Das ist eine große Vereinfachung für den Endverbraucher. Spieler müssen sich keine Gedanken über das Finanzamt machen, wenn sie bei einem legalen Anbieter gewinnen. Diese Regelung wurde im Glücksspielstaatsvertrag 2021 festgeschrieben und gilt für alle Arten des erlaubten Online-Glücksspiels.
Ob Sportwetten, Online-Spielautomaten oder andere Casinospiele, solange man bei einem Anbieter mit deutscher GGL-Lizenz spielt, sind die Gewinne steuerfrei. Das nimmt den Spielern eine große Last von den Schultern. Man kann sich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren. Der Staat erhebt stattdessen eine Glücksspielabgabe von den Betreibern. Dieser Ansatz hat sich in Deutschland bewährt. Eine Absetzbarkeit von Verlusten, wie in Nord-Carolina diskutiert, ist hier nicht vorgesehen und aus unserer Sicht auch nicht notwendig. Das deutsche System ist in dieser Hinsicht sehr spielerfreundlich gestaltet. So bleibt der Fokus auf Unterhaltung und nicht auf steuerlichen Winkelzügen. Wir schätzen diese Klarheit sehr. Für die Akzeptanz des legalen Marktes ist das extrem wichtig. Spieler wissen genau, woran sie sind.
Was das für GGL-Casinos heißt
Für GGL-lizenzierte Casinos und Sportwettenanbieter in Deutschland ändert sich durch die Nachrichten aus Nord-Carolina nichts. Ihr steuerliches Umfeld bleibt unverändert. Sie operieren unter dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den daraus resultierenden Regularien. Das heißt, sie zahlen weiterhin die gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben an den deutschen Fiskus. Diese Abgaben sind unabhängig von den individuellen Gewinnen oder Verlusten der einzelnen Spieler. Das Modell ist ein Pauschalsystem. Es schafft Planbarkeit für die Anbieter und Steuervereinfachung für die Spieler. Genau das wollen wir für unsere deutschen Leser betonen. Sie können unbesorgt bei unseren empfohlenen Anbietern wie Jackpotpiraten, Tipwin, CrazyBuzzer, Merkur-Slots oder Löwen Play ihr Glück versuchen.
Die Stabilität und Klarheit der deutschen Regulierung bietet sowohl Anbietern als auch Spielern Sicherheit. Es gibt keine komplizierten Verlustverrechnungen oder individuelle Steuerklärungen für Spielgewinne und -verluste. Das gesamte System ist darauf ausgelegt, Transparenz zu schaffen und den Spieler zu schützen. Die GGL überwacht dies streng. Es unterscheidet sich stark von den oft komplexen und sich ständig ändernden Regeln in den USA. Solche Diskussionen über Verlustabsetzbarkeit, wie sie in Nord-Carolina geführt werden, sind in Deutschland irrelevant. Wir haben bereits ein robustes System. Wir empfehlen unseren Lesern stets, sich auf die legalen, deutschen Angebote zu konzentrieren. Dort herrscht Rechtssicherheit und Spielerschutz. Das ist uns als Lisa Lustich seit 1997 am wichtigsten. Die Abgrenzung zu illegalen Anbietern, die oft in Ländern wie Malta oder Curacao lizenziert sind, ist hier klar ersichtlich. Dort könnten solche Steuerfragen komplexer sein, sind aber für deutsche Spieler in legalen Casinos nicht relevant.
Häufige Fragen
Was plant Nord-Carolina im Hinblick auf Sportwetten-Verluste?
Nord-Carolina plant, Sportwetten-Verluste in einem neuen Haushaltsentwurf steuerlich absetzbar zu machen. Dies könnte Spielern eine finanzielle Entlastung bringen und das Wetten attraktiver gestalten.
Ist die Regelung zur Absetzbarkeit von Sportwetten-Verlusten bereits Gesetz in Nord-Carolina?
Nein, die Regelung ist Teil eines vorgeschlagenen Staatshaushalts und muss noch die politischen Instanzen durchlaufen. Es ist noch unklar, ob der Vorschlag tatsächlich Gesetz wird.
Wie ist die Glücksspiel-Landschaft in den USA geregelt?
Die Vereinigten Staaten haben eine sehr fragmentierte Glücksspiel-Landschaft, bei der jeder Bundesstaat Gesetze, Lizenzen und Besteuerungen eigenständig regelt. Nord-Carolina nähert sich dem Thema Sportwetten erst seit Kurzem aktiv an.
Warum könnten Sportwetten-Verluste in Nord-Carolina absetzbar werden?
Die Steuerabsetzbarkeit von Verlusten könnte als Anreiz gedacht sein, um die Teilnahme am Sportwettenmarkt zu fördern. Dies minimiert das Risiko, bei Verlusten steuerlich stark belastet zu werden.
Haben diese Entwicklungen in Nord-Carolina eine direkte Bedeutung für Spieler mit deutscher GGL-Lizenz?
Nein, die Entwicklungen in Nord-Carolina haben keine direkte Bedeutung für Spieler mit deutscher GGL-Lizenz. Die deutsche Gesetzgebung, die Glücksspielgewinne für Privatpersonen steuerfrei stellt, ist grundlegend anders.
Wie ist die Situation für Spieler und Anbieter mit deutscher GGL-Lizenz im Vergleich zu Nord-Carolina?
In Deutschland sind Gewinne aus Glücksspielen mit GGL-Lizenz steuerfrei für Spieler, während die Anbieter Abgaben zahlen. Dies ist ein Pauschalsystem, das sich stark von den Diskussionen über Verlustabsetzbarkeit in den USA unterscheidet und für deutsche Spieler eine klare und vorteilhafte Regelung darstellt.
Teilen
Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
Alle Artikel von Lisa Lustich →Quellen & weiterführende Links
Whitelist erlaubter Online-Anbieter
Redaktionsrichtlinien Lustich.de
BZgA Spielsucht-Hotline: 0800 1 372 700
Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst. Hilfe und Beratung unter 0800 1 372 700 (BZgA, kostenlos & anonym).
Verwandte Themen
Weiterführende Artikel
KI-GENERIERTUS-Tribal-Casinos warnen vor Prognosemärkten als Gefahr für die Souveränität
Die Indian Gaming Association (IGA) formiert eine Front gegen Prognosemärkte, die Sportwetten als Finanzprodukte tarnen und so staatliche Regulierungen umgehen.
KI-GENERIERTUS Aufsichtsbehörde CFTC reicht neue Regeln für Prognosemärkte beim Weißen Haus ein
Die CFTC will Casino-Produkte klar von Prognosemärkten abgrenzen. Währenddessen nutzt CBS News bereits Kalshi Daten für die Wahlen 2026.
KI-GENERIERTSteuerreform in Malta: Neue Regeln für Mehrwertsteuer und Glücksspielabgaben ab Oktober
Malta strukturiert seine Glücksspielsteuern und die Mehrwertsteuer-Behandlung um. Seit dem 1. Oktober 2026 gelten die neuen gesetzlichen Mitteilungen 84 und 86.











