Jesse Lonis gewinnt 101.000 Dollar bei PGT Sprint Event #3 in Las Vegas
KI-GENERIERTDer dreifache WSOP-Champion Jesse Lonis sichert sich nach drei Finaltisch-Teilnahmen in Folge den Sieg im PokerGO Studio und knackt die 35-Millionen-Dollar-Marke.
Jesse Lonis hat es wieder getan. Der 30-jährige Profispieler, der bereits drei Bracelets der World Series of Poker (WSOP) sein Eigen nennt, sicherte sich am 31. Oktober 2026 den Sieg beim PGT Sprint Event #3. Im luxuriösen PokerGO Studio im ARIA Resort & Casino in Las Vegas setzte er sich gegen 78 Mitstreiter durch. Das Buy-in von 5.300 US-Dollar im No-Limit Hold'em Format lockte die Elite der Pokerszene an, doch am Ende war es Lonis, der die Trophäe und den Hauptpreis von 101.000 US-Dollar mit nach Hause nahm.
Dieser Sieg war für Lonis fast schon eine logische Konsequenz aus seiner unglaublichen Formkurve während der gesamten Sprint-Serie. In den ersten beiden Events belegte er bereits den sechsten und den dritten Platz. Mit dem ersten Platz im dritten Anlauf hat er nun insgesamt über 175.000 US-Dollar in dieser kurzen Turnierserie eingespielt. Es war zudem das 64. Mal in seiner Karriere, dass er einen sechsstelligen Betrag in einem einzigen Turnier gewinnen konnte. Damit festigt er seinen Ruf als einer der beständigsten Spieler der Gegenwart.
Zahlen und Fakten
Das Teilnehmerfeld von 78 Entries generierte einen Preispool, der auf die besten zwölf Spieler verteilt wurde. Ein bekannter Name blieb dabei besonders schmerzhaft auf der Strecke: Alex Foxen schied als Bubble Boy auf dem 13. Platz aus und ging leer aus. Nachdem Spieler wie Sean Perry (Platz 12) und Cary Katz (Platz 9) den Tisch verlassen mussten, startete der Finaltisch der letzten sieben Spieler mit Jesse Lonis als Chipleader.
Im weiteren Verlauf des Abends zeigte Lonis seine ganze Klasse. Besonders entscheidend war eine Hand gegen Adam Hendrix, der mit fast 11,1 Millionen US-Dollar an Karrieregewinnen und einem sechsten Platz im WSOP Main Event 2025 als einer der gefährlichsten Gegner am Tisch galt. Lonis hielt Pocket-Sechser (6-6) gegen Hendrix' Ass-Dame (A-Q). Das Paar hielt stand, und Hendrix verabschiedete sich auf Platz 3 mit einem Trostpflaster von 50.700 US-Dollar. Im Heads-up gegen Sam Laskowitz wurde zunächst ein Deal basierend auf den Chipstacks ausgehandelt, bevor Lonis das Duell mit einem gefloppten Flush für sich entschied. Laskowitz erhielt 78.400 US-Dollar für seinen zweiten Platz, was bereits sein zweiter Runner-up-Erfolg innerhalb einer Woche war.
Hintergrund
Jesse Lonis ist kein Unbekannter in der Welt des High-Stakes-Pokers. Er wurde 2025 zum Card Player Player of the Year gekürt und schickt sich an, auch 2026 ganz oben mitzuspielen. Durch den Erfolg in Event #3 verbesserte er sich auf den vierten Platz in der aktuellen Rangliste für 2026. In der PGT-Saisonwertung rückte er mit 164 Punkten in die Top 40 vor. Es ist bemerkenswert, wie Lonis die Varianz des Spiels minimiert, indem er bei fast jedem Start tiefe Runs hinlegt.
„Dieser Sieg ist das Ergebnis harter Arbeit und der Fähigkeit, in entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Drei Finaltische in drei Sprints zu erreichen, zeigt, dass mein Spiel derzeit auf einem sehr hohen Niveau ist." - Jesse Lonis, Pokerprofi und PGT Sprint Champion
Mit diesem Sieg steigt sein gesamtes Karriere-Einkommen auf über 35,2 Millionen US-Dollar. Er reiht sich damit neben Chino Rheem und Brock Wilson in die Liste der Gewinner der 2026er Sprint-Serie ein. Letzterer hatte das Event #2 gegen 79 Teilnehmer gewonnen und damit seinen bereits fünften PGT-Titel in diesem Kalenderjahr gefeiert.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Pokerfans, die Jesse Lonis in Las Vegas nacheifern wollen, sieht die rechtliche Lage in der Heimat strenger aus. Wer in Deutschland Online-Poker spielen möchte, muss sich an Anbieter halten, die eine offizielle Lizenz der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) besitzen. Gemäß dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) gelten klare Regeln zum Spielerschutz. Dazu gehört das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro, das über die zentrale LUGAS-Datei überwacht wird.
Zudem sind bei Online-Slots die Einsätze auf 1 Euro pro Spin begrenzt, was bei High-Stakes-Pokerturnieren, wie sie Lonis spielt, natürlich nicht eins zu eins greift, aber die vorsichtige Haltung des deutschen Gesetzgebers unterstreicht. Deutsche Spieler sollten unbedingt die Whitelist der GGL prüfen, bevor sie Geld einzahlen. Nur lizenzierte Plattformen garantieren die Auszahlung von Gewinnen und den Schutz vor Spielsucht. Illegale Angebote aus Curacao oder Malta bieten diese Sicherheit in Deutschland rechtlich gesehen nicht mehr.
Was das für GGL-Casinos heißt
Die GGL-regulierten Plattformen müssen sicherstellen, dass sie alle Anforderungen an das Identifikationssystem und die Anbindung an die Sperrdatenbank OASIS erfüllen. Während internationale Stars wie Lonis in den USA um Millionen spielen, liegt der Fokus in Deutschland auf einem sicheren Massenmarkt. Anbieter mit GGL-Lizenz dürfen Poker nur unter strikten Auflagen anbieten, was oft dazu führt, dass die Preispools kleiner ausfallen als in Las Vegas. Dennoch wächst das Interesse an strategischen Spielen wie Poker stetig, solange der rechtliche Rahmen eingehalten wird.
Häufige Fragen
Wer hat das PGT Sprint Event #3 in Las Vegas gewonnen?
Jesse Lonis gewann das Turnier und sicherte sich ein Preisgeld von 101.000 US-Dollar. Er setzte sich gegen ein Teilnehmerfeld von 78 Spielern durch.
Wie viel Preisgeld hat Jesse Lonis in seiner Karriere bereits gewonnen?
Durch seinen jüngsten Sieg stieg sein gesamtes Karriere-Einkommen auf über 35,2 Millionen US-Dollar an. Dies war sein 64. Turniergewinn im sechsstelligen Bereich.
Welche Platzierung belegte Adam Hendrix im PGT Sprint Event #3?
Adam Hendrix schied auf dem dritten Platz aus und erhielt dafür 50.700 US-Dollar. Er verlor die entscheidende Hand mit A-Q gegen die Pocket-Sechser von Jesse Lonis.
Ist Online-Poker in Deutschland für jeden legal zugänglich?
Legal ist Online-Poker in Deutschland nur bei Anbietern, die eine Lizenz der GGL besitzen. Spieler müssen sich an das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro halten und in der LUGAS-Datenbank registriert sein.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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