Makeberry Affiliates plant Expansion mit vierter iGaming-Marke für 2027
KI-GENERIERTUm die Abhängigkeit von Google und Facebook zu verringern, integriert Makeberry Affiliates eine vierte Direktwerber-Marke in ihr Portfolio. Oleksandr Kulyk setzt auf Diversifizierung der Traffic-Quellen.
Die Dynamik im Bereich der Online-Glücksspiel-Affiliates verändert sich im Jahr 2026 radikal. Während früher langfristige Revenue-Share-Modelle den Standard bildeten, fordern Partner heute vermehrt Sicherheit und Transparenz. Makeberry Affiliates reagiert auf diesen Wandel durch eine gezielte Expansion ihres Portfolios an Direktwerbern. Mit der Ankündigung einer vierten Marke, die speziell auf Märkte zugeschnitten ist, in denen das Unternehmen bereits über umfassende Daten verfügt, soll die Basis für ein stabiles Geschäftsjahr 2027 gelegt werden.
Oleksandr Kulyk, VP of Makeberry Partnerships, betont dabei die Notwendigkeit, sich von der Dominanz einzelner Traffic-Kanäle zu lösen. In der Vergangenheit führte die starke Abhängigkeit von Giganten wie Facebook oder Google oft zu plötzlichen Einbrüchen, wenn Algorithmen oder Richtlinien angepasst wurden. Durch die Streuung auf mehr Quellen, verschiedene geografische Regionen und spezialisierte Teams will Makeberry dieses Risiko minimieren und gleichzeitig das Volumen halten, das im Laufe des Jahres 2026 aufgebaut wurde.
Zahlen und Fakten
Im Jahr 2026 konzentrierte sich Makeberry massiv auf das Wachstum der eigenen Media-Buying-Teams und die Erschließung neuer Traffic-Quellen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie war die Einführung des sogenannten Brand Protect Service. Dieser Dienst verhindert, dass Drittanbieter den Markennamen in Suchergebnissen kapern und den wertvollen Traffic auf fremde Seiten umleiten. Laut Kulyk ist dieser Schutz besonders kritisch, da die Akquisitionskosten (CPA) branchenweit steigen.
Besonders auffällig ist der Wandel bei den Zahlungsmodalitäten. Da viele neue Marken zwar aggressive Raten bieten, aber oft ebenso schnell wieder vom Markt verschwinden, ist das Vertrauen der Affiliates gesunken. Kulyk stellt fest, dass viele Partner nun Vorauszahlungen verlangen, anstatt das Risiko einer späteren Nichtzahlung einzugehen. Die vierte Marke befindet sich derzeit in einer Testphase, in der ausgewählte Partner bereits Zugriff erhalten, bevor der offizielle Startschuss auf der SiGMA World Messe in Rom vom 2. bis 5. November fällt.
„Für 2027 besteht unsere Priorität darin, das in diesem Jahr aufgebaute Traffic-Volumen stabiler zu machen. Facebook und Google sind weniger vorhersehbar geworden, und wenn zu viel Traffic von einem einzigen Kanal abhängt, kann eine einzige Einschränkung sofortige Auswirkungen auf das Gesamtvolumen haben.“ - Oleksandr Kulyk, VP of Partnerships bei Makeberry Affiliates
Hintergrund
Die iGaming-Branche sieht sich mit einer paradoxen Situation konfrontiert: Während die Nachfrage nach hochwertigem Traffic steigt, werden die Regeln der Werbeplattformen strenger. Makeberry setzt daher verstärkt auf Influencer-Marketing, um die Markenbekanntheit schneller zu steigern und die Rentabilität neuer Projekte zu beschleunigen. Der Fokus liegt dabei nicht auf einem Einheitsansatz, sondern auf Plattformen, die exakt auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Zielmärkte zugeschnitten sind. Kulyk hofft, dass in den kommenden zwei Jahren kurzfristig orientierte Akteure den Markt verlassen und Platz für seriöse, langfristige Partnerschaften machen.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Spieler bedeutet die Professionalisierung der Affiliate-Branche vor allem mehr Transparenz, aber auch eine stärkere Filterung der Angebote. Da seriöse Netzwerke wie Makeberry ihre Partner genau prüfen, landen zweifelhafte Casinos ohne Lizenz seltener in den Top-Listen großer Vergleichsportale. In Deutschland ist die Rechtslage durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) eindeutig: Nur Anbieter auf der sogenannten White-List der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) dürfen legal werben. Spieler sollten darauf achten, dass Portale ausschließlich Casinos mit deutscher Lizenz empfehlen, die strenge Vorgaben wie das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat über das LUGAS-System und das Einsatzlimit von 1 Euro pro Spielrunde bei Slots einhalten.
Was das für GGL-Casinos heißt
Lizenzierte Betreiber in Deutschland profitieren indirekt von der Konsolidierung des Affiliate-Marktes. Wenn große Netzwerke wie Makeberry auf Stabilität und Markenschutz setzen, erschwert dies den Betrieb von illegalen Angeboten, die oft durch aggressives, unreguliertes Marketing in den deutschen Markt drängen. GGL-lizenzierte Casinos können durch Kooperationen mit professionellen Affiliates sicherstellen, dass ihre Marke in einem geschützten Umfeld präsentiert wird, das den strengen Werberichtlinien der deutschen Behörden entspricht. Dies stärkt langfristig den Kanal für legales Glücksspiel und schützt die Investitionen der Betreiber in den deutschen Markt.
Häufige Fragen
Warum erweitert Makeberry sein Portfolio um eine vierte Marke?
Durch die vierte Marke will das Unternehmen seine Abhängigkeit von schwankenden Traffic-Quellen wie Google und Facebook verringern. Dies dient der langfristigen Stabilität und Risikominimierung für das Geschäftsjahr 2027.
Wann wird die neue iGaming-Marke offiziell vorgestellt?
Die offizielle Ankündigung ist für die SiGMA World Messe in Rom geplant. Das Event findet im Zeitraum vom 2. bis zum 5. November statt.
Was ist der Brand Protect Service von Makeberry?
Dieser Dienst schützt etablierte Marken davor, dass Dritte ihren Namen in Suchergebnissen nutzen, um Nutzer auf andere Webseiten umzuleiten. So bleibt der durch Markenwerbung generierte Traffic beim tatsächlichen Eigentümer.
Wie haben sich die Zahlungsbedingungen für Affiliates verändert?
Aufgrund sinkenden Vertrauens in kurzlebige Marken fordern viele Affiliates mittlerweile Vorauszahlungen. Klassische Revenue-Share-Modelle werden zunehmend durch sicherere Zahlungsmodalitäten ergänzt oder ersetzt.
Welche Rolle spielt die deutsche GGL bei solchen Expansionen?
Die GGL reguliert den deutschen Markt und stellt sicher, dass Affiliates nur für lizenzierte Anbieter werben. Professionelle Netzwerke müssen ihre Strategien an den GlüStV 2021 anpassen, um in Deutschland legal agieren zu können.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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