WSOP Paradise 2026: Shaun Deeb kämpft auf den Bahamas um den dritten Titel
KI-GENERIERTDas Rennen um den „Player of the Year“-Titel erreicht im Dezember seinen Höhepunkt. Vor dem großen WSOP-Paradise-Finale trennen Shaun Deeb, Naoya Kihara und Alex Foxen lediglich 29 Punkte.
Das Rennen um den prestigeträchtigen Titel des Player of the Year 2026 biegt auf die Zielgerade ein. Auf den Bahamas wird sich im kommenden Dezember entscheiden, welcher Pokerprofi die konstanteste Leistung über das gesamte Jahr hinweg erbracht hat. Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein, da die Spitze des Feldes extrem dicht beisammen liegt. Shaun Deeb, ein Veteran der Szene, führt das Ranking derzeit mit 3.410 Punkten an, spürt aber den Atem seiner Konkurrenten im Nacken. Der Japaner Naoya Kihara liegt mit 3.388 Punkten auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt von Alex Foxen mit 3.381 Punkten. Damit trennen die drei Erstplatzierten lediglich 29 Zähler, was das kommende Festival bei der WSOP Paradise zum ultimativen Showdown macht.
Für Shaun Deeb steht bei diesem Finale viel auf dem Spiel. Er strebt seinen dritten Titel als Player of the Year an, nachdem er bereits in den Jahren 2018 und 2025 triumphieren konnte. Seine bisherige Performance im laufenden Jahr war beeindruckend, insbesondere während der Sommer-WSOP in Las Vegas. Dort sicherte er sich sein neuntes Bracelet und sammelte insgesamt 956.086 Dollar an Preisgeldern ein. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Naoya Kihara hat in diesem Jahr bereits zwei Championship-Bracelets gewonnen, jeweils in den anspruchsvollen Varianten No-Limit 2-7 Lowball Draw und Seven Card Stud. Alex Foxen wiederum bewies seine Stärke durch einen Sieg im Super-Turbo-Bounty-Event, der ihm allein 594.246 Dollar einbrachte.
Zahlen und Fakten
Das Wertungssystem für das Jahr 2026 folgt einer neuen Struktur, die Ergebnisse aus drei großen Turnierserien kombiniert. Erstmalig fließen Resultate der WSOP Europe, der Sommer-WSOP in Las Vegas und der WSOP Paradise in eine gemeinsame Jahreswertung ein. Dabei zählen ausschließlich offene Live-Bracelet-Events. Online-Turniere sowie spezialisierte Formate wie die Seniors- oder Ladies-Events werden für das POY-Ranking nicht berücksichtigt. Neben dem Ruhm des Titels locken massive materielle Anreize. Die Top 100 des Leaderboards teilen sich insgesamt eine Million Dollar an Preisen. Zudem wird erstmals der Binion Cup vergeben.
Die Belohnungen für die Bestplatzierten sind hochkarätig. Die drei Führenden erhalten jeweils ein WSOP-Paradise-Paket im Wert von 100.000 Dollar. Für die Ränge vier bis 15 ist ein Paket für das Super Main Event im Wert von 30.000 Dollar vorgesehen. Dieses Super Main Event ist ohnehin das Highlight des Bahamas-Festivals, da es mit einer astronomischen Garantie von 50 Millionen Dollar ausgestattet ist. Auch Daniel Negreanu, eine Legende des Spiels, hat das Rennen noch nicht aufgegeben. Mit 2.698 Punkten belegt er aktuell Rang sechs und hofft darauf, mit einem starken Finish auf den Bahamas an die Spitze zu springen.
Hintergrund
Die Kooperation zwischen der World Series of Poker und neuen technologischen Partnern wie der Solana Foundation deutet auf einen Wandel in der Poker-Ökonomie hin. Bei großen internationalen Events wie auf den Bahamas stehen Spieler oft vor logistischen Herausforderungen bei der Auszahlung ihrer Gewinne. Vibu Norby von der Solana Foundation betonte in Las Vegas die Vorteile digitaler Währungen für die Branche. Ziel sei es, Zahlungen schneller, günstiger und grenzüberschreitend ohne die Hürden des klassischen Bankensystems abzuwickeln. Dies könnte langfristig die Teilnahme an internationalen High-Roller-Events für Profis aus aller Welt erleichtern.
„International Zahlungen sind ein riesiges Problem. Wenn man zu einem Turnier auf die Bahamas kommt, aber Bürger eines anderen Landes ist, wie bekommt man das Geld von einem Land ins andere? Solana macht es einfach, augenblicklich und kostenlos. Das ist wirklich die Kraft des digitalen Geldes.“ - Vibu Norby, Chief Product Officer der Solana Foundation
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Pokerspieler, die das Geschehen auf den Bahamas verfolgen, bleibt die rechtliche Situation in der Heimat streng reguliert. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) setzt enge Grenzen für das Online-Spiel. Während internationale Stars wie Deeb oder Negreanu um Millionenbeträge kämpfen, müssen sich Spieler in Deutschland an das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro halten, das über das zentrale LUGAS-System überwacht wird. Auch das Einsatzlimit von 1 Euro pro Spin an virtuellen Automaten ist ein fester Bestandteil des deutschen Spielerschutzes. Wer an Online-Poker-Turnieren teilnehmen möchte, sollte dies ausschließlich bei Anbietern tun, die auf der offiziellen Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) stehen. Diese Anbieter garantieren die Einhaltung deutscher Sicherheitsstandards, den Ausschluss vom Spiel durch das OASIS-System bei Bedarf und faire Gewinnchancen. Internationale Events wie die WSOP Paradise bieten zwar eine faszinierende Show, doch für das tägliche Spiel von zu Hause aus ist die GGL-Lizenz das einzige verlässliche Siegel für Legalität und Sicherheit.
Was das für GGL-Casinos heißt
Casinos und Pokerräume mit GGL-Lizenz konzentrieren sich primär auf den Schutz der Konsumenten und die Suchtprävention. Im Gegensatz zu unregulierten Anbietern aus Malta oder Curacao müssen deutsche Lizenznehmer sicherstellen, dass keine irreführende Werbung geschaltet wird und Boni klar definiert sind. Die Entwicklungen im internationalen Poker-Zirkus, wie das neue POY-System der WSOP, zeigen jedoch, dass das Interesse an wettbewerbsorientiertem Spiel ungebrochen ist. GGL-lizenzierte Anbieter können von diesem Hype profitieren, indem sie legale Satelliten-Turniere oder Qualifikationsmöglichkeiten anbieten, sofern diese den strengen Vorgaben des GlüStV 2021 entsprechen. Der Fokus liegt hierbei immer auf der Integrität des Spiels und der Verhinderung von Geldwäsche, was durch die Überwachung der GGL sichergestellt wird.
Häufige Fragen
Wer führt aktuell das Player of the Year Rennen 2026 an?
Shaun Deeb liegt derzeit mit 3.410 Punkten an der Spitze der Wertung. Er wird dicht gefolgt von Naoya Kihara und Alex Foxen, die nur 22 bzw. 29 Punkte hinter ihm liegen.
Wo findet das Finale der WSOP 2026 statt?
Die finale Entscheidung fällt im Dezember bei der WSOP Paradise auf den Bahamas. Dort wird unter anderem ein Super Main Event mit einer Garantie von 50 Millionen Dollar ausgetragen.
Welche Turniere zählen für die POY-Wertung 2026?
In die Wertung fließen alle offenen Live-Bracelet-Events der WSOP Europe, der Sommer-WSOP in Las Vegas und der WSOP Paradise ein. Online-Turniere und beschränkte Events wie Ladies-Turniere werden nicht berücksichtigt.
Welche Preise erhalten die besten Spieler des Leaderboards?
Insgesamt werden eine Million Dollar an die Top 100 Spieler verteilt. Die drei Erstplatzierten erhalten zudem jeweils ein Reisepaket für die Bahamas im Wert von 100.000 Dollar.
Dürfen deutsche Spieler an internationalen Pokerturnieren online teilnehmen?
Deutsche Spieler sollten nur auf Plattformen spielen, die eine Lizenz der GGL besitzen und auf der offiziellen Whitelist stehen. Bei diesen Anbietern gelten strenge Regeln zum Spielerschutz, wie das monatliche 1.000 Euro Einzahlungslimit gemäß GlüStV 2021.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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