Erster Goldring für Pierre Calamusa: Drama und Triumph in Madrid
KI-GENERIERTDer französische Pokerprofi Pierre Calamusa gewinnt das WSOP Circuit High Roller in Madrid und sichert sich 77.000 Euro sowie sein erstes Gold-Juwel.
Die Pokerwelt blickt auf ein emotionales Wochenende im Casino Gran Vía zurück, wo sich einer der bekanntesten französischen Profis endlich in die Geschichtsbücher des World Series of Poker Circuit eintragen konnte. Pierre Calamusa, in der Szene besser bekannt unter seinem Pseudonym LeVietF0u, krönte seine Reise in die spanische Hauptstadt mit einem Sieg, der weit über den rein finanziellen Erfolg hinausgeht. Es war ein Triumph des Willens, denn der Weg zum Gold war für den Franzosen mit Hürden gepflastert, die selbst erfahrene Turnierspieler an ihre Grenzen bringen können.
Das Event in Madrid lockte eine Mischung aus lokalen Größen und internationalen Schwergewichten an. Dass Calamusa am Ende den begehrten Ring in den Händen hielt, war keineswegs ein Selbstläufer. Nach einem intensiven Wettbewerb und einem Finale, das an Spannung kaum zu überbieten war, feierte er diesen Meilenstein im Kreise seiner engsten Familie. Seine Mutter war extra angereist, um diesen Moment im Casino live mitzürleben, was dem professionellen Sieg eine tiefere, menschliche Note verlieh. Solche Szenen sind es, die den Pokersport auch im Jahr 2026 so faszinierend machen, abseits der reinen Zahlenkolonnen auf den Bildschirmen.
Zahlen und Fakten
Das WSOPC High Roller Turnier wurde mit einem Buy-in von 2.500 Euro ausgetragen. Insgesamt verzeichnete das Casino Gran Vía 143 Entries, was zu einem beachtlichen Preispool von 302.445 Euro führte. Von diesem Kuchen sollten am Ende 22 Spieler profitieren. Pierre Calamusa sicherte sich mit dem ersten Platz nicht nur die Prämie von 77.000 Euro, sondern erhielt zusätzlich ein WSOP Paradise Paket im Wert von 5.000 US-Dollar. Sein Finalgegner, der Italiener Michael Liguccioni, musste sich mit dem zweiten Platz und 49.400 Euro begnügen. Der dritte Rang ging an den Weißrussen Aliaksandr Shylko, einen ehemaligen PSPC-Gewinner, der 32.900 Euro mit nach Hause nahm.
Besonders interessant war die Besetzung des Finaltischs. Neben Calamusa kämpften bekannte Namen wie Arnaud Mattern aus Frankreich, der auf Platz 5 landete (16.300 Euro), und der spanische Lokalmatador José Ignacio Aguilera, der den sechsten Platz (12.100 Euro) belegte. Auch Norberto López Rodrígüz aus Spanien zeigte eine starke Leistung und wurde Vierter für 22.700 Euro. Die internationale Vielfalt zeigte sich bis zu den Plätzen acht und neun, die von Serafim Kovalevskiy (Russland, 7.600 Euro) und Alejandro Vázquez (USA, 6.445 Euro) besetzt wurden.
Hintergrund
Der Weg zum Sieg war für Calamusa eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Er benötigte insgesamt drei Entries, um sich in das Turnier zu kämpfen. Dies zeigt, wie wichtig Bankroll-Management und Ausdauer im modernen Poker sind. Am Finaltag startete er bereits mit dem zweitgrößten Stack der verbliebenen 14 Spieler, was ihm eine gute Ausgangsposition verschaffte. Doch Poker wäre nicht Poker, wenn es nicht dramatische Wendungen gäbe. Im Heads-up gegen Liguccioni kam es zu einer Szene, die fast alles verändert hätte.
Calamusa hielt K-Q und traf auf dem Flop A-J-10 eine Straight. Liguccioni hielt mit A-J zwei Paare. Eine Zehn auf dem Turn änderte wenig, doch der Bube auf dem River komplettierte das Full House für den Italiener. Calamusa verlor einen massiven Pot, blieb jedoch konzentriert. Kurz darauf kam es erneut zum Duell zweier Paare. Diesmal hielt Calamusa A-J auf einem Board von A-9-8-J und hatte damit das bessere Blatt gegen J-8 von Liguccioni. Der River brachte keine weitere Überraschung, und das Turnier war entschieden.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Pokerspieler, die sich an solchen internationalen Live-Events orientieren, ist die rechtliche Lage in der Heimat stets präsent. Wer in Deutschland legal online pokern möchte, muss sich an Anbieter halten, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) stehen. Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) setzt hier enge Grenzen, um den Spielerschutz zu gewährleisten. Dazu gehören das monatliche anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro sowie die Überprüfung durch das zentrale LUGAS-System. Auch wenn die WSOP Circuit Events in Spanien stattfinden, gelten für Online-Qualifikanten aus Deutschland immer die hiesigen Regeln bezüglich Einsatzlimits und Zeitbeschränkungen.
Deutsche Spieler, die ähnliche Erfolge wie Calamusa anstreben, sollten beachten, dass das Spiel an Tischen mit der 1-Euro-Limit-Regel pro Spin bei Slots oder entsprechenden Tischlimits beim Poker den strategischen Ansatz beeinflusst. Während internationale High-Roller-Events wie in Madrid enorme Buy-ins erfordern, bietet der deutsche Markt durch die GGL-Lizenzierung ein kontrolliertes und rechtssicheres Umfeld. Wer jedoch die großen Ringe der WSOP gewinnen will, kommt um Reisen zu den großen Live-Standorten kaum herum, da das Online-Angebot in Deutschland streng reguliert ist, um exzessives Spielverhalten zu unterbinden.
Was das für GGL-Casinos heißt
Die Siege europäischer Profis bei der WSOPC steigern das Interesse an Poker allgemein. Für Betreiber mit deutscher GGL-Lizenz bedeutet dies eine Chance, ihre legalen Angebote als sichere Plattform für das Training zu vermarkten. Da der GlüStV 2021 den Fokus massiv auf den Spielerschutz legt, müssen lizenzierte Anbieter sicherstellen, dass Marketingmaßnahmen für solche Turniere nicht gegen die strengen Werberichtlinien verstoßen. Die Sichtbarkeit von Erfolgen wie denen von Calamusa kann den Traffic auf legalen deutschen Seiten erhöhen, sofern diese attraktive und gesetzeskonforme Turniere anbieten.
„Drei Versuche waren nötig, aber am Ende zählt nur das Ergebnis. Dieser Ring ist mehr als nur ein Schmuckstück, er ist das Resultat harter Arbeit und der Unterstützung meiner Familie.“ - Pierre Calamusa, Pokerprofi bei der Siegerehrung
Häufige Fragen
Wie viel Preisgeld gewann Pierre Calamusa in Madrid?
Der französische Profi sicherte sich durch seinen Sieg beim WSOP Circuit High Roller Event ein Preisgeld von 77.000 Euro. Zusätzlich erhielt er ein WSOP Paradise Paket im Wert von 5.000 US-Dollar. Damit war er der erfolgreichste Spieler des Turniers im Casino Gran Vía.
Wer waren die härtesten Konkurrenten am Finaltisch?
Besonders hervorzuheben sind Michael Liguccioni aus Italien, der den zweiten Platz belegte, und Aliaksandr Shylko aus Weißrussland auf dem dritten Rang. Shylko ist in der Szene als ehemaliger Gewinner der PokerStars Players Championship (PSPC) bekannt. Auch der Franzose Arnaud Mattern war unter den letzten fünf Spielern.
Wie verlief die entscheidende Hand des Turniers?
Im finalen Showdown hielt Calamusa A-J gegen J-8 von Liguccioni auf einem Board von A-9-8-J-7. Calamusa hatte die besseren zwei Paare (Asse und Buben), während sein Gegner nur Buben und Achten vorweisen konnte. Da der River keine Verbesserung für den Italiener brachte, war der Turniersieg besiegelt.
Wie viele Teilnehmer gab es beim WSOPC High Roller?
Das Turnier verzeichnete insgesamt 143 Entries bei einem Buy-in von 2.500 Euro. Daraus ergab sich ein Gesamtpreispool von 302.445 Euro, der auf die besten 22 Spieler verteilt wurde. Calamusa selbst benötigte drei Anläufe (Entries), um den Erfolg zu realisieren.
Ist Online-Poker für deutsche Spieler bei diesem Anbieter erlaubt?
In Deutschland dürfen Spieler nur auf Plattformen aktiv werden, die eine offizielle Lizenz der GGL besitzen und auf der Whitelist stehen. Internationale Turniere wie die WSOPC finden oft in Casinos statt oder werden von Anbietern ohne spezifische deutsche Online-Lizenz beworben. Deutsche Spieler müssen sicherstellen, dass sie für Online-Qualifikationen nur regulierte Anbieter nutzen, die das monatliche 1.000-Euro-Limit und LUGAS einhalten.
Teilen
Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
Alle Artikel von Lisa Lustich →Quellen & weiterführende Links
Whitelist erlaubter Online-Anbieter
Redaktionsrichtlinien Lustich.de
BZgA Spielsucht-Hotline: 0800 1 372 700
Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst. Hilfe und Beratung unter 0800 1 372 700 (BZgA, kostenlos & anonym).
Verwandte Themen
Weiterführende Artikel
KI-GENERIERTJesse Lonis gewinnt 101.000 Dollar bei PGT Sprint Event #3 in Las Vegas
Der dreifache WSOP-Champion Jesse Lonis sichert sich nach drei Finaltisch-Teilnahmen in Folge den Sieg im PokerGO Studio und knackt die 35-Millionen-Dollar-Marke.
KI-GENERIERTTansania meldet Rekordeinnahmen durch Mobile Gaming und plant strengere Kontrollen
Tansanias Glücksspielsektor generiert Steuereinnahmen von 307,8 Milliarden TZS (116,2 Mio. $). Regulator James Mbalwe setzt nun auf digitale Überwachungssysteme.
KI-GENERIERTFinanzielle Schieflage: US-Casinoschiff in Port Canaveral gerichtlich beschlagnahmt
Ein Bundesbeschluss sorgt für Aufsehen: Das Victory Casino Kreuzfahrtschiff wurde wegen Schulden von fast 800.000 US-Dollar für Reparaturen festgesetzt.











