Racecourse Media Group ernennt Andrew Demaria zum ersten Chief Content Officer
KI-GENERIERTDie Racecourse Media Group (RMG) verstärkt ihre Führungsebene mit Medienprofi Andrew Demaria. Der ehemalige CNN-Manager soll ab dem 6. Oktober die digitale Transformation und das Zuschauerwachstum vorantreiben.
Die Medienlandschaft im Bereich des Pferderennsports steht vor einem bedeutenden Umbruch. Die Racecourse Media Group, besser bekannt als RMG, hat eine strategisch entscheidende Personalie bekannt gegeben. Mit Andrew Demaria verpflichtet das Unternehmen einen Hochkaräter der internationalen Medienwelt, der zuvor bei Giganten wie CNN und NBCUniversal tätig war. Demaria tritt seine Stelle als erster Chief Content Officer (CCO) in der Geschichte des Unternehmens am 6. Oktober an. Diese Neubesetzung signalisiert den klaren Willen der RMG, ihre digitalen Angebote nicht nur zu verwalten, sondern grundlegend zu transformieren und auf ein neues Niveau der Zuschauerbindung zu heben.
Demaria bringt eine beeindruckende Bilanz aus über 25 Jahren Branchenerfahrung mit nach London. In seiner neuen Rolle wird er die gesamte Content-Strategie der Gruppe steuern. Dazu gehören neben der klassischen redaktionellen Ausrichtung auch die Bereiche Audience Development, Daten und Insights sowie die Integration von Marketingmaßnahmen. Ziel ist es, den Pferderennsport als Ganzjahresevent noch attraktiver für ein breites Publikum zu gestalten und gleichzeitig die kommerzielle Leistung gegenüber den Anteilseignern der Rennstrecken zu steigern. Dabei wird er eng mit bestehenden Partnern und Sendern zusammenarbeiten, um eine integrierte Content-Operation aufzubauen.
Zahlen und Fakten
Ein Blick auf die Laufbahn von Andrew Demaria verdeutlicht die Ambitionen hinter dieser Berufung. Er verbrachte mehr als 16 Jahre bei CNN, wo er maßgeblich an der Entwicklung digitaler Marken wie CNN Travel und CNN Style beteiligt war. Zuletzt fungierte er als VP und Managing Editor bei CNN Digital International. Danach wechselte er zu NBCUniversal, wo er als VP und Executive Creative Director tätig war. In dieser Funktion trug er die Verantwortung für globale kommerzielle Inhalte und Markenstrategien in den Bereichen Sport, News und Unterhaltung. Seine internationale Erfahrung erstreckt sich über Standorte in Hongkong und London sowie Projekte in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und dem asiatisch-pazifischen Raum.
Russell Ferris, der Managing Director von RMG, sieht in der Verpflichtung einen Meilenstein für das Unternehmen. Er betonte die Fähigkeit des neuen CCO, erstklassige redaktionelle Expertise mit einer Erfolgsbilanz in digitaler Innovation zu verknüpfen.
„Andrew wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, unsere Rundfunk-, Digital-, Marketing- und Datenkapazitäten zusammenzuführen, um uns zu helfen, neue Zielgruppen zu erreichen, das Engagement bestehender Fans zu vertiefen und noch größeren Wert für unsere Rennstrecken-Aktionäre zu schaffen.“ - Russell Ferris, Managing Director der RMG
Hintergrund
Die Racecourse Media Group ist das Herzstück der medialen Vermarktung des britischen und irischen Pferderennsports. Mit Plattformen wie Racing TV erreicht die Gruppe ein Millionenpublikum. Doch in einer Zeit, in der Streaming-Dienste und soziale Medien die Sehgewohnheiten dominieren, reicht ein klassisches Übertragungsmodell nicht mehr aus. Demaria selbst sieht im Pferderennsport alle Zutaten für ein erstklassiges Medieneigentum: hochkarätigen sportlichen Wettbewerb, fesselnde Persönlichkeiten und leidenschaftliche Fans. Seine Aufgabe wird es sein, diese Geschichten über mehr Plattformen als je zuvor zu erzählen.
Interessanterweise gab es zeitgleich Meldungen über eine weitere Personalie mit dem Namen DeMaria in der Finanzwelt, was in Branchenberichten gelegentlich zu Verwechslungen führt. Während Andrew Demaria bei RMG die inhaltliche Zukunft gestaltet, wurde Frank M. DeMaria bei NewtekOne zum Executive Vice President und Chief Accounting Officer ernannt. Diese Ernennung trat bereits am 29. März 2024 in Kraft. Solche parallelen Bewegungen in Führungsetagen unterstreichen, wie sehr Unternehmen aktuell auf erfahrene Experten setzen, um ihre internen Strukturen für den globalen Wettbewerb zu wappnen.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Pferderennsport und die dazugehörigen Wetten haben in Deutschland eine lange Tradition, unterliegen aber strengen Regeln durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021). Für deutsche Kunden, die ihre Wetten bei Anbietern auf der GGL-Whitelist platzieren, könnte die Content-Offensive von RMG indirekt positive Auswirkungen haben. Hochwertigere Übertragungen und tiefergehende Datenanalysen, wie sie Demaria forcieren will, bieten eine bessere Informationsgrundlage für verantwortungsbewusstes Wetten. Dennoch müssen deutsche Spieler beachten, dass auch für Pferdewetten die strengen Limits gelten. Dazu zählen das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro über das LUGAS-System sowie das Einsatzlimit von 1 Euro pro Spin bei Slots, wobei Sportwetten spezifische Regeln zur Einsatzhöhe und Wettart haben. Deutsche Lizenzen garantieren hierbei ein hohes Maß an Spielerschutz, das bei internationalen Plattformen ohne GGL-Erlaubnis oft fehlt.
Was das für GGL-Casinos heißt
Für Betreiber von Online-Casinos und Sportwetten-Plattformen mit einer deutschen Lizenz der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) bedeutet die Professionalisierung des Contents durch Medienhäuser wie RMG eine Chance auf Kooperation. Qualitativ hochwertige Inhalte ziehen loyale Kunden an, die Wert auf Transparenz und Seriosität legen. Da RMG den Fokus auf Daten und Insights legt, könnten lizenzierte Anbieter in Deutschland von präziseren Statistiken profitieren, die sie ihren Kunden legal zur Verfügung stellen dürfen. Dies stärkt den Kanalisierungsauftrag des GlüStV 2021, da Spieler weniger Anreize haben, auf unregulierte MGA- oder Curacao-Anbieter auszuweichen, wenn die legalen Plattformen durch RMG-Content einen echten Mehrwert bieten. Die Integration von Marketing und Content, wie von Demaria geplant, muss in Deutschland jedoch stets die strengen Werberichtlinien der GGL einhalten.
Häufige Fragen
Wer ist Andrew Demaria und welche Rolle übernimmt er bei RMG?
Andrew Demaria ist ein erfahrener Medienmanager mit Stationen bei CNN und NBCUniversal. Er übernimmt am 6. Oktober die neu geschaffene Position des Chief Content Officer bei der Racecourse Media Group (RMG), um dort die Content-Strategie und das digitale Wachstum zu leiten.
Welche Ziele verfolgt die Racecourse Media Group mit dieser Ernennung?
Das Unternehmen möchte seine Rundfunk-, Digital- und Datenkapazitäten bündeln, um das Engagement der Fans zu vertiefen und neue Zielgruppen zu erschließen. Demaria soll dabei helfen, den Wert für die Anteilseigner der Rennstrecken durch kommerziellen Erfolg und Abonnentenwachstum zu steigern.
Welche Rolle spielen Daten und Insights in der neuen Strategie?
Daten und Insights sind zentrale Bestandteile von Demarias Aufgabenbereich, um die Zuschauerbindung zu optimieren. Durch präzise Analysen soll der Content besser auf die Bedürfnisse der Fans zugeschnitten und über verschiedene Plattformen hinweg effizient verteilt werden.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Andrew Demaria und Frank M. DeMaria?
Nein, es handelt sich um zwei verschiedene Personen, die jedoch fast zeitgleich Führungspositionen übernahmen. Während Andrew Demaria die Content-Strategie bei RMG leitet, wurde Frank M. DeMaria zum Chief Accounting Officer bei NewtekOne ernannt.
Was müssen Fans aus Deutschland bei der Nutzung solcher Angebote beachten?
In Deutschland unterliegen Glücksspiel- und Wettangebote dem GlüStV 2021, weshalb nur bei Anbietern auf der GGL-Whitelist gespielt werden sollte. Deutsche Nutzer profitieren von den Inhalten der RMG durch bessere Informationen, müssen aber die gesetzlichen Einzahlungs- und Einsatzlimits strikt einhalten.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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