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Sam Soverel baut Rekord auf der PokerGO Tour mit 16. Titel weiter aus

25. September 20266 Min.von Lisa Lustich
Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Sam Soverel baut Rekord auf der PokerGO Tour mit 16. Titel weiter ausKI-GENERIERT

High-Stakes-Profi Sam Soverel sicherte sich im ARIA seinen 16. PGT-Titel. Zum Auftakt der Pot-Limit Omaha Saison strich er ein Preisgeld von 122.850 $ ein.

Die PokerGO Tour ist nach einer kurzen Sommerpause mit voller Wucht zurück im PokerGO Studio des ARIA Resort & Casino in Las Vegas. Sam Soverel hat direkt zum Auftakt der PGT PLO Series ein deutliches Zeichen gesetzt. Bei dem mit 5.000 US-Dollar dotierten Pot-Limit Omaha Event, das vom 24. September bis zum 3. Oktober 2026 läuft, ließ er die Konkurrenz hinter sich. Insgesamt 91 Anmeldungen sorgten für einen Preispool von 455.000 US-Dollar, wovon sich Soverel den Löwenanteil von 122.850 US-Dollar sicherte.

Soverel, der bereits vier Bracelets bei der World Series of Poker vorweisen kann, festigte mit diesem Erfolg seinen Status als Rekordhalter der Tour. Er führt die Liste der meisten PGT-Titel nun mit 16 Siegen an und liegt damit drei Siege vor seinem engsten Verfolger Alex Foxen. Mit einem Karriereeinkommen von mittlerweile über 33,5 Millionen US-Dollar gehört er zum exklusiven Club von nur 44 Spielern weltweit, die die Marke von 30 Millionen US-Dollar an Turniergewinnen überschritten haben. In der ewigen Geldrangliste belegt er aktuell den 36. Platz.

Zahlen und Fakten

Das Turnier wurde innerhalb eines einzigen Tages entschieden, was das hohe Tempo und die Intensität der PGT-Events unterstreicht. Die besten 13 Spieler erreichten die Geldränge. Besonders bitter verlief der Abend für John Riordan, den Champion des Super High Roller Bowl PLO 2025, der als Bubble Boy leer ausging. Prominente Namen wie Josh Arieh (Platz 12) und Joao Simao (Platz 8) mussten sich ebenfalls vorzeitig geschlagen geben.

Im Finale besiegte Soverel im Heads-up den Österreicher Jonas Kronwitter. Die entscheidende Hand entwickelte sich auf einem Flop von 10-7-3. Während Kronwitter mit einem Flush- und Straight-Draw sowie einem Paar alles auf eine Karte setzte, hielt Soverel mit einem Paar Assen dagegen. Turn und River brachten keine Hilfe für den Österreicher, der als Zweitplatzierter immerhin 79.625 US-Dollar mit nach Hause nahm. Damit steigen Kronwitters lebenslange Turniergewinne auf fast 3,9 Millionen US-Dollar an.

Hintergrund

Die Erfolgsserie von Soverel ist kein Zufall. Er gilt als einer der konstantesten Spieler im PokerGO Studio. Neben dem Preisgeld erhielt er 184 PGT-Punkte und 432 Zähler für die Card Player Player of the Year Wertung. Er kletterte damit unter die Top 20 des laufenden PGT-Rankings.

„Realistischerweise könnte ich mir nicht mehr wünschen. Offensichtlich liebe ich es wirklich, hier zu spielen. Es ist ein phänomenaler Ort zum Verweilen." - Andrew Lichtenberger, Poker-Profi (über das PokerGO Studio)

Lichtenberger selbst konnte kürzlich seinen neunten PGT-Titel feiern, was zeigt, wie hart umkämpft diese Elite-Turniere sind. Während Soverel die Rangliste anführt, drängen Spieler wie Lichtenberger oder Chino Rheem stetig nach vorn. Für die Profis geht es in Las Vegas nicht nur um Geld, sondern vor allem um Prestige und die historische Platzierung in den Ranglisten.

Was heißt das für deutsche Spieler?

Für deutsche Poker-Enthusiasten bleiben solche High-Stakes-Events in Las Vegas oft nur ein Traum oder ein Fernseherlebnis über PokerGO. Innerhalb Deutschlands unterliegt das Online-Pokerspiel strengen Regeln durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021. Spieler müssen sich an das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro halten, das über die zentrale LUGAS-Datei überwacht wird. Zudem gilt für Online-Slots das Einsatzlimit von einem Euro pro Spiel, was das Risikoprofil im Vergleich zu den tausende Euro teuren Buy-ins in Las Vegas massiv senkt.

Wer legal in Deutschland pokern möchte, sollte ausschließlich auf Anbieter der GGL-Whitelist setzen. Diese garantieren Spielerschutz und Fairness. Turniere mit Buy-ins von 5.000 US-Dollar, wie sie Soverel gerade gewonnen hat, sind auf dem regulierten deutschen Markt in dieser Form nicht verfügbar. Deutsche Profis wie Jonas Kronwitter müssen daher oft auf internationale Standorte ausweichen, um in diesen Größenordnungen zu konkurrieren.

Was das für GGL-Casinos heißt

Lizenzierte deutsche Anbieter konzentrieren sich verstärkt auf den Breitensport und sicheres Spielumfeld. Während High-Roller-Events Schlagzeilen machen, liegt der Fokus der GGL auf der Einhaltung der technischen Richtlinien zur Suchtprävention. Für Betreiber bedeutet das, dass sie keine exzessiven High-Stakes-Varianten anbieten dürfen, die gegen die deutschen Limits verstoßen. Dennoch wächst das Interesse an Poker-Nachrichten stetig, da Erfolge von deutschsprachigen Spielern wie Kronwitter die Popularität des Spiels auch hierzulande fördern. Anbieter können diesen Trend nutzen, um qualifizierte und legale Turniere im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu bewerben.

Häufige Fragen

Wie viele PGT-Titel hat Sam Soverel mittlerweile gewonnen?

Sam Soverel hat durch seinen jüngsten Sieg bei der PGT PLO Series seinen insgesamt 16. Titel auf der PokerGO Tour errungen. Damit hält er den alleinigen Rekord und führt die Bestenliste mit drei Siegen Vorsprung vor Alex Foxen an.

Wie hoch war das Preisgeld für den ersten Platz beim PGT PLO Event?

Für den Sieg beim 5.000 US-Dollar Buy-in Pot-Limit Omaha Event erhielt Sam Soverel ein Preisgeld von 122.850 US-Dollar. Insgesamt nahmen 91 Spieler an dem Turnier teil, was einen Gesamtpreispool von 455.000 US-Dollar ergab.

Wer belegte den zweiten Platz hinter Sam Soverel?

Der Österreicher Jonas Kronwitter beendete das Turnier auf dem zweiten Platz und sicherte sich ein Preisgeld von 79.625 US-Dollar. Mit diesem Erfolg erhöhten sich seine gesamten Turniergewinne auf fast 3,9 Millionen US-Dollar.

Darf man in Deutschland legal um solche hohen Summen online pokern?

Nein, der deutsche Glücksspielstaatsvertrag 2021 sieht ein striktes Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat für alle Anbieter vor. Zudem müssen Anbieter eine Lizenz der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) besitzen, um ihre Dienste legal in Deutschland anzubieten.

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Über die Autorin

Lisa Lustich

Lisa Lustich

Chefredakteurin & Casino-Testerin

Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).

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Quellen & weiterführende Links

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