Vom Aufseher zum Berater: Tommy Corlett wechselt zu SolutionsHub
KI-GENERIERTTommy Corlett, ehemaliger Inspektor der Isle of Man Gambling Supervision Commission, verstärkt SolutionsHub nach neun Jahren im Staatsdienst.
Die Welt der Glücksspielregulierung ist oft ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Betreibern und Aufsichtsbehörden. Doch manchmal wechseln die Akteure die Seiten, um für mehr Klarheit in der Branche zu sorgen. Der jüngste Neuzugang bei SolutionsHub, Tommy Corlett, ist ein Paradebeispiel für diesen Transfer von Fachwissen. Nach fast einem Jahrzehnt im Dienste der Isle of Man Gambling Supervision Commission (GSC) wechselt er nun auf die Beratungsseite, um Unternehmen durch das Dickicht der regulatorischen Anforderungen zu führen.
Tommy Corlett bringt eine Perspektive mit, die man nicht in Lehrbüchern findet. Er hat jahrelang Unternehmen aus der Sicht des Regulators unter die Lupe genommen. Er weiß, wo Firmen stolpern, wenn die Theorie der Compliance auf die Praxis des Alltags trifft. Seine Ernennung zum Head of Regulatory Assurance and Remediation markiert einen strategischen Schritt für SolutionsHub, da die Anforderungen an Anti-Geldwäsche-Maßnahmen (AML) und die Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung (CFT) weltweit massiv verschärft werden.
Zahlen und Fakten
Tommy Corlett blickt auf eine beeindruckende Laufbahn zurück. Er verbrachte insgesamt neun Jahre bei der Isle of Man Gambling Supervision Commission. Seine Karriere bei der Behörde begann als Gaming Inspector, bevor er im November 2023 zum Senior Inspector für AML/CFT-Inspektionen aufstieg. In dieser Rolle war er maßgeblich daran beteiligt, die Kontrollmechanismen von Glücksspielunternehmen zu sezieren und Schwachstellen in deren Prozessen aufzudecken.
Lee Hills, der CEO von SolutionsHub, sieht in dieser Erfahrung den entscheidenden Vorteil für seine Kunden. Corlett kennt die Testverfahren der Behörden in- und auswendig. Er hat jahrelang Beweise für die Wirksamkeit von Kontrollen eingefordert und weiß genau, was passiert, wenn die vorgelegten Dokumente der Prüfung nicht standhalten. Diese Expertise soll nun dazu genutzt werden, Lücken zu schließen, bevor ein offizieller Prüfer das Gebäude betritt oder den digitalen Datenraum öffnet.
„Tommy hat neun Jahre lang Unternehmen von der Seite des Regulators aus betrachtet, er weiß also genau, was geprüft wird und wo Firmen in Schwierigkeiten geraten können. Seine Erfahrung wird für unsere Kunden unglaublich nützlich sein. Er weiß, was Regulatoren erwarten, wie sie testen und was passiert, wenn die Beweise nicht ausreichen.“ - Lee Hills, CEO von SolutionsHub
Hintergrund
Der Wechsel von Corlett zu SolutionsHub erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche unter enormem Druck steht. Die Aufsichtsbehörden verlangen nicht mehr nur Papierprotokolle, sondern echte, belastbare Beweise für die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen. Corlett selbst betont, dass er bereit sei, seine Erfahrung auf eine neue Art zu nutzen. Er möchte Unternehmen helfen zu verstehen, wonach Regulatoren in der Praxis wirklich suchen.
Besonders reizvoll an seiner neuen Aufgabe bei SolutionsHub sei der Fokus auf Evidenz und die ordnungsgemäße Behebung von Problemen. Seine Arbeit wird sich sowohl auf Kunden erstrecken, die gerade erst in regulierte Märkte eintreten, als auch auf etablierte Betreiber, die ihr laufendes Compliance-Management optimieren müssen. Es geht darum, Compliance nicht als lästige Pflicht, sondern als operativen Standard zu etablieren, der auch unter Druck standhält.
„Nach neun Jahren bei der GSC bin ich bereit, meine Erfahrung auf eine andere Weise zu nutzen und Unternehmen dabei zu helfen, zu verstehen, wonach Regulatoren tatsächlich suchen, wenn sie etwas in der Praxis testen.“ - Tommy Corlett, Head of Regulatory Assurance and Remediation bei SolutionsHub
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Spieler ist diese Nachricht indirekt von großer Bedeutung. Zwar operiert SolutionsHub von der Isle of Man aus, doch die Standards für AML und Spielerschutz gleichen sich international immer weiter an. In Deutschland gibt der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) den Rahmen vor. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) achtet peinlich genau darauf, dass Betreiber auf der Whitelist die strengen Regeln einhalten. Dazu gehören das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat und das Einsatzlimit von einem Euro pro Spin bei virtuellen Automaten.
Wenn Experten wie Corlett die Seiten wechseln, führt das oft zu einer Professionalisierung der gesamten Branche. Deutsche Spieler profitieren davon, wenn Betreiber durch solche Berater lernen, ihre LUGAS-Anbindungen und OASIS-Abgleiche nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich perfekt umzusetzen. Ein Casino, das seine Compliance im Griff hat, bietet eine sicherere Umgebung für den Endnutzer. Wer in Deutschland spielt, sollte daher stets darauf achten, nur bei Anbietern mit GGL-Lizenz zu spielen. Diese Anbieter unterliegen einer Überwachung, die derjenigen, die Corlett bei der GSC durchgeführt hat, in puncto Strenge in nichts nachsteht.
Was das für GGL-Casinos heißt
Casinos mit einer deutschen Lizenz der GGL stehen unter permanenter Beobachtung. Die Behörde in Halle verlangt eine lückenlose Dokumentation. Personalien wie die von Tommy Corlett zeigen, dass der Bedarf an regulatorischem Fachwissen steigt. Betreiber müssen beweisen, dass ihre Algorithmen zur Früherkennung von Spielsucht funktionieren und dass Geldwäscheprävention keine leere Worthülse ist. In einem Umfeld, in dem Lizenzen bei Verstößen schnell entzogen werden können, ist der präventive Check durch ehemalige Inspektoren ein wertvolles Werkzeug zur Risikominimierung.
Häufige Fragen
Wer ist Tommy Corlett und welche neue Rolle übernimmt er?
Tommy Corlett ist ein erfahrener Regulierungsexperte, der neun Jahre bei der Glücksspielaufsicht der Isle of Man tätig war. Er wechselt nun als Head of Regulatory Assurance and Remediation zum Beratungsunternehmen SolutionsHub.
Was war Corletts letzte Aufgabe bei der Aufsichtsbehörde?
Zuletzt war er als Senior Inspector für AML/CFT-Inspektionen zuständig, wobei er die Einhaltung von Anti-Geldwäsche-Richtlinien prüfte. Er untersuchte dabei gezielt die Kontrollmechanismen und Schwachstellen der lizenzierten Unternehmen.
Warum ist seine Erfahrung für Glücksspielbetreiber wertvoll?
Da er fast ein Jahrzehnt lang als staatlicher Prüfer gearbeitet hat, kennt er die Erwartungen der Regulatoren im Detail. Er kann Unternehmen helfen, Beweise für ihre Compliance-Systeme so aufzubereiten, dass sie behördlichen Tests standhalten.
Was bedeutet dieser Wechsel für die Sicherheit beim Online-Glücksspiel?
Solche Wechsel fördern den Transfer von Know-how zur Einhaltung strenger Sicherheitsstandards. Wenn Berater mit Behördenhintergrund Firmen unterstützen, steigen oft die Qualität des Spielerschutzes und die Wirksamkeit von Maßnahmen gegen Kriminalität.
Gilt Corletts Expertise auch für den deutschen Glücksspielmarkt?
Obwohl er von der Isle of Man kommt, sind die Grundprinzipien der AML- und Spielerschutz-Compliance international vergleichbar. In Deutschland stellen die GGL und der GlüStV 2021 sogar noch spezifischere Anforderungen wie das 1.000-Euro-Limit, die durch ähnliche Prüfverfahren überwacht werden.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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