FAQ · GGL & Lizenz
Was ist die GGL und welche Online-Casinos darf sie lizenzieren?
Autorin: Lisa Lustich · Aktualisiert am 5. Juni 2026
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) sitzt seit Anfang 2023 in Halle (Saale) und ist die einzige deutsche Aufsicht für legales Online-Glücksspiel. Sie wurde im Glücksspielstaatsvertrag 2021 geschaffen und löste die Übergangsphase ab, in der einzelne Bundesländer (vor allem Hessen) provisorisch Lizenzen ausstellten.
Die GGL darf Lizenzen für virtuelle Automatenspiele (Slots), Online-Poker, Sportwetten und Online-Lotterien vergeben. Online-Tischspiele wie Roulette oder Blackjack sind weiterhin Sache der einzelnen Bundesländer — bis Juni 2026 hat nur Schleswig-Holstein eigene Lizenzen vergeben, die jedoch nur für SH-Einwohner gelten. Bundesweit darf in Deutschland deshalb derzeit kein Online-Roulette oder -Blackjack mit Echtgeld legal angeboten werden.
Lizenzbedingungen sind streng: 1 €/Spin-Limit, 5-Sekunden-Mindestrunden, Einzahlungslimit 1.000 €/Monat (anbieterübergreifend via LUGAS), automatischer OASIS-Sperrdatei-Abgleich vor jeder Einzahlung, kein Live-Casino, keine Jackpots. Die aktuelle Whitelist findest du auf gluecksspiel-behoerde.de. Anbieter ohne GGL-Lizenz sind in Deutschland nicht legal — auch wenn sie deutsche Sprache anbieten.