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APT Jeju 2026: Teeraphat Rangkatekarn triumphiert im Super High Roller

28. September 20265 Min.von Lisa Lustich
Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
APT Jeju 2026: Teeraphat Rangkatekarn triumphiert im Super High RollerKI-GENERIERT

Der thailändische Pokerspieler Teeraphat Rangkatekarn gewinnt das APT Super High Roller auf Jejudo und sichert sich ein Preisgeld von 230.499 Euro.

Die Pokerszene blickt derzeit gespannt nach Südkorea, wo die Asian Poker Tour (APT) im Les A Casino auf Jejudo Station macht. Seit dem Start am 25. September 2026 zeigt sich, dass die Region ein massiver Magnet für High Roller aus aller Welt geworden ist. Im Mittelpunkt der ersten Turniertage stand das Super High Roller Event, das mit einem Buy-In von 15 Millionen KRW, was etwa 9.700 Euro entspricht, die Elite an die Tische lockte. Der Thailänder Teeraphat Rangkatekarn konnte sich in diesem hochkarätigen Umfeld behaupten und den Titel sowie die silberne Löwen-Trophäe mit nach Hause nehmen.

Das Turnier übertraf die ursprünglichen Erwartungen deutlich. Während der Veranstalter ein Preisgeld von 500 Millionen KRW garantierte, sorgten 67 individuelle Starter und 32 Re-Entries für einen Gesamtpool von 1.368.427.500 KRW. Dies entspricht einer Summe von 886.845 Euro. Rangkatekarn bewies bereits am ersten Tag seine Dominanz und beendete diesen als Chipleader mit 3.425.000 Chips. Er ließ namhafte Konkurrenten wie den US-Profi Calvin Lee und den bekannten Christian Harder hinter sich. Am Ende teilten sich 13 Spieler das Preisgeld, wobei der Sieg für den Thailänder eine lang ersehnte Bestätigung seiner Fähigkeiten darstellte.

Zahlen und Fakten

Der Final Table war international besetzt, was die globale Reichweite der APT Jeju 2026 unterstreicht. Teeraphat Rangkatekarn sicherte sich den ersten Platz mit 230.499 Euro (355.667.500 KRW). Auf dem zweiten Platz landete der US-Amerikaner Calvin Lee, der 161.585 Euro erhielt. Christian Harder, ebenfalls aus den USA, belegte den dritten Rang und kassierte 106.699 Euro. Auch deutsche Beteiligung war zu verzeichnen, wenngleich Fabian Gumz, der den ersten Tag als Vierter im Chipcount mit 1.565.000 Chips abgeschlossen hatte, den Sprung in die obersten Preisgeldränge des Finaltisches verpasste. Insgesamt werden bei der Turnierserie auf Jejudo 135 verschiedene Events ausgetragen, mit Buy-Ins, die von 130 Euro bis hin zu 24.000 Euro reichen.

„Zürst einmal danke an das gesamte Personal und die APT für die Organisation eines so guten Events. Ich hatte das Gefühl, dass dieser Sieg schon lange auf mich gewartet hat." - Teeraphat Rangkatekarn, Sieger des Super High Roller bei der APT Jeju 2026

Hintergrund

Die Asian Poker Tour hat sich in den letzten Jahren zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für etablierte Marken wie die EPT oder die WSOP entwickelt. Besonders der Standort Jeju in Südkorea bietet durch das Les A Casino im Jeju Shinhwa World Resort eine luxuriöse Kulisse, die asiatische und internationale Profis gleichermaßen anzieht. Das Super High Roller Event war das bisher zweitgrößte seiner Art in der Geschichte der APT in Korea. Parallel dazu fand der Korea National Cup statt, bei dem 262 Spieler antraten. Diesen Sieg sicherte sich der Malaysier Lee Wee Liew, der für seinen Erfolg 45.582 Euro erhielt. Die Serie läuft noch bis zum 7. Oktober 2026 und bietet somit weiterhin Raum für spannende Entwicklungen an den Tischen.

Was heißt das für deutsche Spieler?

Für deutsche Pokerspieler, die solche Erfolge im Ausland verfolgen, stellt sich oft die Frage nach der rechtlichen Situation in der Heimat. In Deutschland ist Online-Poker durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) streng reguliert. Wer legal spielen möchte, muss auf Anbieter zurückgreifen, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) stehen. Diese Plattformen unterliegen strengen Auflagen zum Spielerschutz. Dazu gehören ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat sowie das zentrale Überwachungssystem LUGAS. Auch wenn Turniere wie in Jeju hohe Buy-Ins erlauben, sind Online-Slots in Deutschland auf einen Einsatz von 1 Euro pro Spin begrenzt. Deutsche Profis, die an internationalen High-Roller-Events teilnehmen, müssen zudem ihre Gewinne steuerlich korrekt behandeln, sofern sie Poker gewerblich betreiben.

Was das für GGL-Casinos heißt

Die Beliebtheit solcher Live-Events zeigt den GGL-lizenzierten Betreibern in Deutschland, dass ein großes Interesse an kompetitivem Poker besteht. Lizenzierten Anbietern ist es jedoch untersagt, mit unregulierten Angeboten aus Malta oder Curacao zu konkurrieren, die oft höhere Limits und aggressivere Boni bewerben. Die GGL überwacht streng, dass Werbung für Poker nicht irreführend ist und keine Anreize zur Spielsucht bietet. Während internationale Serien wie die APT auf Jejudo mit Millionenbeträgen werben, steht in Deutschland die Integrität des Spiels und der Schutz der Konsumenten im Vordergrund. Betreiber auf der Whitelist müssen sicherstellen, dass alle Spieleridentitäten verifiziert sind, um Geldwäsche zu verhindern und den Jugendschutz zu gewährleisten.

Häufige Fragen

Wer hat das APT Jeju Super High Roller 2026 gewonnen?

Der Thailänder Teeraphat Rangkatekarn gewann das Turnier und sicherte sich ein Preisgeld von 230.499 Euro. Er setzte sich im finalen Heads-up gegen den US-Profi Calvin Lee durch.

Wie hoch war das gesamte Preisgeld beim Super High Roller?

Insgesamt wurde ein Preispool von 886.845 Euro (1.368.427.500 KRW) ausgespielt. Dies lag deutlich über der ursprünglichen Garantie von 500 Millionen KRW.

Wo fand das Pokerturnier statt?

Das Turnier wurde im Les A Casino auf der Insel Jejudo in Südkorea ausgetragen. Die Asian Poker Tour gastiert dort vom 25. September bis zum 7. Oktober 2026.

Dürfen deutsche Spieler an solchen internationalen Turnieren teilnehmen?

Ja, deutsche Spieler können an Live-Turnieren weltweit teilnehmen. Im Internet sollten sie jedoch ausschließlich auf Plattformen spielen, die eine offizielle Lizenz der GGL besitzen, um rechtlich abgesichert zu sein.

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Über die Autorin

Lisa Lustich

Lisa Lustich

Chefredakteurin & Casino-Testerin

Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).

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Quellen & weiterführende Links

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