Poker-Triumph in Seefeld: Alexander Huber gewinnt CAPT Trophy nach Drei-Wege-Deal
KI-GENERIERTAlexander Huber dominiert die Casinos Austria Poker Tour in Tirol. Mit seinem Sieg beim Main Event in Seefeld II sichert er sich 20.950 Euro und setzt eine beeindruckende Erfolgsserie fort.
Die Berge Tirols scheinen Alexander Huber ein besonders gutes Blatt zu bescheren. Am gestrigen Sonntag, dem 11. Oktober 2026, krönte sich der deutsche Pokerspieler zum Champion des Main Events der CAPT Seefeld II. In einem spannenden Finale im Casino Seefeld setzte er sich in einem Feld von insgesamt 283 Entries durch. Dieser Sieg ist kein Zufallsprodukt, sondern die Fortsetzung eines bemerkenswerten Laufs, der ihn bereits vor kurzem auf das Podium in Liechtenstein führte.
Das Turnier, das mit einem Buy-in von 500 Euro plus 50 Euro Gebühr startete, lockte eine Vielzahl von Spielern in die beliebte Alpenregion. Am finalen Tag kehrten 35 Teilnehmer an die Tische zurück, wobei jeder von ihnen bereits ein Mindestpreisgeld von 1.220 Euro sicher hatte. Der Fokus lag jedoch auf dem Hauptpreis von ursprünglich kalkulierten 30.000 Euro für den ersten Platz. Huber bewies Nervenstärke, als er sich durch den Finaltag kämpfte, der von Beobachtern aufgrund der vielen lokalen Akteure fast als Tiroler Homegame-Runde bezeichnet wurde.
Zahlen und Fakten
Das Turnier generierte einen Gesamtpreispool von 141.500 Euro. Von den 283 Entries entfielen 231 auf reguläre Teilnahmen und 52 auf Re-Entries. Im entscheidenden Moment, als nur noch drei Spieler im Rennen waren, einigten sich diese auf einen Deal. Alexander Huber erhielt dabei 20.950 Euro, worin ein Ticket für die CAPT Million im Wert von 550 Euro enthalten ist. Sein Kontrahent Hans298, der als Chipleader in den Finaltag gestartet war, belegte den zweiten Platz und nahm 19.400 Euro mit nach Hause. Özkan Soysal aus Österreich komplettierte das Siegertreppchen auf Rang 3 mit einer Summe von 20.650 Euro.
Interessant ist die Verteilung der Preisgelder nach dem Deal, da Soysal trotz des dritten Platzes aufgrund seines Chipstands zum Zeitpunkt der Einigung eine höhere Summe als der Zweitplatzierte erhielt. Huber hingegen sicherte sich neben dem größten Betrag auch die prestigeträchtige CAPT Trophy.
Hintergrund
Die Erfolgsserie von Alexander Huber gewinnt durch seinen vorangegangenen Erfolg an Gewicht. Erst vor kurzer Zeit konnte er seinen ersten WSOPC Ring im Grand Casino Liechtenstein gewinnen. Solche Back-to-Back-Erfolge sind im Poker selten und zeugen von einer hohen spielerischen Qualität. Das Casino Seefeld ist bekannt für seine familiäre, aber hochprofessionelle Atmosphäre, die durch Pokermanager Marcel Pipal koordiniert wird. Für die Casinos Austria ist die CAPT Serie ein wichtiges Aushängeschild, das nun nahtlos in weitere Stopps übergeht. Bereits morgen startet das nächste Event im Casino Bregenz, gefolgt von Innsbruck im November und dem großen Finale im Casino Baden.
„Alex, der erst vor Kurzem seinen ersten WSOPC Ring im Grand Casino Liechtenstein hat gewinnen können, konnte sich auch bei diesem Duell dann behaupten und sicherte sich den Sieg für 20.950 Euro inkl. Ticket.“ - Redaktion Pokerexklusiv
Die Cash-Game-Action in den Tiroler Casinos bleibt indes auf hohem Niveau. Angeboten werden Blinds ab 1/3 Euro für No Limit Hold'em sowie 2/2 Euro für Pot Limit Omaha. Dies bietet auch Freizeitspielern die Möglichkeit, in den Räumlichkeiten zu spielen, in denen gerade erst Pokergeschichte geschrieben wurde.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Pokerspieler ist der Erfolg von Alexander Huber ein Ansporn, zeigt aber auch die Unterschiede zwischen Live-Events im Ausland und der streng regulierten Online-Landschaft in Deutschland auf. Gemäß dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) unterliegen Online-Poker-Anbieter in Deutschland strikten Regeln. Dazu gehören das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat über alle Anbieter hinweg und die Überwachung durch das IT-System LUGAS.
Wer in Deutschland online spielen möchte, sollte zwingend auf die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) achten. Nur dort ist rechtssicheres Spiel garantiert. Während bei Live-Turnieren wie der CAPT in Österreich hohe Preisgelder und Buy-ins üblich sind, ist das Online-Spiel in Deutschland durch die 1-Euro-Limitierung pro Spin bei Slots und spezifische Steuerregeln bei Poker-Buy-ins stärker reglementiert. Dennoch bleibt der Zugang zu internationalen Live-Turnieren für deutsche Staatsbürger offen, sofern sie die lokalen Gesetze der Gastländer wie Österreich beachten.
Was das für GGL-Casinos heißt
Deutsche Casinos mit GGL-Lizenz konzentrieren sich primär auf den Schutz der Spieler und die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Solche Erfolgsmeldungen aus dem Ausland könnten das Interesse an Poker in Deutschland weiter steigern. Allerdings dürfen lizenzierte Anbieter keine Werbung für illegale MGA- oder Curacao-Casinos machen. Der Fokus liegt auf der Kanalisierung des Spieltriebs in sichere Bahnen. Die GGL überwacht streng, dass Marketingmaßnahmen keine übermäßigen Anreize bieten, die der Suchtprävention widersprechen. Deutsche Anbieter nutzen solche Nachrichten oft indirekt, um die Faszination des Spiels innerhalb des legalen Rahmens zu thematisieren.
Häufige Fragen
Wer hat das CAPT Seefeld Main Event 2026 gewonnen?
Der deutsche Spieler Alexander Huber sicherte sich den Sieg beim 500+50 Euro Main Event. Er setzte sich nach einem 3-Way Deal gegen die Konkurrenz durch und gewann insgesamt 20.950 Euro.
Wie viele Spieler nahmen an dem Turnier in Seefeld teil?
Es gab insgesamt 283 Entries, die sich in 231 reguläre Anmeldungen und 52 Re-Entries aufteilten. Am Finaltag spielten die letzten 35 Teilnehmer um den Preispool von 141.500 Euro.
Welche weiteren Erfolge konnte Alexander Huber erzielen?
Kurz vor seinem Sieg in Seefeld gewann Huber seinen ersten WSOPC Ring im Grand Casino Liechtenstein. Damit bestätigt er seine aktuelle Top-Form in der Live-Poker-Szene.
Wo findet das nächste CAPT Turnier statt?
Nach dem Stopp in Seefeld zieht die Tour weiter nach Bregenz. Weitere Stationen sind das Casino Innsbruck Anfang November und das Jahresfinale im Casino Baden ab dem 19. November.
Dürfen deutsche Spieler legal an Online-Poker-Turnieren teilnehmen?
Ja, sofern der Anbieter über eine Lizenz der GGL verfügt und auf der offiziellen Whitelist steht. Dabei müssen Spieler das monatliche anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro beachten.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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