SBC Summit 2026: Direkter Draht zu Regulierungsbehörden für besseren Austausch
KI-GENERIERTDie SBC Summit 2026 in Lissabon startet vom 29. September bis 1. Oktober ein neues Format. Die "Regulatory Gaming Meetups" bringen Branchenvertreter und Regulierer aus mehr als 20 Gerichtsbarkeiten zusammen, um Compliance und Marktentwicklungen zu besprechen.
Die SBC Summit 2026 in Lissabon verspricht mehr als nur Fachvorträge. Vom 29. September bis zum 1. Oktober wird ein neues Netzwerkformat namens "Regulatory Gaming Meetups" eingeführt. Dieses soll Branchenvertretern einen direkten Dialog mit Regulierungsbehörden und Experten aus über 20 Glücksspielmärkten ermöglichen. Die Veranstalter wollen damit einen besseren Austausch über Marktentwicklungen und Compliance-Anforderungen fördern.
Das Treffen findet täglich in der Regulatory Gaming Meetup Lounge (F4-17) statt. Hier können die Teilnehmer gezielt Fragen stellen und praxisnahe Einblicke gewinnen, die in Berichten oder Präsentationen oft fehlen. Dieses Format ist Teil einer neuen Partnerschaft von SBC mit der International Association of Gaming Regulators (IAGR) und den International Masters of Gaming Law (IMGL). Ziel ist es, den Zugang zu regulatorischem Fachwissen zu erweitern.
Zahlen und Fakten
Die SBC Summit 2026 erwartet vom 29. September bis 1. Oktober 40.000 Branchenfachleute in der Feira Internacional de Lisboa und der MEO Arena. Die "Regulatory Gaming Meetups" werden sich über diese drei Tage erstrecken. Neben den Meetups gibt es auch ein umfassendes Konferenzprogramm, das sich mit globalen und aufstrebenden Märkten sowie Regulierung und Compliance befasst.
Regulierungsbeamte und Experten aus über 20 Glücksspielrechtsräumen werden anwesend sein. Hierzu zählen Vertreter aus Malta, Portugal, Zypern, Bulgarien und Deutschland. Konkrete Teilnehmer sind Charles Mizzi, CEO der Malta Gaming Authority, Alexander Popov, Director of Supervision of Gambling Activities der National Revenue Agency in Bulgarien, und Joerg Hofmann, Partner bei Melchers Law, der das Germany & DACH Regulatory Gaming Meetup leiten wird.
Rasmus Sojmark, Gründer und CEO von SBC, betonte dazu: > „Was wir mit den Regulatory Gaming Meet Ups schaffen, ist ein direkter Zugang zu den Personen, die täglich für die Gestaltung, Interpretation und Navigation dieser Märkte verantwortlich sind. Das gibt den Delegierten die Möglichkeit, bessere Fragen zu stellen, praktische Einblicke zu gewinnen, die in einem Bericht oder einer Präsentation nicht zu finden sind, und fundiertere Geschäftsentscheidungen zu treffen.“
Die Meetups sind nach Gerichtsbarkeiten und Regionen organisiert. Dies ermöglicht es den Teilnehmern, sich auf die für ihre Geschäftsinteressen relevantesten Märkte zu konzentrieren. Besondere Schwerpunkte liegen auf Europa, mit dedizierten Sitzungen für Länder wie Italien, Malta, Finnland, Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland und die DACH-Region, Großbritannien und Irland, Griechenland und Zypern sowie die Niederlande und Belgien. Auch Regionen wie Eurasien, Lateinamerika, Afrika, Asien und Nordamerika stehen auf der Agenda.
Hintergrund
Die Glücksspielbranche ist weltweit einem ständigen Wandel unterworfen. Immer neue Regeln und Gesetze erfordern von den Anbietern eine hohe Anpassungsfähigkeit. Die Konferenz in Lissabon soll hier eine Plattform für den direkten Austausch bieten. Die neue Initiative der SBC ist eine Reaktion auf die wachsende Komplexität der globalen Regularien. Statt nur oberflächliche Informationen zu erhalten, können Teilnehmer tiefer in spezifische Marktbedingungen eintauchen. Die Zusammenarbeit mit IAGR und IMGL unterstreicht das Gewicht dieser Initiative. Der SBC Summit will damit nicht nur eine Messe, sondern eine zentrale Anlaufstelle für Compliance-Fragen und strategische Partnerschaften sein.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Spieler direkt ändern sich durch diese Fachkonferenz natürlich keine Lizenzbestimmungen oder Einsatzlimits. Indirekt ist ein solcher Austausch aber von großer Bedeutung. Wenn Regulierungsbehörden wie die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) und Branchenvertreter besser miteinander kommunizieren, kann das langfristig zu durchdachteren und effektiveren Regelungen führen. Dies könnte bedeuten, dass die Casinos, die unter deutscher Lizenz der GGL operieren, stabilere und klarere Rahmenbedingungen erhalten. Die GGL überwacht die Einhaltung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 mit seinen strengen Vorgaben. Dazu gehören das 1 Euro Einsatzlimit pro Spin, das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro, die 5-Sekunden-Regel zwischen den Spins und das zentrale Sperrsystem LUGAS. Wenn Joerg Hofmann das Germany & DACH Regulatory Gaming Meetup in Lissabon leitet, zeigt das, dass der deutsche Markt für internationale Diskussionen immer relevanter wird. Ein verbesserter Dialog kann dabei helfen, die Spielerschutzmaßnahmen zu optimieren und gleichzeitig ein attraktives, legales Angebot zu sichern. Das ist gut für die Spieler, denn es sorgt für mehr Sicherheit und Transparenz im deutschen Online-Glücksspiel.
Was das für GGL-Casinos heißt
Für Online-Casinos, die eine deutsche Lizenz der GGL besitzen, sind derartige Treffen unerlässlich. Sie können hier aus erster Hand erfahren, wohin die regulatorische Reise geht. Compliance wird immer komplexer und teurer. Ein direkter Austausch mit Regulatoren kann Missverständnisse vorbeugen und die Umsetzung neuer Auflagen erleichtern. Die GGL ist eine junge Behörde, die sich noch in der Konsolidierungsphase befindet. Feedback aus der Branche und der Vergleich mit anderen europäischen Ländern sind wichtig für die Weiterentwicklung. Durch die Teilnahme von Experten, die direkt an der Gestaltung der deutschen Glücksspielregulierung beteiligt sind, haben GGL-lizenzierte Anbieter die Chance, ihre Anliegen direkt vorzubringen. Dies kann dazu beitragen, den deutschen Markt stabil und attraktiv zu halten, während gleichzeitig die strengen Spielerschutzvorgaben des Glücksspielstaatsvertrags 2021 eingehalten werden. Letztendlich könnten klarere Richtlinien für mehr Planungssicherheit und Investitionen in den legalen deutschen Markt sorgen, was wiederum den Spielern zugutekommt.
Häufige Fragen
Was ist das neue Format auf dem SBC Summit 2026?
Das neue Format heißt 'Regulatory Gaming Meetups' und findet vom 29. September bis 1. Oktober in Lissabon statt. Es ermöglicht Branchenvertretern, direkt mit Regulierungsbehörden und Experten aus über 20 Glücksspielmärkten zu sprechen.
Wer nimmt an den 'Regulatory Gaming Meetups' teil?
Teilnehmen werden Branchenvertreter und Regulierungsbeamte sowie Experten aus mehr als 20 Glücksspielrechtsräumen. Dazu gehören Vertreter aus Malta, Portugal, Zypern, Bulgarien und Deutschland.
Welche Ziele verfolgen die Veranstalter mit den Meetups?
Die Veranstalter wollen einen besseren Austausch über Marktentwicklungen und Compliance-Anforderungen fördern. Ziel ist es, den Zugang zu regulatorischem Fachwissen zu erweitern und fundiertere Geschäftsentscheidungen zu ermöglichen.
Wie sind die Meetups organisiert?
Die Treffen sind nach Gerichtsbarkeiten und Regionen organisiert, um den Teilnehmern eine Fokussierung auf relevante Märkte zu ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Europa, aber auch Regionen wie Eurasien, Lateinamerika und Nordamerika sind vertreten.
Was bedeuten die 'Regulatory Gaming Meetups' indirekt für deutsche Spieler?
Ein besserer Austausch zwischen Regulierungsbehörden wie der GGL und Branchenvertretern kann langfristig zu durchdachteren Regelungen führen. Dies könnte stabilere und klarere Rahmenbedingungen für Casinos mit deutscher Lizenz bedeuten und Spielerschutzmaßnahmen optimieren.
Welche konkreten regulatorischen Vorgaben in Deutschland werden genannt?
Der Artikel nennt das 1 Euro Einsatzlimit pro Spin, das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro, die 5-Sekunden-Regel zwischen den Spins und das zentrale Sperrsystem LUGAS. Diese werden durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 geregelt.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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