Crossleys Forensics wird zu ADVANTYX: Neue Schlagkraft gegen illegale Casino-Klone
KI-GENERIERTDie Forensik-Experten von Crossleys firmieren ab sofort unter dem Namen ADVANTYX und rüsten technologisch gegen betrügerische Glücksspielseiten auf.
Die Welt der Glücksspielregulierung wird komplexer und mit ihr wachsen die Anforderungen an die forensische Aufarbeitung von Datenströmen. Crossleys Forensics, ein etablierter Name in der Untersuchung von Finanzkriminalität und regulatorischen Verstößen, vollzieht einen radikalen Schnitt. Unter dem neuen Namen ADVANTYX präsentiert sich das Unternehmen als global agierender Akteur, der nicht mehr nur Zahlen prüft, sondern tief in die digitalen Abgründe des Internets eintaucht. Dieser Schritt ist mehr als nur ein optisches Update der Firmenwebseite. Es ist eine Reaktion auf die zunehmende Professionalisierung krimineller Akteure im iGaming-Sektor.
Der Kern der Neuausrichtung liegt in der Fähigkeit, Licht ins Dunkel zu bringen. In einer Branche, in der Identitäten oft hinter Briefkastenfirmen und komplexen Krypto-Transaktionen verschleiert werden, setzt das Team aus Experten auf eine Kombination aus menschlicher Intelligenz und proprietärer Software. Das Ziel ist klar definiert: Betrug aufdecken, Risiken minimieren und Beweise sichern, die vor Gericht oder gegenüber Regulierungsbehörden Bestand haben. Dabei konzentriert sich die Arbeit nicht nur auf den direkten Casinobetrieb, sondern umfasst das gesamte Ökosystem aus Affiliates, Zahlungsdienstleistern und Software-Zulieferern.
Zahlen und Fakten
Das Unternehmen operiert schwerpunktmäßig in Großbritannien und Spanien, hat seine Reichweite jedoch auf weltweite Märkte ausgedehnt. Ein zentrales Element der Arbeit ist die Bekämpfung von sogenannten Klon-Seiten. Hierbei handelt es sich um betrügerische Plattformen, die das Design legaler Anbieter kopieren, um Spieler in die Falle zu locken. ADVANTYX nutzt hierfür eine hauseigene Software, die es ermöglicht, die zugrunde liegende Infrastruktur dieser Netzwerke zu kartieren. Dies geht weit über das einfache Sperren einer URL hinaus. Es werden Verbindungen zwischen verschiedenen Servern, Hosting-Anbietern und den Hintermännern aufgedeckt. Gründer Peter Allwright sieht darin die logische Fortführung einer jahrelangen Entwicklung.
„Dies ist nicht einfach nur ein neuer Name oder ein neues Logo. ADVANTYX spiegelt wider, wie sich unser Geschäft über die Jahre entwickelt hat und wohin wir als Nächstes gehen. Unsere Arbeit ging schon immer darum, die Wahrheit aufzudecken. Kunden kommen zu uns, wenn sie nicht das vollständige Bild haben, sei es bei der Untersuchung von Betrug, der Durchführung von Due Diligence oder dem Schutz ihres Unternehmens vor neu auftretenden Bedrohungen.“ - Peter Allwright, Gründer von ADVANTYX
Hintergrund
Neben der Bekämpfung von Klon-Seiten deckt das Dienstleistungsspektrum klassische forensische Buchführung, digitale Forensik und eDiscovery ab. Besonders im Bereich der Due Diligence für Lizenzierungen und kommerzielle Partnerschaften ist das Unternehmen aktiv. Hierbei wird geprüft, ob potenzielle Geschäftspartner oder Investoren eine saubere Historie aufweisen. Auch die Überwachung des Dark Web und von Open-Source-Quellen gehört zum Repertoire, um frühzeitig Warnsignale für Finanzkriminalität oder den Diebstahl geistigen Eigentums zu erkennen. In Zeiten, in denen Kryptowährungen verstärkt zur Geldwäsche genutzt werden, bietet das Unternehmen zudem spezialisierte Analysen von Blockchain-Transaktionen an.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Spieler, die sich strikt an die Angebote der GGL-Whitelist halten, bietet diese Entwicklung eine zusätzliche Sicherheitsebene. Auch wenn ADVANTYX primär im B2B-Bereich und für internationale Behörden arbeitet, sorgt die Zerschlagung illegaler Netzwerke für einen saubereren Markt. In Deutschland gilt seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 ein strenges Regelwerk. Dazu gehören das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat sowie das Einsatzlimit von 1 Euro pro Spin an virtuellen Automaten. Illegale Klon-Seiten versuchen oft, diese Schutzmaßnahmen zu umgehen, indem sie deutschen Spielern vorgaukeln, eine legale Alternative ohne diese Limits zu sein. Wenn solche Betrüger durch forensische Arbeit entlarvt und abgeschaltet werden, sinkt das Risiko für deutsche Verbraucher, Opfer von Identitätsdiebstahl oder nicht ausgezahlten Gewinnen zu werden. Die Anbindung an LUGAS und OASIS ist bei diesen illegalen Kopien nie gegeben, was den Spielerschutz faktisch aushebelt.
Was das für GGL-Casinos heißt
Deutsche Lizenzinhaber stehen unter ständigem Druck, ihre Marken gegen Trittbrettfahrer zu verteidigen. Ein lizenziertes Casino investiert Millionen in Compliance und Spielerschutz. Wenn eine Klon-Seite unter ähnlichem Namen auftritt, schadet dies nicht nur dem Umsatz, sondern massiv der Reputation der legalen Branche. Die Arbeit von Unternehmen wie ADVANTYX unterstützt legale Betreiber dabei, ihre IP-Rechte durchzusetzen und gegen Hosting-Provider vorzugehen, die solche kriminellen Angebote beherbergen. Für die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) sind solche technologischen Fortschritte essenziell, um das Ziel der Kanalisierung zu erreichen und den Schwarzmarkt effektiv zurückzudrängen.
Häufige Fragen
Was genau macht ADVANTYX im Bereich Glücksspiel?
Das Unternehmen führt forensische Untersuchungen durch, um Betrug aufzudecken und illegale Klon-Webseiten zu verfolgen. Dabei werden technische Daten und Finanzströme analysiert, um die Hintermänner krimineller Netzwerke zu identifizieren.
Wer ist Peter Allwright?
Peter Allwright ist der Gründer von ADVANTYX, vormals bekannt als Crossleys Forensics. Er leitet das Unternehmen und positioniert es nun verstärkt als internationalen Experten für Intelligence und digitale Forensik.
Warum ist das Rebranding für die Branche wichtig?
Es signalisiert eine Verschiebung hin zu technologisch gestützten Ermittlungen. Das Unternehmen reagiert damit auf die globale Expansion und die Notwendigkeit, komplexere Bedrohungen wie Dark-Web-Aktivitäten zu bekämpfen.
Helfen diese Untersuchungen gegen illegale Casinos in Deutschland?
Ja, indem betrügerische Infrastrukturen aufgedeckt werden, können auch Seiten, die gezielt deutsche Spieler ansprechen, schneller vom Netz genommen werden. Dies unterstützt die Bemühungen der GGL, den legalen Markt zu schützen.
Sind Spieler bei Klon-Seiten geschützt?
Nein, Klon-Seiten besitzen keine deutsche Lizenz und ignorieren Vorgaben wie das 1.000 Euro Einzahlungslimit oder die LUGAS-Überwachung. Spieler haben bei solchen Anbietern keinerlei rechtliche Handhabe, falls Gewinne nicht ausgezahlt werden.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
Alle Artikel von Lisa Lustich →Quellen & weiterführende Links
- Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL): gluecksspiel-behoerde.de
- Whitelist erlaubter Online-Anbieter: GGL-Whitelist
- BZgA Spielsucht-Hotline: 0800 1 372 700 (kostenlos, anonym, 24/7)
- Redaktionelle Methodik: Redaktionsrichtlinien Lustich.de
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