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Matthias Beyer gewinnt Michels Donkey Race beim Meetup Poker Festival im GCA

Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Matthias Beyer gewinnt Michels Donkey Race beim Meetup Poker Festival im GCAKI-GENERIERT

Beim Abschluss des Meetup Poker Festivals im Grand Casino Aš sicherte sich Matthias Beyer den Sieg und ein Gesamtpreisgeld von 1.115 Euro.

Das Meetup Poker Festival im Grand Casino Aš (GCA) fand am Sonntag, den 6. September, einen krönenden Abschluss. Im Mittelpunkt stand das sogenannte Michels Donkey Race, ein Turnierformat, das durch seine spezielle Bounty-Struktur und die entspannte Atmosphäre der Community besticht. Matthias Beyer konnte sich in diesem Umfeld behaupten und den ersten Platz erringen. Das Event lockte zahlreiche Spieler an die Tische, die nach einem intensiven Festivalwochenende noch einmal ihr Glück und Geschick auf die Probe stellen wollten.

Die Stimmung im GCA Poker Floor war über das gesamte Wochenende hinweg durch eine hohe Beteiligung geprägt. Das Festival hat sich fest im Kalender der Live-Pokerszene etabliert, da es den Fokus auf den Austausch zwischen den Spielern legt. Neben dem sportlichen Wettbewerb steht hier das Miteinander im Vordergrund, was auch der Name Meetup Poker verdeutlicht. Matthias Beyer erwies sich am Final Table als der stärkste Akteur und konnte die Trophäe sowie die Siegprämie mit nach Hause nehmen.

Zahlen und Fakten

Das Michels Donkey Race war mit einem Buy-in von 30 Euro plus 40 Euro Bounty und 10 Euro Gebühr angesetzt. Insgesamt verzeichnete die Turnierleitung 80 Starter, die durch 42 Re-Entries ergänzt wurden. Daraus ergab sich ein Gesamtpreispool von 8.540 Euro. Dieser Pool teilte sich in 3.660 Euro für die regulären Preisgeldränge und 4.880 Euro, die direkt über die Bounties ausgespielt wurden. Die Struktur sah 30.000 Chips als Startstack vor, wobei die Blind-Level alle 15 Minuten stiegen.

Matthias Beyer erhielt für seinen Sieg 835 Euro Preisgeld sowie 280 Euro an Bounties. Auf dem zweiten Platz landete Huu Manh Nguyen mit 575 Euro (zzgl. 80 Euro Bounty). Den dritten Platz auf dem Podest sicherte sich Denis Stoy, der 440 Euro Preisgeld und 240 Euro an Kopfgeldern einstrich. Insgesamt schafften es 19 Spieler in die Geldränge, wobei der Min-Cash bei 25 Euro lag. Ein bemerkenswertes Ergebnis erzielte auch Kim Coolie Moolie auf Rang 15, die zwar nur 60 Euro Preisgeld erhielt, aber mit 520 Euro die höchste Bounty-Summe des Turniers einsammelte.

Hintergrund

Das Michels Donkey Race ist eng mit Jan-Michel Ruh verknüpft, dem Erfinder des Meetup Poker Formats. Ruh selbst hatte im vergangenen Jahr das Turnier überraschend gewonnen. Auch in diesem Jahr bewies er seine Qualitäten und erreichte erneut den Final Table. Am Ende reichte es für ihn zu Platz 5, was ihm 260 Euro Preisgeld und beachtliche 360 Euro an Bounties einbrachte. Ebenfalls am Finaltisch vertreten war Julian Richter, der auf Rang 8 landete.

Nach diesem erfolgreichen Wochenende bereitet sich das Grand Casino Aš bereits auf die kommenden Aufgaben vor. Nach einer kurzen Phase mit den täglichen Klassikern stehen ab Mitte September weitere Highlights an. Vom 16. bis 20. September gastiert das Herzdamen Festival im GCA, gefolgt von der Premiere des Hansimania Events vom 23. bis 27. September. Die Cash Games laufen weiterhin regelmäßig ab den Blinds 1/2 Euro für No Limit Hold'em und 2/2 Euro für Pot Limit Omaha.

Was heißt das für deutsche Spieler?

Für deutsche Spieler bleibt das Grand Casino Aš aufgrund seiner Lage direkt an der Grenze ein attraktives Ziel. Es ist jedoch wichtig, den rechtlichen Rahmen zu beachten. Während das Live-Spiel in Tschechien eigenen Regeln unterliegt, gilt für Online-Glücksspiel in Deutschland der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021). Spieler, die lieber online pokern, sollten zwingend auf Anbieter achten, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) stehen.

In Deutschland lizenzierte Online-Casinos bieten Schutzmechanismen wie das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro über das LUGAS-System sowie Einsatzlimits von 1 Euro pro Spin bei virtuellen Automatenspielen. Online-Poker unterliegt ebenfalls strengen Kontrollen, um Fairness und Spielerschutz zu gewährleisten. Der Besuch einer physischen Spielbank wie in Aš bietet zwar das soziale Erlebnis, doch für den Alltag im Netz ist die GGL-Lizenz das einzige verlässliche Sicherheitsmerkmal für deutsche Nutzer. MGA- oder Curacao-Lizenzen bieten diesen rechtlichen Schutzraum in Deutschland nicht.

Was das für GGL-Casinos heißt

Die Beliebtheit solcher Live-Events zeigt den GGL-lizenzierten Betreibern, dass die Community-Komponente ein entscheidender Erfolgsfaktor ist. Online-Anbieter versuchen zunehmend, diesen sozialen Aspekt durch integrierte Chats oder spezielle Online-Turnierserien abzubilden. Dennoch müssen sie strikt die deutschen Werbe- und Sozialkonzepte einhalten, um ihre Lizenzen nicht zu gefährden. Der Erfolg von Turnieren wie dem Michels Donkey Race verdeutlicht, dass Spieler bereit sind, Zeit und Geld in gut strukturierte Events zu investieren, wenn das Umfeld sicher und transparent gestaltet ist.

„Matthias Beyer holte sich den Sieg beim € 30 + 40 + 10 Michels Donkey Race und kassierte € 835 + € 280 Preisgeld.“ - Redaktion Pokerexklusiv, Berichterstatter zum GCA Poker Festival

Häufige Fragen

Wer hat das Michels Donkey Race im September 2026 gewonnen?

Matthias Beyer sicherte sich den ersten Platz beim Abschlussevent des Meetup Poker Festivals. Er gewann insgesamt 1.115 Euro, zusammengesetzt aus dem Preisgeld und den Bounties.

Wie viele Teilnehmer gab es bei dem Turnier im Grand Casino Aš?

Es gab insgesamt 122 Entries, die sich aus 80 individuellen Startern und 42 Re-Entries zusammensetzten. Das garantierte Preisgeld von 8.000 Euro wurde mit einer Gesamtsumme von 8.540 Euro leicht übertroffen.

Welche Platzierung erreichte der Erfinder des Meetup Poker Formats?

Jan-Michel Ruh, der das Format ins Leben gerufen hat, erreichte den fünften Platz. Er erhielt dafür 260 Euro Preisgeld und 360 Euro an Kopfgeldern für eliminierte Spieler.

Sind die Gewinne aus Pokerturnieren in tschechischen Casinos für Deutsche legal?

Ja, das Live-Spiel in lizenzierten Spielbanken im EU-Ausland ist grundsätzlich legal. Deutsche Spieler müssen jedoch bei Online-Angeboten darauf achten, dass der Anbieter über eine deutsche GGL-Lizenz verfügt, um rechtlich abgesichert zu sein.

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Über die Autorin

Lisa Lustich

Lisa Lustich

Chefredakteurin & Casino-Testerin

Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).

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Quellen & weiterführende Links

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