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Lex Veldhuis erreicht WSOP-Finaltisch: Poker-Star knapp am ersten Bracelet vorbei

Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Lex Veldhuis erreicht WSOP-Finaltisch: Poker-Star knapp am ersten Bracelet vorbeiKI-GENERIERT

Der niederländische Poker-Profi Lex Veldhuis belegt bei der WSOP Online den fünften Platz im PLO Super Turbo Bounty Event und kassiert 41.465 US-Dollar Preisgeld.

Der niederländische Poker-Profi und populäre Streamer Lex Veldhuis hat bei der laufenden World Series of Poker (WSOP) Online 2026 für Schlagzeilen gesorgt. Von seiner neuen Wahlheimat Costa Rica aus startete Veldhuis eine beeindruckende Serie, die nun in seinem ersten WSOP-Finaltisch seit 17 Jahren gipfelte. Der als „Grinder“ bekannte Profi hat bereits in acht der ersten 14 abgeschlossenen Bracelet-Events auf GGPoker Preisgeldränge erreicht, was seine aktuelle Formkurve eindrucksvoll unterstreicht.

Besondere Aufmerksamkeit erregte sein Deep Run im Event Nummer 14, einem 1.500 US-Dollar Super Turbo Bounty Pot-Limit Omaha (PLO) Turnier. Veldhuis, der für seine leidenschaftliche Community auf Twitch streamt, kämpfte sich durch ein Feld von 721 Teilnehmern und erreichte schließlich den Finaltisch. Damit durchbrach er eine lange Durststrecke bei der World Series, da seine letzte Finaltisch-Teilnahme auf das Jahr 2009 in Las Vegas zurückgeht, als er Siebter im 40.000 US-Dollar No-Limit Hold'em Event wurde.

Zahlen und Fakten

Das 1.500 US-Dollar PLO-Event generierte einen Gesamtpreispool von 1.027.425 US-Dollar. Insgesamt 84 Spieler landeten in den Geldrängen. Veldhuis sicherte sich für seinen fünften Platz ein Preisgeld von 30.118 US-Dollar aus dem regulären Pool sowie zusätzliche 11.347 US-Dollar an gesammelten Kopfgeldern (Bounties), was eine Gesamtsumme von 41.465 US-Dollar ergibt. Der Sieg ging an den Finnen Kai Lehto, der unter dem Nickname „Lasi Paihinen“ antrat. Lehto kassierte insgesamt 147.225 US-Dollar und erhielt zusätzlich einen Super Pass im Wert von 30.000 US-Dollar für das WSOP Paradise Super Main Event im Dezember 2026.

Der Weg zum Finaltisch war für Veldhuis steinig. Vor zwei Wochen landete er bereits auf dem zehnten Platz beim 1.000 US-Dollar Mystery Bounty PLO für 4.522 US-Dollar. Kurz darauf folgte ein 16. Platz im 2.500 US-Dollar Turbo NLH Championship, der ihm 12.123 US-Dollar einbrachte. Am 3. September 2026 schien der Traum vom ersten Bracelet dann greifbar nah, als er zeitweise sogar die Chipführung bei noch elf verbleibenden Spielern übernahm.

Hintergrund

Für Lex Veldhuis ist der Erfolg mehr als nur ein finanzieller Gewinn. Während seines Live-Streams betonte er die emotionale Bedeutung eines möglichen Bracelet-Sieges.

„Ein Bracelet zu gewinnen, würde mir die Welt bedeuten.“ - Lex Veldhuis, Poker-Profi und Streamer

Sein Ausscheiden auf Rang fünf war schließlich einem unglücklichen Setup geschuldet. In einer Hand gegen den zypriotischen Spieler „Cursed79“ brachte Veldhuis seine verbleibenden Chips mit einem Paar Assen in die Mitte. Sein Kontrahent hatte jedoch bereits auf dem Flop ein Set (Drei Gleiche) getroffen und hielt zusätzlich einen Straight-Draw. Veldhuis konnte sich nicht mehr verbessern und musste zusehen, wie Kai Lehto später im Heads-up gegen „Cursed79“ triumphierte. Bekannte Namen wie Rainer Kempe, Mark Radoja und Niklas Astedt erreichten in diesem Event ebenfalls die Geldränge, verpassten aber den Finaltisch.

Was heißt das für deutsche Spieler?

Deutsche Pokerfans verfolgen die Erfolge von Lex Veldhuis oft live auf Twitch, müssen jedoch die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland beachten. Das Spiel auf GGPoker ist für deutsche Kunden grundsätzlich möglich, sofern der Anbieter die strengen Regeln des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) umsetzt. Dazu gehört die Anbindung an das zentrale Aufsichtssystem LUGAS sowie das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro über alle Anbieter hinweg.

Spieler in Deutschland sollten darauf achten, nur bei Anbietern zu spielen, die auf der offiziellen Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) stehen. Während internationale Turnierserien wie die WSOP Online oft hohe Buy-ins und Preispools bieten, sind für deutsche Nutzer beim Spiel an virtuellen Automaten Limits von einem Euro pro Spin und eine fünfsekündige Wartezeit obligatorisch. Poker-Turniere unterliegen speziellen steuerlichen und regulatorischen Prüfungen, weshalb die Nutzung lizenzierter Plattformen essenziell für die Auszahlungssicherheit ist.

Was das für GGL-Casinos heißt

Für Betreiber mit einer deutschen Lizenz der GGL zeigt der Erfolg von Veldhuis, dass das Interesse an kompetitivem Poker ungebrochen ist. Deutsche Lizenznehmer müssen jedoch sicherstellen, dass Marketingmaßnahmen und Turnierangebote nicht gegen die strengen Jugendschutz- und Suchtpräventionsrichtlinien verstoßen. Während internationale Plattformen wie GGPoker oft aggressive Bounties und Turbo-Formate nutzen, müssen deutsche Angebote stets die Identitätsprüfung und das Panik-Knopf-System gewährleisten. Der Erfolg von Profis wie Veldhuis oder dem Deutschen Benjamin Rolle, der kürzlich sein zweites Bracelet gewann, dient zwar als Zugpferd für die Branche, die GGL achtet jedoch penibel darauf, dass der Charakter des Spiels nicht zu stark in Richtung unkontrolliertes Zocken abdriftet.

Häufige Fragen

Welchen Platz belegte Lex Veldhuis beim WSOP Online Event 14?

Lex Veldhuis belegte den fünften Platz im 1.500 US-Dollar Super Turbo Bounty Pot-Limit Omaha Turnier. Er erhielt dafür ein Gesamtpreisgeld von 41.465 US-Dollar, inklusive Kopfgeldern.

Wer hat das WSOP Online PLO Event am 3. September gewonnen?

Der finnische Spieler Kai Lehto, bekannt als „Lasi Paihinen“, gewann das Turnier. Er sicherte sich ein Preisgeld von 147.225 US-Dollar und das begehrte goldene Bracelet.

Wann war Lex Veldhuis das letzte Mal an einem WSOP Finaltisch?

Seine letzte Teilnahme an einem Finaltisch der World Series of Poker lag 17 Jahre zurück. Im Jahr 2009 erreichte er den siebten Platz bei einem 40.000 US-Dollar Event in Las Vegas.

Dürfen deutsche Spieler an der WSOP Online teilnehmen?

Die Teilnahme ist möglich, sofern der Anbieter eine deutsche Lizenz besitzt oder die Vorgaben des GlüStV 2021 erfüllt. Deutsche Spieler müssen dabei das monatliche anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro sowie die LUGAS-Registrierung beachten.

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Über die Autorin

Lisa Lustich

Lisa Lustich

Chefredakteurin & Casino-Testerin

Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).

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Quellen & weiterführende Links

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