Nick Petrangelo triumphiert beim Triton Anniversary Special nach Deal mit Joao Simao
KI-GENERIERTDer US-Profi Nick Petrangelo sicherte sich in Südkorea den Titel des $150.000 Triton Jeju II Anniversary Special und kassierte nach einem Deal über 2,2 Millionen US-Dollar.
Das Finale der Triton Poker Series im südkoreanischen Jeju bot Poker auf absolutem Weltklasse-Niveau. Nick Petrangelo, ein Urgestein der US-amerikanischen High-Stakes-Szene, setzte sich im letzten Event des Herbst-Festivals 2026 durch. Das Turnier, offiziell als $150.000 Anniversary Special deklariert, lockte 67 Teilnehmer an, die einen Preispool von insgesamt 10,5 Millionen US-Dollar generierten. Die Stimmung im Turniersaal war elektrisierend, als die letzten elf Spieler die Geldränge erreichten und um die Millionenbeträge kämpften. Ein besonders bitteres Ausscheiden erlebte Wai Kiat Lee aus Malaysia, der als Bubble Boy auf dem zwölften Platz landete und somit leer ausging, obwohl er die Triton-Serie in den letzten Jahren maßgeblich mitgeprägt hatte.
Das Geschehen am Finaltisch war geprägt von taktischen Finessen und dramatischen Wendungen. Der Belgier Thomas Boivin startete zwar als Chipleader in das Finale, musste sich jedoch letztlich mit dem fünften Platz und 783.000 US-Dollar begnügen. Zuvor hatten bereits bekannte Gesichter wie Daniel Dvoress, der auf Rang neun landete, und Danny Tang den Tisch verlassen müssen. Im entscheidenden Heads-up standen sich schließlich Petrangelo und der Brasilianer Joao Simao gegenüber. Simao, der erst kürzlich das Triton Invitational gewonnen hatte, ging mit einer massiven Chipführung von 3 zu 1 in das finale Duell, was die Grundlage für die folgenden Verhandlungen bildete.
Zahlen und Fakten
Das Preisgeld wurde unter den letzten elf Spielern aufgeteilt. Während die US-Amerikaner Alex Foxen und Ben Tollerene mit jeweils 251.000 US-Dollar für die Plätze elf und zehn ausschieden, sicherten sich die Top-Drei-Spieler siebenstellige Beträge. Adrian Mateos aus Spanien belegte den dritten Platz und erhielt dafür 1.286.000 US-Dollar. Aufgrund der Dominanz von Simao einigten sich die beiden verbleibenden Kontrahenten auf einen sogenannten ICM-Deal (Independent Chip Model). Dabei wurden die Preisgelder basierend auf dem aktuellen Chipstand verteilt, wobei 80.000 US-Dollar und die Trophäe ausgespielt wurden.
„Joao Simao und Nick Petrangelo feiern ein episches Ergebnis in Jeju." - Paul Seaton, Redakteur bei Tight Poker
Durch diesen Deal sicherte sich Joao Simao trotz seiner späteren Niederlage im Spiel die Summe von 2.517.090 US-Dollar. Nick Petrangelo, der das anschließende Spiel für sich entscheiden konnte, erhielt 2.212.910 US-Dollar und den begehrten silbernen Dreizack, die offizielle Trophäe der Triton Poker Series. Petrangelo drehte das Blatt mit einer Hand aus Zehn-Zwei gegen Simaos Dreier-Paar, als eine Zehn auf dem Turn einschlug und ihm 94 Prozent aller im Spiel befindlichen Chips einbrachte. Die finale Hand, bei der beide Spieler blind All-in gingen, entschied Petrangelo mit Ass-Neun gegen Acht-Fünf für sich.
Hintergrund
Die Triton Jeju II Serie im Jahr 2026 war ein historisches Ereignis für den asiatischen Pokermarkt. Mit 13 verschiedenen Siegern aus Nationen wie Griechenland, Kanada und den USA brach das Festival sämtliche Besucherrekorde in Südkorea. Namen wie Alex Theologis, Klemens Roiter und Nick Schulman trugen sich in die Siegerlisten ein. Besonders bemerkenswert war die Leistung von Joao Simao, der innerhalb von nur zwei Wochen über 10 Millionen US-Dollar an Preisgeldern einsammelte. Sein Sieg im $200.000 Invitational brachte ihm allein 7.250.000 US-Dollar ein, was seinen Lauf in Jeju zu einem der erfolgreichsten in der Geschichte des modernen Turniersports macht.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Pokerspieler bleiben solche Super-High-Roller-Events oft nur ein Fernseherlebnis. Gemäß dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) gelten in Deutschland strenge Regeln für das Online-Spiel. Das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro über alle Anbieter hinweg, das durch die zentrale LUGAS-Datei überwacht wird, verhindert die Teilnahme an solch massiven Buy-ins im Internet. Zudem gilt an virtuellen Spielautomaten das Einsatzlimit von 1 Euro pro Spin, was den Fokus in Deutschland klar auf den Freizeitspielerschutz legt. Wer legal und sicher spielen möchte, muss zwingend auf Anbieter aus der GGL-Whitelist setzen.
Spieler in Deutschland sollten bedenken, dass Gewinne aus solchen internationalen Live-Turnieren steuerlich anders bewertet werden können als Gewinne in GGL-lizenzierten Online-Casinos. Während reines Glücksspiel in Deutschland steuerfrei ist, können Profispieler wie Petrangelo in ihren Heimatländern der Einkommensteuer unterliegen. In Deutschland sorgt die GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) dafür, dass Anbieter strenge Anforderungen an Fairness und Spielerschutz erfüllen, was bei ausländischen Plattformen ohne Lizenz, etwa aus Curacao oder von der MGA, nicht in diesem Maße garantiert ist.
Was das für GGL-Casinos heißt
Die Erfolge bei der Triton Series unterstreichen das anhaltende Interesse an High-Stakes-Poker. GGL-lizenzierte Casinos in Deutschland müssen sich jedoch auf ein anderes Segment konzentrieren. Sie bieten eine rechtssichere Umgebung, in der die Identität jedes Spielers durch LUGAS verifiziert wird. Dies verhindert zwar die Entstehung solch gigantischer Preispools wie in Jeju, schützt aber den einzelnen Konsumenten vor Überschuldung. Für Betreiber bedeutet die strenge Regulierung einen hohen technischen Aufwand, bietet aber gleichzeitig Schutz vor illegalen Konkurrenten, die von der GGL aktiv bekämpft werden. Poker-Varianten in lizenzierten deutschen Online-Häusern orientieren sich strikt an den Vorgaben zur Suchtprävention, was den Sport in Deutschland nachhaltig und gesellschaftsfähig macht.
Häufige Fragen
Wer hat das Triton Jeju II Anniversary Special gewonnen?
Der US-amerikanische Pokerprofi Nick Petrangelo hat das Turnier gewonnen. Er sicherte sich den Titel und die Trophäe nach einem Heads-up-Deal mit dem Brasilianer Joao Simao.
Wie hoch war das Preisgeld beim Finale in Jeju?
Insgesamt lagen 10,5 Millionen US-Dollar im Preispool. Joao Simao erhielt durch den Deal den größten Anteil von 2.517.090 US-Dollar, während Sieger Petrangelo 2.212.910 US-Dollar mit nach Hause nahm.
Welche bekannten Spieler saßen am Finaltisch?
Neben Petrangelo und Simao waren unter anderem Adrian Mateos (Spanien), Danny Tang (Hong Kong) und Daniel Dvoress (Kanada) am Finaltisch vertreten. Auch der Belgier Thomas Boivin, der als Chipleader gestartet war, erreichte das Finale.
Wie viele Teilnehmer hatte das $150.000 Anniversary Special?
Das Turnier verzeichnete insgesamt 67 Entries. Diese Teilnehmerzahl trug maßgeblich dazu bei, dass das Festival in Südkorea neue Rekorde aufstellte.
Darf man solche Turniere von Deutschland aus online spielen?
Nein, die Teilnahme an Online-Turnieren mit solch hohen Einsätzen ist für Spieler mit Wohnsitz in Deutschland aufgrund des GlüStV 2021 und des 1.000-Euro-Einzahlungslimits nicht möglich. Deutsche Spieler müssen auf GGL-lizenzierte Anbieter aus der offiziellen Whitelist zurückgreifen, um legal zu spielen.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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