Sporting Risk bringt FlexBuilder und Pick Em für Sportwetten
KI-GENERIERTDas Sportanalyseunternehmen Sporting Risk erweitert seine Bet-Builder-Serie um FlexBuilder und Same Game Pick Em, um mehr Flexibilität und vereinfachte Wettformate zu ermöglichen.
Die Welt der Sportwetten entwickelt sich rasant weiter und verlangt nach immer individuelleren Lösungen. Am 18. August 2026 hat das auf Datenanalyse spezialisierte Unternehmen Sporting Risk zwei bedeutende Erweiterungen seiner Bet-Builder-Suite bekannt gegeben. Mit den neuen Produkten FlexBuilder und Same Game Pick Em reagiert der Anbieter auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Profi-Wettern und Gelegenheitsspielern. Das Ziel ist es, die herkömmliche Struktur von Kombinationswetten innerhalb eines Spiels aufzubrechen und den Nutzern mehr Kontrolle über ihr Risiko und die potenziellen Auszahlungen zu geben.
Sporting Risk nutzt dabei seine jahrelange Erfahrung im Bereich der prädiktiven Modellierung. Das Unternehmen, das ursprünglich aus einem Wettsyndikat hervorgegangen ist, setzt auf tiefgehende Daten, um Quoten und Korrelationen in Echtzeit zu berechnen. Die neuen Tools sind so konzipiert, dass sie nahtlos in bestehende Plattformen integriert werden können. Dies ist besonders relevant, da Bet-Builder, also Funktionen zur Erstellung eigener Kombiwetten auf ein einziges Spiel, in den letzten Jahren massiv an Popularität gewonnen haben.
Zahlen und Fakten
Ein zentraler Aspekt des neuen Angebots ist die technische Tiefe. Die Bet-Builder-Engine von Sporting Risk berücksichtigt komplexe Korrelationen zwischen verschiedenen Märkten. Das bedeutet, dass die Software versteht, wie die Leistung eines einzelnen Spielers den Ausgang des gesamten Spiels beeinflusst. FlexBuilder führt hierbei eine innovative Mechanik ein: Spieler können festlegen, wie viele Tipps innerhalb ihres Bet-Builders erfolgreich sein müssen, um eine Auszahlung zu erhalten. Ein konfigurierbarer Schieberegler erlaubt es, die Gewinnverteilung anzupassen. So kann man entweder auf den maximalen Gewinn bei voller Richtigkeit setzen oder sich für konstantere, kleinere Auszahlungen entscheiden, selbst wenn eine Auswahl falsch ist.
Im Gegensatz dazu steht das Produkt Same Game Pick Em. Hier wird bewusst auf die Anzeige von klassischen Quoten verzichtet, um die Komplexität für Einsteiger zu reduzieren. Der Spieler wählt lediglich die Anzahl seiner Tipps und einen Multiplikator für die Auszahlung. Danach werden einfache Ja-oder-Nein-Fragen zu Spielerleistungen beantwortet. Andy Phillips, CBDO bei Sporting Risk, betont die strategische Bedeutung dieser Differenzierung:
„Die Beliebtheit von Bet-Buildern wächst stetig, aber nicht jeder Spieler möchte auf die gleiche Weise wetten. FlexBuilder und Same Game Pick Em wurden entwickelt, um unterschiedliche Wege in dasselbe Erlebnis zu bieten, sei es durch mehr Kontrolle über das Risiko oder durch das vollständige Entfernen von Komplexität." - Andy Phillips, CBDO bei Sporting Risk
Hintergrund
Sporting Risk ist kein Neuling auf dem Markt. Bereits am 16. Juni 2026 wurde die Partnerschaft mit BoyleSports bekannt, bei der das Unternehmen seine Player Props und Next-Gen Bet-Builder-Technologien in über 150 globale Wettbewerbe integriert hat. Die Firma sammelt granulare Daten direkt vom Spielfeld, was besonders für In-Play-Märkte, also Live-Wetten, entscheidend ist. Durch die Expansion in US-Sportarten und die starke Basis im Fußball deckt Sporting Risk ein breites Spektrum ab, das nun durch die neuen Flex-Optionen ergänzt wird. Diese Entwicklung zeigt, dass Datenanbieter zunehmend die Rolle von Produktentwicklern übernehmen, um den Buchmachern fertige, hochgradig interaktive Lösungen zu liefern.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Wettfreunde sind solche Innovationen immer im Kontext des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) zu sehen. In Deutschland dürfen nur Anbieter operieren, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) stehen. Diese strengen Regeln dienen dem Spielerschutz und beinhalten unter anderem das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro über das LUGAS-System. Innovative Tools wie der FlexBuilder könnten theoretisch dazu beitragen, das Risiko für Spieler besser steuerbar zu machen, da nicht mehr das „Alles-oder-nichts-Prinzip" gilt.
Allerdings müssen deutsche Lizenznehmer sicherstellen, dass solche komplexen Wettprodukte transparent bleiben und die Limits für Wetteinsätze pro Spin oder Spielrunde eingehalten werden. Während bei Sportwetten das 1-Euro-Limit für Slots nicht gilt, unterliegen die Quotenberechnungen und die Darstellung strengen Kontrollen. Anbieter mit GGL-Lizenz müssen jede Software-Änderung prüfen lassen, um sicherzustellen, dass die Suchtprävention gewahrt bleibt. Tools, die Wetten vereinfachen, wie Same Game Pick Em, könnten von der GGL kritisch beäugt werden, wenn sie den Eindruck erwecken, Sportwetten seien ein einfaches Glücksspiel ohne Risikoaufklärung.
Was das für GGL-Casinos heißt
Für Betreiber von Online-Casinos und Sportwetten-Plattformen mit deutscher Lizenz ist die Integration solcher Technologien ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bietet sie die Chance, sich in einem gesättigten Markt durch Personalisierung abzuheben. Ein personalisiertes Sportwetten-Erlebnis, das sich an das Verhalten der Spieler anpasst, ist ein starkes Kundenbindungsinstrument. Andererseits erfordert die Einbindung von Live-Daten und komplexen Bet-Builder-Engines hohe technische Standards und die Einhaltung der strengen deutschen IT-Sicherheitsvorgaben.
Da Sporting Risk bereits mit großen Marken wie BoyleSports zusammenarbeitet, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ähnliche Funktionen bald auch bei großen deutschen Marken auftauchen. Hierbei wird entscheidend sein, wie die Algorithmen zur Risikörkennung mit den Anforderungen des deutschen Spielerschutzes harmonieren. Ein System, das es Spielern erlaubt, ihr Risiko aktiv zu reduzieren, könnte von Regulierungsbehörden sogar positiv bewertet werden, sofern die Transparenz über die Gewinnwahrscheinlichkeiten gewahrt bleibt.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen FlexBuilder und normalen Bet-Buildern?
Beim herkömmlichen Bet-Builder müssen alle getroffenen Auswahlen korrekt sein, damit der Wettschein gewinnt. Der FlexBuilder von Sporting Risk ermöglicht es jedoch, eine Auszahlung zu erhalten, auch wenn einzelne Tipps innerhalb der Kombination falsch sind, was über einen Schieberegler gesteuert wird.
Wie funktioniert das Produkt Same Game Pick Em?
Dieses Format richtet sich an Gelegenheitsspieler und verzichtet auf die komplizierte Darstellung von Quoten. Nutzer wählen lediglich aus einer Reihe von Ja-Nein-Fragen zu bestimmten Spielerleistungen aus und legen einen Multiplikator für ihren potenziellen Gewinn fest.
Welche Rolle spielen Daten bei diesen neuen Wettprodukten?
Sporting Risk nutzt prädiktive Modelle und granulare Spielfelddaten, um die Wahrscheinlichkeiten und Korrelationen zwischen verschiedenen Ereignissen zu berechnen. Dies stellt sicher, dass die Quoten auch bei komplexen Kombinationen von Spielerleistungen mathematisch fundiert und für den Anbieter risikogerecht sind.
Sind diese neuen Wettfunktionen in Deutschland erlaubt?
In Deutschland sind Sportwetten-Innovationen nur bei Anbietern mit einer GGL-Lizenz zulässig. Jedes neue Feature muss den Anforderungen des Glücksspielstaatsvertrags 2021 entsprechen, insbesondere in Bezug auf Transparenz, Spielerschutz und die Anbindung an die Sperrsysteme LUGAS und OASIS.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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