ICE-Spende von 20.000 Euro fördert Suchtprävention der Fundación Convivir
KI-GENERIERTDie argentinische Fundación Convivir erhält 20.000 Euro aus der Sustainable Gambling Zone der ICE Barcelona für globale Aufklärungsarbeit zum Spielerschutz.
Die internationale Glücksspielbranche setzt ein deutliches Zeichen für den Spielerschutz und die soziale Verantwortung. Die argentinische Organisation Fundación Convivir hat eine Spende in Höhe von 20.000 Euro erhalten, die im Rahmen der Sustainable Gambling Zone (SGZ) der Fachmesse ICE Barcelona vergeben wurde. Für die Stiftung, die seit 41 Jahren im Bereich der Suchtprävention tätig ist, fungiert diese finanzielle Unterstützung als wichtiger Beschleuniger. Sie ermöglicht es der Organisation, ihre Programme zur Aufklärung und Behandlung von Abhängigkeiten auf ein neues internationales Niveau zu heben.
Mercedes Aranguren, die Präsidentin der Fundación Convivir, betonte, dass die Wirkung dieser Zuwendung weit über den rein monetären Wert hinausgeht. Die Sichtbarkeit auf der globalen Bühne helfe dabei, die tägliche Arbeit der Stiftung in das Bewusstsein der Fachwelt zu rücken. Dabei steht insbesondere die Rolle der Erziehung bei der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Fokus. Frühzeitiges Erkennen von Symptomen und die Stärkung von Schutzfaktoren sind zentrale Säulen der Vereinsarbeit, die nun durch die Mittel aus der Industrie gestärkt werden.
Zahlen und Fakten
Die Spende an die argentinische Stiftung ist Teil einer größeren Wohltätigkeitsinitiative. Insgesamt wurden 80.000 Euro an vier verschiedene Organisationen ausgeschüttet, die sich dem sicheren Glücksspiel verschrieben haben. Ermöglicht wurde diese Summe durch die Beiträge von elf namhaften Unternehmen der Branche. Zu den Geldgebern gehören Acordjoc, Betsson Group, BGaming, Cirsa, Flutter, Grupo Orenes, Merkur, Merkur Dosniha, Novomatic, Novomatic Spain und Zitro.
Die Fundación Convivir nutzt die 20.000 Euro für konkrete Projekte in ihrem ambulanten Zentrum. Dazu gehören erweiterte Workshops für Familien und Erwachsene, die im Leben von Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen. Diese Kurse sollen das Bewusstsein für die Gefahren des Glücksspiels schärfen und praktische Strategien zur Unterstützung bieten. Zudem wurde das Programm der vierteljährlichen Webinare ausgebaut, die teilweise in Zusammenarbeit mit ALEA für Gemeinden in ganz Argentinien angeboten werden. Ein besonderer Höhepunkt ist ein wissenschaftliches Symposium an der Universität von La Plata im August, das sich den Themen psychische Gesundheit, Spielsucht und exzessive Bildschirmzeit widmet.
„Die Spende brachte internationale Anerkennung für unsere tägliche Arbeit bezüglich der Rolle der Erziehung bei der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei der Identifizierung von Schutzfaktoren und der Bereitstellung von Behandlungen, wenn erste Symptome auftreten." - Mercedes Aranguren, Präsidentin der Fundación Convivir
Hintergrund
Die Sustainable Gambling Zone wurde bereits im Jahr 2018 auf der Messe ICE eingeführt. Sie dient als Plattform, um den Spielerschutz direkt in das Zentrum der geschäftlichen Aktivitäten der Branche zu rücken. Mercedes Aranguren sieht darin einen guten Anfang, fordert jedoch eine stetige Weiterentwicklung der Ansätze. Sie vertritt die Ansicht, dass es nicht ausreicht, sich nur um die Spieler zu kümmern. Vielmehr müsse das gesamte Umfeld, die Gemeinschaft und die öffentliche Politik in den Blick genommen werden. Auch die Gestaltung der Produkte der großen Wettanbieter spiele eine entscheidende Rolle.
Die Stiftung arbeitet multidisziplinär und kooperiert sowohl mit öffentlichen als auch mit privaten Stellen. Durch eine Partnerschaft mit dem argentinischen Werberat wird beispielsweise gezielt über soziale Medien auf die Risiken von Sportwetten bei jungen Menschen aufmerksam gemacht. Aranguren begrüßt Initiativen wie das ICE Research Institute als Zeichen dafür, dass die Industrie bereit ist, konstruktiv mit Organisationen für sicheres Glücksspiel zusammenzuarbeiten.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Spieler ist die Nachricht ein Beleg für den globalen Trend zu strengeren Standards beim Spielerschutz. Auch wenn die Fundación Convivir in Südamerika tätig ist, stammen viele der Spender aus dem europäischen Raum und sind auch in Deutschland aktiv. In der Bundesrepublik ist der Spielerschutz durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) besonders strikt geregelt. Deutsche Kunden profitieren von bundesweiten Limits, wie dem anbieterübergreifenden Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat und dem Einsatzlimit von 1 Euro pro Spielrunde an virtuellen Automaten.
Das zentrale Überwachungssystem LUGAS sorgt dafür, dass diese Grenzen eingehalten werden. Die internationale Unterstützung von Präventionsprojekten durch große Marken zeigt, dass das Bewusstsein für soziale Verantwortung wächst. Dies stärkt langfristig das Vertrauen in regulierte Märkte, da Spieler sehen, dass ein Teil der Gewinne in den Schutz gefährdeter Gruppen zurückfließt.
Was das für GGL-Casinos heißt
Casinos mit einer Lizenz der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) stehen unter strenger Beobachtung. Die Beteiligung namhafter Unternehmen wie Merkur oder Novomatic an solchen Spendenaktionen unterstreicht deren Bestreben, als seriöse Akteure wahrgenommen zu werden. Für Anbieter auf der GGL-Whitelist ist die Förderung von Prävention kein reiner Marketing-Gag, sondern eine regulatorische Notwendigkeit. Sie müssen nachweisen, dass sie Früherkennungssysteme nutzen und gefährdete Spieler aktiv schützen.
Wer in einem GGL-lizenzierten Casino spielt, kann sicher sein, dass der Anbieter die deutschen Gesetze respektiert. Im Gegensatz zu illegalen Angeboten aus Übersee (z.B. Curacao), die oft kaum Schutzmechanismen bieten, investieren lizenzierte Marken in Wissen und Forschung. Die Kooperation zwischen der Industrie und Experten wie der Fundación Convivir könnte langfristig dazu führen, dass auch in Deutschland noch effektivere Präventionsmethoden entwickelt werden, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.
Häufige Fragen
Wer ist die Fundación Convivir und was macht sie?
Die Fundación Convivir ist eine seit 41 Jahren bestehende Organisation aus Argentinien, die sich auf die Prävention und Behandlung von Suchterkrankungen spezialisiert hat. Sie arbeitet interdisziplinär mit öffentlichen und privaten Partnern zusammen, um besonders Kinder und Jugendliche vor den Gefahren von Glücksspiel und Mediensucht zu schützen.
Wie hoch war die Spende der ICE Sustainable Gambling Zone?
Die Organisation erhielt eine Spende in Höhe von 20.000 Euro. Diese Summe war Teil eines größeren Spendentopfs von insgesamt 80.000 Euro, der auf der Messe ICE Barcelona an vier verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen verteilt wurde.
Welche Unternehmen haben die Spendenaktion finanziert?
Insgesamt beteiligten sich elf bekannte Marken der Glücksspielbranche an der Finanzierung. Darunter befinden sich namhafte Konzerne wie Novomatic, Merkur, Betsson, Flutter, BGaming, Cirsa und Zitro, die damit ihre soziale Verantwortung unterstreichen.
Wofür werden die Spendengelder konkret verwendet?
Die Mittel fließen in Präventions- und Behandlungsprogramme eines ambulanten Zentrums, darunter Workshops für Familien und Webinare zur Aufklärung. Zudem wird im August ein wissenschaftliches Symposium an der Universität von La Plata organisiert, das sich mit psychischer Gesundheit und Spielsucht befasst.
Wie sieht der Spielerschutz für deutsche Kunden im Vergleich dazu aus?
In Deutschland ist der Spielerschutz durch das GlüStV 2021 Gesetz. Deutsche Spieler sind durch das 1.000-Euro-Einzahlungslimit, die 1-Euro-Einsatzgrenze und das Sperrsystem OASIS geschützt, was im internationalen Vergleich zu den strengsten Regulierungen gehört.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
Alle Artikel von Lisa Lustich →Quellen & weiterführende Links
- Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL): gluecksspiel-behoerde.de
- Whitelist erlaubter Online-Anbieter: GGL-Whitelist
- BZgA Spielsucht-Hotline: 0800 1 372 700 (kostenlos, anonym, 24/7)
- Redaktionelle Methodik: Redaktionsrichtlinien Lustich.de
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