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Spielerschutz

Casino Guru und BetBlocker starten Kurs zu Spielausschluss

02. Juli 20265 Min.von Lisa Lustich
Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Casino Guru und BetBlocker starten Kurs zu Spielausschluss

Die Casino Guru Academy und BetBlocker International haben gemeinsam einen kostenlosen Kurs zum Thema Selbstausschluss im Online-Glücksspiel entwickelt. Dieser soll Prävention stärken und Betreiber wie Spieler aufklären.

Was geschah

Die Casino Guru Academy hat einen neuen kostenlosen Kurs zum Selbstausschluss im Online-Glücksspiel gestartet. Dieser entstand in Zusammenarbeit mit BetBlocker International. Das ist eine wichtige Entwicklung für den Spielerschutz, denn sie zielt darauf ab, sowohl Branchenmitarbeiter als auch Spieler besser zu informieren. Gerade in einer Welt, die immer digitaler wird, gewinnen solche Hilfsmittel an Bedeutung.

Ich verfolge die Entwicklungen in der Glücksspielbranche seit den 90er Jahren. Initiativen wie diese sind erfreulich. Sie zeigen, dass der Spielerschutz nicht nur eine gesetzliche Pflicht ist, sondern auch aktiv angegangen wird. Der Kurs ist online für jeden zugänglich. Er bietet tiefgehende Einblicke in die Mechanismen des Selbstausschlusses. Zudem beleuchtet er, wie Betroffene und ihre Angehörigen Unterstützung finden können. In unserer Redaktion ist Spielerschutz seit jeher ein zentrales Thema. Wir begrüßen jede Maßnahme, die hier einen positiven Beitrag leistet.

Hintergrund

Selbstausschluss ist ein kritisches Werkzeug für verantwortungsvolles Spielen. Er erlaubt Spielern, sich bei problematischem Spielverhalten von Glücksspielangeboten auszuschließen. In Deutschland ist der Selbstausschluss über das OASIS-System verpflichtend. Betreiber von Online-Glücksspielen mit deutscher Lizenz müssen daran angebunden sein. Die Zusammenarbeit von Casino Guru Academy und BetBlocker International ist clever. BetBlocker ist eine bekannte App, die den Zugang zu Glücksspielseiten blockiert. Zusammen vermitteln sie fundiertes Wissen. Der Kurs behandelt diverse Aspekte. Er erklärt gesetzliche Rahmenbedingungen. Er zeigt praktische Umsetzungsmöglichkeiten auf. Und er gibt Hilfestellung bei der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Viele Spieler unterschätzen die Risiken von Glücksspiel. Andere wissen nicht, welche Hilfen es gibt. Der Kurs schließt diese Lücken. Er richtet sich an Casino-Mitarbeiter. Die sollten wissen, wie sie Spieler beim Selbstausschluss unterstützen können. Er ist aber auch für Spieler relevant. Sie können lernen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen. Und sie erfahren, wie sie präventiv handeln. Solche Bildungsangebote sind essenziell. Sie fördern ein bewussteres Spielverhalten. Die Bedeutung solcher Instrumente nimmt stetig zu. Das gilt besonders in regulierten Märkten wie Deutschland.

Bedeutung für deutsche Spieler

Für deutsche Spieler ist dieser Kurs besonders interessant, auch wenn er nicht direkt vom deutschen Gesetzgeber kommt. Er bietet eine zusätzliche Ressource. Neben dem verpflichtenden OASIS-System können sich Spieler hier weiterbilden. Der Kurs kann helfen, das eigene Spielverhalten kritisch zu hinterfragen. Er erklärt, wie Selbstausschluss funktioniert und welche Vorteile er hat. Auch wenn OASIS in Deutschland zentral ist, schadet es nie, mehr über das Thema zu wissen. Das gilt besonders für die mentalen Aspekte. Und wie man mit problematischem Spiel umgeht.

Anbieter wie Jackpotpiraten, Tipwin, Crazybuzzer, Merkur Slots und Löwen Play sind an OASIS angeschlossen. Sie bieten damit eine sichere Umgebung für Spieler. Doch Wissen ist Macht. Wer die Mechanismen des Selbstausschlusses versteht, kann bewusster handeln. Dieser Kurs kann gerade jenen helfen, die sich noch unsicher sind. Er kann die Hemmschwelle senken, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Kurs ist eine Ergänzung zu den bestehenden Schutzmaßnahmen. Er ist keine Pflicht. Aber er ist ein wertvolles Angebot zur Selbsthilfe und Prävention. Er kann auch dazu beitragen, über die Grenzen von GGL-Casinos hinaus ein bewusstes Spielverhalten zu fördern. Besonders, da es immer noch viele Schwarzmarktangebote gibt, die keine oder nur unzureichende Schutzmaßnahmen bieten.

Was das für GGL-Casinos heißt

Für GGL-lizenzierte Casinos wie Jackpotpiraten oder Merkur Slots ist der Kurs eine Möglichkeit, ihr Engagement im Spielerschutz zu untermauern. Sie können ihre Mitarbeiter auf den Kurs aufmerksam machen. So stellen sie sicher, dass diese gut geschult sind. Ein besseres Verständnis für Selbstausschlussmechanismen kann die Qualität der Kundenbetreuung verbessern. Es kann auch das Vertrauen der Spieler stärken. Kunden fühlen sich sicherer, wenn sie wissen, dass die Casinos sich aktiv um ihr Wohl kümmern.

Auch die Erwartungen der Aufsichtsbehörden steigen. Präventive Maßnahmen sind gern gesehen. Sie zeigen, dass Unternehmen ihre soziale Verantwortung ernst nehmen. Der Kurs kann also auch als Teil einer umfassenden Compliance-Strategie gesehen werden. Er hilft, das Bewusstsein für problematische Spielmuster zu schärfen. Und er fördert eine Kultur des verantwortungsvollen Spielens. Das ist gut für die Branche. Und es ist gut für die Spieler. Letztlich profitiert jeder davon, wenn das Glücksspiel sicher und fair bleibt. Ein starker Spielerschutz ist kein Wettbewerbsnachteil. Er ist ein Qualitätsmerkmal.

Die Regulierung in Deutschland ist streng. Casino-Betreiber müssen viele Auflagen erfüllen. Dazu gehört auch der wirksame Umgang mit Selbstausschluss. Eine zusätzliche Weiterbildung für Mitarbeiter, auch wenn sie nicht explizit vorgeschrieben ist, kann hier nur von Vorteil sein. Es ist ein Investment in die Zukunft der Branche.

Quellen & weiterführende Links

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst. Hilfe und Beratung unter 0800 1 372 700 (BZgA, kostenlos & anonym).

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