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Fidel Group plant neue iGaming-Großmarke für regulierte Tier-1-Märkte

16. September 20266 Min.von Lisa Lustich
Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Fidel Group plant neue iGaming-Großmarke für regulierte Tier-1-MärkteKI-GENERIERT

Die Fidel Group sucht einen Mitgründer für eine neue B2C-Marke. Mit über 1.500 Mitarbeitern greift das Unternehmen nun gezielt in regulierten Kernmärkten an.

Die Fidel Group stellt die Weichen für ein massives Expansionsprojekt im Bereich des Online-Glücksspiels. Das Unternehmen, das bereits eine beachtliche Präsenz mit über 1.500 Fachkräften und mehr als 30 internen Projekten vorweisen kann, plant den Launch einer neuen B2C-Marke. Dieses Vorhaben zielt explizit auf sogenannte Tier-1-Märkte ab, also hochregulierte und lukrative Regionen, zu denen üblicherweise auch Deutschland, Großbritannien oder die nordischen Staaten gehören.

Der aktuelle Fokus liegt auf der Besetzung der Führungsposition. Gesucht wird ein CEO und Co-Founder, der nicht einfach nur eine bestehende Operation verwaltet, sondern die Marke von Grund auf mitgestaltet. Die Fidel Group verfolgt hierbei einen unternehmerischen Ansatz, bei dem der neue Leiter weitreichende Freiheiten bei der Wahl der Plattformen, Lizenzen und Strategien erhält. Dies ist ein ungewöhnlicher Schritt für eine Gruppe dieser Größe, unterstreicht jedoch den Wunsch nach Agilität in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld.

Zahlen und Fakten

Das Portfolio der Fidel Group ist bereits jetzt breit gefächert. Es umfasst neben B2C-Marken auch technologische Lösungen wie Plattformen, ein eigenes Affiliate-Netzwerk, einen Payment-Hub und Spieleanbieter. Die Gruppe ist in Märkten der Kategorien Tier 1 bis Tier 3 aktiv. Für die Neubesetzung der CEO-Rolle fordert das Unternehmen mindestens drei Jahre Erfahrung in einer vergleichbaren C-Level-Position, idealerweise im iGaming oder in ähnlich komplexen, technologiegetriebenen Branchen.

Ein Vertreter der Fidel Group betonte die strategische Ausrichtung der Suche nach einer starken Führungspersönlichkeit:

„Wir suchen niemanden, der in eine fertige Operation einsteigt und diese einfach nur verwaltet. Wir wollen eine Führungspersönlichkeit, die bereit ist, die entscheidenden Weichenstellungen vorzunehmen und die Verantwortung für das Ergebnis zu übernehmen. Wir stellen die Ressourcen und die Unterstützung bereit, der CEO erhält die Freiheit zu entscheiden, wie das Geschäft aufgebaut und skaliert wird.“ - Sprecher der Fidel Group

Hintergrund

Die Fidel Group agiert als ein geschlossenes Ökosystem. Dies gibt dem neuen B2C-Projekt einen entscheidenden Startvorteil gegenüber reinen Start-ups. Durch den Zugriff auf interne Zahlungsabwickler und Marketing-Netzwerke können Synergieeffekte genutzt werden, die in regulierten Märkten oft über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Der Fokus auf Tier-1-Märkte ist dabei besonders anspruchsvoll, da hier die regulatorischen Hürden, insbesondere im Bereich Compliance und Spielerschutz, am höchsten sind.

Die Position des neuen CEO ist als Remote-Stelle konzipiert, was den modernen Arbeitsansatz der Gruppe widerspiegelt. Neben einem wettbewerbsfähigen Grundgehalt werden Anreize auf Mitgründer-Basis geboten, was eine direkte Beteiligung am Erfolg der neuen Marke impliziert. Das Aufgabengebiet umfasst die gesamte operative Roadmap, vom Aufbau des Executive-Teams bis hin zur Definition der Produktvision und der Markteintrittsstrategie.

Was heißt das für deutsche Spieler?

Für Spieler in Deutschland ist diese Nachricht von Bedeutung, da Deutschland als einer der wichtigsten Tier-1-Märkte in Europa gilt. Wenn eine Gruppe wie Fidel eine neue Marke für diese Kategorie plant, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch eine Lizenzierung durch die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) angestrebt wird. Nur Anbieter, die auf der offiziellen Whitelist der GGL stehen, dürfen ihre Dienste legal in Deutschland anbieten.

Für die Spieler bedeutet dies die Sicherheit, dass strenge Regeln eingehalten werden. Dazu gehören das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat über das LUGAS-System, das Einsatzlimit von 1 Euro pro Spielrunde an virtuellen Automaten und die obligatorische Paniktaste. Da die Fidel Group Wert auf Compliance und Risikomanagement legt, wie in der Stellenausschreibung betont wird, ist davon auszugehen, dass ein möglicher Markteintritt in Deutschland strikt nach den Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags 2021 erfolgen würde.

Was das für GGL-Casinos heißt

Der Wettbewerb unter den GGL-lizenzierten Casinos könnte durch einen solchen neuen Akteur weiter befeuert werden. Bestehende Anbieter müssen sich auf einen Konkurrenten einstellen, der über enorme Ressourcen in den Bereichen Marketing und Technologie verfügt. Da die Fidel Group bereits über 30 interne Projekte erfolgreich steuert, bringt sie eine operative Erfahrung mit, die kleineren Anbietern oft fehlt. Dies könnte zu besseren Bonusangeboten oder innovativeren Plattform-Features führen, sofern diese im Rahmen der deutschen Regulierung zulässig sind. Gleichzeitig zeigt es, dass der deutsche Markt trotz der strengen Regeln weiterhin als hochattraktiv für internationale Schwergewichte gilt.

Häufige Fragen

Wer ist die Fidel Group und was planen sie?

Die Fidel Group ist ein großes iGaming-Unternehmen mit über 1.500 Mitarbeitern und mehr als 30 Projekten. Sie planen den Start einer neuen B2C-Marke für regulierte Kernmärkte und suchen dafür aktuell einen CEO.

Was sind Tier-1-Märkte im Glücksspiel?

Als Tier-1-Märkte werden Regionen mit hoher Kaufkraft und meist strikter Regulierung bezeichnet, wie etwa Deutschland oder Großbritannien. Diese Märkte sind für Anbieter besonders lukrativ, erfordern aber eine hohe Compliance-Expertise.

Welche Qualifikationen muss der neue CEO mitbringen?

Gesucht werden erfahrene Manager mit mindestens drei Jahren Erfahrung in einer C-Level-Position im Bereich iGaming oder Hochtechnologie. Fokus liegt auf Finanzexpertise, Teamführung und Kenntnissen in Marketing sowie Risikomanagement.

Wird die neue Marke in Deutschland verfügbar sein?

Da Deutschland als wichtiger Tier-1-Markt gilt, ist ein Markteintritt möglich. Voraussetzung dafür wäre jedoch eine Lizenz der GGL und die Einhaltung des Glücksspielstaatsvertrags 2021.

Was bedeutet das für den Spielerschutz in Deutschland?

Neue Anbieter in Deutschland müssen sich an strenge Regeln halten, wie das 1.000-Euro-Einzahlungslimit und die Anbindung an die Sperrdatei OASIS. Die Fidel Group betont in ihrem Gesuch ausdrücklich die Bedeutung von Compliance-Kenntnissen.

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Über die Autorin

Lisa Lustich

Lisa Lustich

Chefredakteurin & Casino-Testerin

Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).

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Quellen & weiterführende Links

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