Razzia in Amityville: Polizei hebt illegales Glücksspiel in Deli auf Long Island aus
KI-GENERIERTZwei Festnahmen bei einer Razzia in Amityville am 19. September 2026: Die Polizei von Suffolk entdeckte ein illegales Glücksspielgerät im Galeanos Deli.
Polizeibeamte des Suffolk County haben am Freitagabend gegen 22:00 Uhr einen empfindlichen Schlag gegen das illegale Glücksspiel im New Yorker Vorort Amityville geführt. Während einer laufenden Untersuchung der staatlichen Liquor Authority stießen die Ermittler im Galeanos Deli an der Albany Avenue auf ein illegales Glücksspielgerät. Solche Vorfälle sind auf Long Island kein Einzelfall, doch die Präzision, mit der die Behörden hier zuschlugen, zeigt die Null-Toleranz-Politik gegenüber unlizenzierten Spielangeboten. In einem Umfeld, das eigentlich für den Verkauf von Sandwiches und Lebensmitteln gedacht ist, verbarg sich hinter den Kulissen ein riskantes illegales Angebot.
Die Polizei fackelte nicht lange und nahm zwei Männer vor Ort fest. Bei einem der Verhafteten handelt es sich um Edwin Galeano Argünta, einen Angestellten des Ladens, der in Brentwood wohnhaft ist. Er sieht sich nun mit einer Anklage wegen der Förderung von Glücksspiel konfrontiert. Doch er war nicht der Einzige, der in Handschellen abgeführt wurde. Auch ein Kunde, Marvin Amaya aus Copiague, wurde festgenommen. Bei ihm lag die Sache noch komplizierter: Er wurde nicht nur wegen Drogenbesitzes belangt, sondern war bereits per Haftbefehl gesucht worden. Dieser Zugriff verdeutlicht, dass illegales Glücksspiel oft Hand in Hand mit anderen kriminellen Delikten geht.
Zahlen und Fakten
Der Einsatz fand am 19. September 2026 statt. Die Beamten griffen punktgenau um 22:00 Uhr zu, als der Betrieb im Deli noch in vollem Gange war. Es war nicht die erste Razzia dieser Art in der Region. Bereits in der Vergangenheit gab es ähnliche Vorfälle, wie etwa im Februar 2025, als acht Männer im Tropical Deli & Grocery, ebenfalls in Nord-Amityville, verhaftet wurden. Damals beschwerten sich Anwohner über den Betrieb, was schließlich zu einer Durchsuchung gegen 21:30 Uhr führte. Bei jener Operation wurden unter anderem der Besitzer Rafael Valero (51) und der Manager Robert Rodrigüz (34) festgenommen.
Im aktuellen Fall vom September 2026 steht vor allem die Rolle der Spielautomaten im Fokus. Während in lizenzierten Casinos strenge Regeln für die Auszahlungsquoten und den Spielerschutz gelten, entziehen sich diese Hinterhof-Geräte jeglicher Kontrolle. Die Polizei von Suffolk hat klargestellt, dass sie solche Verstöße konsequent verfolgen wird. Die Anklage gegen Edwin Galeano Argünta wegen „Promoting Gambling“ zeigt, dass auch Angestellte zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie den Betrieb solcher Geräte unterstützen.
Hintergrund
Das Problem des illegalen Glücksspiels auf Long Island hat eine tiefergehende Dimension. Oft sind diese kleinen Läden nur die Spitze des Eisbergs. In der Vergangenheit gab es sogar Fälle, in denen Polizeibeamte in illegale Ringe verwickelt waren. Ein prominentes Beispiel ist der ehemalige Detektiv Hector Rosario, der beschuldigt wurde, für die Bonanno-Verbrecherfamilie gearbeitet zu haben. Er soll gefälschte Razzien bei Konkurrenten durchgeführt haben, um den Markt für die Mafia zu sichern. Auch wenn der aktuelle Fall im Galeanos Deli kleiner wirkt, ist er Teil eines größeren Puzzles zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität.
„Edwin Galeano Argünta, ein Angestellter aus Brentwood, wurde verhaftet und wegen Förderung von Glücksspiel angeklagt, so die Polizei. Ein Kunde, Marvin Amaya aus Copiague, wurde ebenfalls aufgrund eines Haftbefehls und wegen Drogenbesitzes festgenommen." - Sprecher, Suffolk County Police Department
Solche Zitate unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Lage. Es geht nicht nur um ein paar Dollar in einem Spielautomaten, sondern um die Durchsetzung der staatlichen Souveränität im Glücksspielsektor. Wenn private Akteure ohne Lizenz agieren, entgehen dem Staat nicht nur Steuereinnahmen, sondern der wichtige Schutz der Konsumenten wird komplett ausgehebelt.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für Spieler in Deutschland bietet dieser Fall eine wichtige Lehre über die Bedeutung der Regulierung. In Deutschland regelt der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021) genau, wer eine Erlaubnis erhält und wer nicht. Wer in Deutschland spielt, sollte zwingend darauf achten, dass der Anbieter auf der sogenannten Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) steht. Illegale Angebote, ob physisch in einem Kiosk oder digital auf einer dubiosen Webseite ohne deutsche Lizenz, bieten keinerlei Sicherheit. In Deutschland sind die Hürden hoch: Es gibt ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat und ein Einsatzlimit von 1 Euro pro Spielrunde bei Slots. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz vor Spielsucht.
Zudem wird in Deutschland über das IT-System LUGAS sichergestellt, dass Spieler nicht gleichzeitig bei mehreren Anbietern aktiv sein können. Wer ein illegales Gerät in einem Deli nutzt – egal ob in den USA oder theoretisch in einem deutschen Hinterzimmer – begibt sich in Gefahr, betrogen zu werden. Es gibt keine Garantie für eine Auszahlung und im Falle eines Streits keinen rechtlichen Rückhalt. Die GGL-Lizenz ist das einzige Qualitätssiegel, das deutschen Kunden echtes, sicheres Spiel garantiert.
Was das für GGL-Casinos heißt
Für seriöse, nach GGL-Standard lizenzierte Casinos sind solche Nachrichten aus den USA eine Bestätigung ihrer Arbeit. Sie zeigen, wie wichtig es ist, einen legalen Kanal für Spielbegeisterte zu schaffen. Nur wenn es attraktive, sichere und regulierte Angebote gibt, kann der Schwarzmarkt effektiv ausgetrocknet werden. Deutsche Lizenznehmer investieren Millionen in den Spielerschutz und die Einhaltung technischer Richtlinien. Der Vorfall in Amityville erinnert daran, dass der Kampf gegen die Schattenwirtschaft eine Daueraufgabe bleibt, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Behörden und legalen Anbietern erfordert.
Häufige Fragen
Was passierte im Galeanos Deli in Amityville?
Am 19. September 2026 entdeckte die Polizei bei einer Kontrolle der Alkoholbehörde gegen 22:00 Uhr ein illegales Glücksspielgerät. Ein Angestellter namens Edwin Galeano Argünta und ein Kunde wurden daraufhin festgenommen.
Welche Strafen drohen bei illegalem Glücksspiel auf Long Island?
Beschuldigte wie Argünta werden wegen der Förderung von Glücksspiel (Promoting Gambling) angeklagt. Kunden können wegen Loitering (Herumtreiben) zum Zweck des Glücksspiels oder, wie im Fall von Marvin Amaya, wegen zusätzlicher Delikte wie Drogenbesitz verhaftet werden.
Gibt es einen Zusammenhang zu organisierter Kriminalität?
Obwohl für den aktuellen Fall keine direkte Mafia-Verbindung bestätigt wurde, zeigen frühere Ermittlungen auf Long Island, dass illegale Glücksspielringe oft von Clans wie der Bonanno-Familie kontrolliert oder beeinflusst wurden.
Warum ist das Spielen an illegalen Automaten gefährlich?
Es gibt keinerlei Aufsicht über die Gewinnwahrscheinlichkeiten, keinen Schutz vor Betrug und keine Sicherheitsvorkehrungen zur Suchtprävention. Zudem geraten Spieler oft in ein kriminelles Milieu, in dem auch Drogen und Gewalt eine Rolle spielen können.
Wie erkenne ich in Deutschland legales Glücksspiel?
Legale Anbieter müssen auf der Whitelist der GGL stehen. Sie halten sich an den GlüStV 2021, bieten Anbindung an das Sperrsystem OASIS und respektieren das monatliche 1.000-Euro-Einzahlungslimit sowie das 1-Euro-Einsatzlimit pro Spin.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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