SafeBets plant Expansion auf 200 Millionen Nutzer durch Sportvorhersagen
KI-GENERIERTDie Plattform SafeBets will bis 2030 rund 200 Millionen Nutzer gewinnen. Durch kostenlose Prognosen sollen die besten Talente für Finanzmarkt-Trading identifiziert werden.
Die Welt der Online-Prognosen steht vor einem radikalen Wandel, wenn es nach den Plänen von SafeBets geht. Das Unternehmen, das auf ein Modell ohne Echtgeldeinzahlungen setzt, hat sich ein monumentales Ziel gesetzt. Bis zum Jahr 2030 möchte die Plattform eine Nutzerbasis von 200 Millionen Menschen erreichen. Der Clou dabei ist, dass die Nutzer kein eigenes Kapital riskieren, sondern lediglich ihre Vorhersagekraft unter Beweis stellen. Diese Masse an Daten soll dazu dienen, die sprichwörtliche Spreu vom Weizen zu trennen und eine Elite von Analysten herauszufiltern.
Besonders im Bereich Sport und Politik sieht das Management das größte Potenzial für schnelles Wachstum. Während Finanzmärkte zwar profitabler für das Handelsmodell des Unternehmens sind, ziehen Sportereignisse wie eine Weltmeisterschaft deutlich mehr Menschen an. Es geht also um schiere Größe, um später durch statistische Relevanz präzise Handelssignale für Kryptowährungen, Rohstoffe und Technologiewerte zu generieren. SafeBets trackt die Genauigkeit jeder einzelnen Prognose und plant, die stärksten Ergebnisse in ein System namens Collective Intelligence zu überführen.
Zahlen und Fakten
Die Strategie von SafeBets basiert auf einer klaren mathematischen Selektion. Von den angestrebten 200 Millionen Nutzern sollen am Ende etwa 200.000 High-Performer übrig bleiben. Das entspricht einer Quote von lediglich 0,1 Prozent. Diese Gruppe wird als Kern für die Handelsmodelle angesehen, die bereits im nächsten Jahr starten könnten. CEO Alex Konanykhin macht keinen Hehl daraus, dass der Weg über den Breitensport alternativlos ist.
„Unser Ziel ist es, bis 2030 auf 200 Millionen Nutzer zu kommen, und das kann nur mit Sport und Politik erreicht werden. Auf jede Person, die sich kompetent genug fühlt, Marktereignisse vorherzusagen, kommen mindestens 100 Personen, die lieber den Ausgang einer Weltmeisterschaft oder ähnlicher Sportereignisse tippen würden.“ - Alex Konanykhin, CEO von SafeBets
Dass dieses Modell bereits funktioniert, zeigte ein Testlauf zur Weltmeisterschaft. Tausende Nutzer nahmen teil, wobei die drei besten Teilnehmer aus dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Kolumbien stammten. Jeder von ihnen erhielt ein Preisgeld von 10.000 US-Dollar sowie Unicoin-Token in Millionenhöhe. Dies verdeutlicht den internationalen Anspruch der Plattform, die sich als Hybrid zwischen Gaming, Finanzen und sozialem Netzwerk versteht.
Hintergrund
Das Geschäftsmodell von SafeBets ist so konzipiert, dass es außerhalb der typischen Glücksspielregulierung agiert. Da die Nutzer keine Einzahlungen leisten müssen, greifen viele Gesetze für Online-Casinos oder Sportwetten nicht. Dennoch gibt es politischen Gegenwind. In Europa formiert sich bereits eine internationale Blockade gegen bestimmte Arten von Prognosemärkten, da die Grenzen zwischen Information, Investment und Wette zunehmend verschwimmen. SafeBets plant jedoch, die gewonnenen Signale auf etablierten Plattformen wie Polymarket oder Kalshi zu monetarisieren, auch wenn diese Märkte derzeit noch deutlich kleiner sind als die klassischen Aktienmärkte.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Nutzer klingt das Angebot eines risikofreien Vorhersagespiels verlockend. Allerdings ist die Rechtslage in Deutschland durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) sehr streng gefasst. Auch wenn SafeBets argumentiert, kein Glücksspielanbieter zu sein, unterliegen alle Formen von öffentlichen Gewinnspielen und Wetten einer genauen Prüfung durch die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Deutsche Spieler sollten darauf achten, dass echte Sportwetten nur bei Anbietern auf der GGL-Whitelist abgegeben werden dürfen.
Zudem gelten für deutsche Nutzer strenge Limits, wie das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat über das LUGAS-System und das Einsatzlimit von einem Euro pro Spin bei Slots. Ein Modell wie das von SafeBets, das auf Belohnungen in Kryptowährungen setzt, könnte in Deutschland regulatorische Fragen aufwerfen, da Krypto-Assets im Bereich des legalen Glücksspiels derzeit kaum eine Rolle spielen und die Identitätsprüfung über OASIS für lizenzierte Betreiber verpflichtend ist.
Was das für GGL-Casinos heißt
Lizensierte deutsche Betreiber müssen diesen Trend genau beobachten. SafeBets greift zwar nicht direkt in den Markt für Echtgeldwetten ein, bindet aber wertvolle Zielgruppen durch Gamification und soziale Prognosen. GGL-lizenzierte Casinos sind an strenge Werbe- und Sozialkonzepte gebunden, während solche hybriden Plattformen oft versuchen, diese Hürden durch ein No-Deposit-Modell zu umgehen. Für die deutsche Branche bedeutet dies, dass der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Nutzer nicht mehr nur zwischen Casinos stattfindet, sondern zunehmend auch gegen internationale Tech-Plattformen, die Vorhersagemärkte als Datengrundlage nutzen.
Häufige Fragen
Wie funktioniert das Vorhersagemodell von SafeBets?
Nutzer können kostenlos Prognosen zu Sport, Politik und Finanzmärkten abgeben, ohne eigenes Geld einzuzahlen. Die Plattform analysiert die Treffsicherheit und nutzt die Daten der besten 0,1 Prozent der Nutzer, um daraus Handelssignale für Finanzmärkte zu erstellen.
Welche Ziele verfolgt das Unternehmen bis 2030?
SafeBets strebt eine Nutzerbasis von 200 Millionen Menschen weltweit an. Dieses massive Wachstum soll vor allem durch Wetten auf Sportevents und politische Wahlen wie in den USA erreicht werden.
Was haben die Gewinner des WM-Turniers erhalten?
Die drei besten Teilnehmer aus England, Kolumbien und den Niederlanden erhielten jeweils 10.000 US-Dollar in bar. Zusätzlich wurden Belohnungen in Form von Unicoin-Token zwischen 250.000 und 1.000.000 Stück vergeben.
Ist SafeBets in Deutschland legal nutzbar?
Da keine Einzahlungen erforderlich sind, fällt es aktuell nicht unter das klassische Glücksspielverbot, solange keine Echtgeldeinsätze verlangt werden. Dennoch müssen Nutzer vorsichtig sein, da die Plattform keine GGL-Lizenz besitzt und Kryptowährungen als Gewinne in Deutschland steuerlich und regulatorisch komplex sind.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
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