Stake gibt über 14 Milliarden Dollar VIP-Bonusauszahlungen seit 2019 bekannt
KI-GENERIERTDer Online-Glücksspielanbieter Stake hat seit 2019 mehr als 14 Milliarden Dollar an Boni an seine VIP-Kunden ausgezahlt. Manuelle Boni und Coupons machen den Großteil dieser Summe aus.
Der Glücksspielanbieter Stake hat in den letzten Jahren gigantische Summen an VIP-Kunden ausgeschüttet. Seit einer Änderung des Belohnungsmodells im Jahr 2019 sollen über 14 Milliarden Dollar an solchen Boni geflossen sein. Diese beeindruckende Zahl verdeutlicht den immensen Aufwand, den Betreiber betreiben, um ihre wertvollsten Kunden zu halten.
Ed Craven, Mitbegründer von Stake, machte diese Zahl am 10. Juli in einem X-Post publik. Er betonte, dass die Einführung täglicher Reload-Boni, wöchentlicher Boosts und monatlicher Boni im Jahr 2019 branchenweit als Standard übernommen wurde. Hinter diesen Aktionen steckt eine klare Strategie zur Kundenbindung.
Zahlen und Fakten
Laut der von Stake veröffentlichten Aufschlüsselung entfielen satte 6,39 Milliarden Dollar auf manuelle Boni. Coupons folgten mit 4,06 Milliarden Dollar, während die beanspruchten Reload-Boni sich auf 2,04 Milliarden Dollar summierten. Rund 975 Millionen Dollar wurden als Rakeback ausgezahlt, was einem Anteil von fast 7% der bekanntgegebenen Summe entspricht. Zusätzlich wurden 213 Millionen Dollar über Webhooks und 191 Millionen Dollar mittels Rennprämien vergeben. Die Summe dieser sechs Kategorien erreicht 13,869 Milliarden Dollar, was eine Differenz von mindestens 131 Millionen Dollar zum genannten Gesamtbetrag von über 14 Milliarden Dollar aufweist. Dies könnte auf weitere Bonuskategorien oder eine andere zeitliche Abgrenzung hindeuten.
Hintergrund
Stake gestattet bei seinen wöchentlichen und monatlichen Prämien, dass diese auf verschiedenen Faktoren wie dem VIP-Rang, dem umgesetzten Betrag, den anwendbaren Profitwerten und dem Hausvorteil der gespielten Spiele basieren. Angebote wie Reload-Boni und persönliche VIP-Betreuer sind höheren VIP-Stufen vorbehalten. Die enorme Investition in diese VIP-Programme zeigt den hohen Stellenwert der Kundenbindung im Online-Glücksspiel. Es ist ein Wettbewerb um die finanzstärksten Spieler, bei dem keine Kosten gescheut werden. Die Boni sind als Betriebskosten zu verstehen, die dazu dienen, Kunden zu binden und sie zu weiteren Einsätzen zu animieren. Ein ähnliches Bild zeigte sich kürzlich in einem ganz anderen Kontext:
„Wir planen keine Zusatzgebühr für Gewinner einzuführen.“ - Peter Jackson, CEO von Flutter
dies sagte Jackson bezüglich eines Vorhabens von DraftKings, eine Gebühr für Gewinner zu erheben, was auf heftige Kritik stieß und schnell wieder zurückgenommen wurde.
Die Veröffentlichung dieser Zahlen bietet einen Einblick in die Dimensionen der VIP-Ökonomie im Online-Glücksspiel. Stake hat jedoch keine Details wie die Anzahl der VIP-Mitglieder oder jährliche Zahlungs-, Einsatz- oder Umsatzzahlen bekannt gegeben. Dies erschwert Vergleiche mit Wettbewerbern oder eine Effizienzbewertung der Bonusausschüttungen. Der Wettanbieter Colossus Bets, der Cash-Out-Funktionen einführte und diese patentieren ließ, befindet sich derzeit in einem Rechtsstreit mit DraftKings wegen Patentverletzung. Bernard Marantelli, Gründer von Colossus Bets, gilt als Innovationsführer im Bereich des Wettgeschäfts und veranschaulicht, wie man mit Kreativität und der Fähigkeit, Ineffizienzen zu finden, erfolgreich sein kann. Ihm gelang es, mit seinem System im Jahr 2009 den Scoop6-Jackpot gleich zweimal in Folge zu gewinnen und damit rund eine Million Pfund zu erzielen.
Was heißt das für deutsche Spieler?
Für deutsche Spieler ist es wichtig zu verstehen, dass solche extrem hohen VIP-Boni, wie sie Stake ausschüttet, in Deutschland bei GGL-lizenzierten Anbietern unter der Regulierung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) nicht in dieser Form existieren. Der deutsche Gesetzgeber hat strikte Regeln für Online-Glücksspiele eingeführt, die den Spielerschutz an erste Stelle setzen sollen. Dazu gehören ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro, ein Einsatzlimit von 1 Euro pro Spin an Spielautomaten und die zentrale Überwachung durch LUGAS (Länderübergreifendes Glücksspielaufsichtssystem). Solche Systeme sollen exzessives Spielen verhindern und die Gefahr der Spielsucht minimieren, indem sie etwa eine parallele Teilnahme an mehreren Angeboten unterbinden. Deutsche Spieler sollten sich bewusst sein, dass Anbieter wie Stake, die internationale Lizenzen (oftmals aus Curacao oder Malta) haben, nicht den strengen Auflagen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) unterliegen. Dadurch können sie zwar oft höhere Boni anbieten, aber der Spielerschutz ist bei weitem nicht so umfassend wie in Deutschland. Ich empfehle daher immer, auf der GGL-Whitelist nach lizenzierten Anbietern zu suchen, um auf der sicheren Seite zu sein. Dort finden Sie ausschließlich Casinos, die den deutschen Standards entsprechen.
Was das für GGL-Casinos heißt
Für in Deutschland lizenzierte Online-Casinos bedeuten diese Meldungen, dass sie sich weiterhin auf den deutschen Regulierungsrahmen konzentrieren müssen. Die GGL-Vorgaben schränken die Möglichkeiten für aggressive Bonusstrategien, wie sie international, etwa bei Stake, praktiziert werden, erheblich ein. Deutsche Anbieter dürfen keine Boni in solchem Umfang anbieten, um sich an die Vorgaben des GlüStV 2021 zu halten. Ihre Marketingstrategien müssen sich auf andere Aspekte konzentrieren, wie verantwortungsvolles Spielen, sichere Zahlungsmethoden und ein transparentes Angebot. Kundenbindung wird hier eher durch Servicequalität, eine breite Auswahl an Spielen (innerhalb der gesetzlichen Grenzen) und die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards erreicht. Der Wettbewerb verschiebt sich weg von schwindelerregenden Bonusversprechen hin zu Verlässlichkeit und Spielerschutz. Wer in Deutschland legal online spielen möchte, findet auf der GGL-Whitelist eine transparente Übersicht vertrauenswürdiger Anbieter. Diese Casinos entsprechen der deutschen Gesetzgebung und verfügen über die notwendigen Lizenzen, was größtmögliche Sicherheit für die Spieler gewährleistet.
Häufige Fragen
Wie hoch waren die VIP-Bonusauszahlungen von Stake seit 2019?
Seit einer Änderung des Belohnungsmodells im Jahr 2019 hat Stake über 14 Milliarden Dollar an Boni an seine VIP-Kunden ausgezahlt. Der Großteil dieser Summe setzt sich aus manuellen Boni und Coupons zusammen.
Welche Arten von Boni machten den größten Anteil der Auszahlungen aus?
Manuelle Boni machten mit 6,39 Milliarden Dollar den größten Anteil aus, gefolgt von Coupons mit 4,06 Milliarden Dollar. Reload-Boni summierten sich auf 2,04 Milliarden Dollar.
Wer hat die Zahl der VIP-Bonusauszahlungen von Stake bekannt gegeben?
Die Zahl der VIP-Bonusauszahlungen von über 14 Milliarden Dollar seit 2019 wurde von Ed Craven, Mitbegründer von Stake, am 10. Juli in einem X-Post veröffentlicht.
Was sind die Unterschiede für deutsche Spieler im Vergleich zu den VIP-Boni von Stake?
In Deutschland unterliegen Online-Glücksspielanbieter strengen Regeln des GlüStV 2021, wie Einzahlungs- und Einsatzlimits. Solche extrem hohen VIP-Boni wie bei Stake sind dort aufgrund des umfassenden Spielerschutzes nicht in dieser Form möglich.
Wie unterscheidet sich das Bonusangebot internationaler Anbieter wie Stake von dem deutscher Casinos?
Internationale Anbieter mit Lizenzen außerhalb Deutschlands können oft höhere Boni anbieten, da sie nicht den strengen Auflagen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) unterliegen. Deutsche Anbieter müssen sich an den GlüStV 2021 halten, was aggressive Bonusstrategien einschränkt.
Wo finden deutsche Spieler lizenzierte Online-Casinos?
Deutsche Spieler sollten nach Anbietern auf der GGL-Whitelist suchen, um sicherzustellen, dass sie in Casinos mit deutscher Lizenz spielen. Diese erfüllen die deutschen Standards und bieten umfassenden Spielerschutz.
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Über die Autorin

Lisa Lustich
Chefredakteurin & Casino-Testerin
Lisa Lustich testet seit 1997 deutschsprachige Online-Casinos und leitet die Redaktion von Lustich.de. Über 400 veröffentlichte Reviews, zertifizierte Spielerschutz-Beraterin (BZgA-Schulung 2019).
Alle Artikel von Lisa Lustich →Quellen & weiterführende Links
- Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL): gluecksspiel-behoerde.de
- Whitelist erlaubter Online-Anbieter: GGL-Whitelist
- BZgA Spielsucht-Hotline: 0800 1 372 700 (kostenlos, anonym, 24/7)
- Redaktionelle Methodik: Redaktionsrichtlinien Lustich.de
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