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Spielerschutz

1xCare gründet unabhängigen Beirat für globales Spielerschutzprogramm

Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
1xCare gründet unabhängigen Beirat für globales Spielerschutzprogramm

Die Initiative 1xCare von 1xBet hat einen vierköpfigen unabhängigen Beirat eingesetzt. Dieser soll die Spielerschutzbemühungen überwachen und wird von Simon Westbury geleitet.

Bei 1xCare, der gemeinnützigen Spielerschutzinitiative des globalen Glücksspielanbieters 1xBet, tut sich etwas. Das Unternehmen hat kürzlich einen unabhängigen Beirat mit vier Mitgliedern ins Leben gerufen. Dieser Beirat soll die globalen Spielerschutzmaßnahmen von 1xCare leiten und stärken. An der Spitze dieses Gremiums steht Simon Westbury, ein Branchenexperte.

Westbury wird unterstützt von einem Team anerkannter Fachleute. Dazu gehören der Unternehmensanwalt Quirino Mancini, Sportmanager Chris Bird und Compliance-Spezialistin Sissel Weitzhändler. Ihre Expertise in Glücksspielregulierung, öffentlicher Politik, Unternehmensführung und Sportintegrität soll die Glaubwürdigkeit und Reichweite der 1xCare-Programme wesentlich erhöhen.

Zahlen und Fakten

Der neu formierte Beirat besteht aus vier Mitgliedern und wird von Simon Westbury als Vorsitzendem geführt. Er ist verantwortlich für die Gesamtstrategie und die Einhaltung ethischer Standards. Quirino Mancini, Partner bei WH Partners und ehemaliger Präsident der International Masters of Gaming Law (IMGL), leitet den Bereich Regulierung. Chris Bird, früherer COO von Manchester City FC, kümmert sich um Sportintegrität und Sponsoring im Rahmen des EduCare-Pfeilers. Sissel Weitzhändler, ehemalige Direktorin für Compliance bei Allwyn, verantwortet die öffentliche Politik und die Überprüfung von Fördergeldern. Ihre Aufgabe ist es auch, mit staatlichen Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten.

Der Beirat überwacht die vier Kernpfeiler von 1xCare: EduCare, TechShield, Support and Well-Being sowie den Research Hub. Die Aufgaben des Gremiums umfassen die Zuweisung strategischer Mittel, die Einhaltung von Vorschriften und die Angleichung an regulatorische Anforderungen in wichtigen regulierten Märkten. Die Unabhängigkeit des Beirats soll sicherstellen, dass Spielerschutz ein messbares Ziel und nicht bloß eine Marketingübung bleibt.

Hintergrund

1xCare wurde von 1xBet ins Leben gerufen, um Bemühungen in Forschung, Aufklärung, Technologie und Spielerwohl unter einem Dach zu bündeln. Die Gründung des unabhängigen Beirats ist ein klares Signal. Man möchte die Programme zur Spielersicherheit transparenter und effektiver gestalten. Die Verantwortlichen betonen, dass echtes Engagement im Spielerschutz über bloße Slogans hinausgehen muss.

Simon Westbury, der Vorsitzende des 1xCare Advisory Committee, äußert sich dazu deutlich:

„Eine Initiative wie diese wird an den Menschen gemessen, die bereit sind, dahinterzustehen. Wir haben unabhängige Expertise in Glücksspielregulierung, Recht und Sportintegrität zusammengebracht und dem Komitee echte Autorität darüber gegeben, wie unsere Programme geleitet und finanziert werden. Verantwortungsvolles Glücksspiel ist kein Slogan, es ist eine Pflicht, und dieses Komitee existiert, um uns daran zu halten.“ - Simon Westbury, Vorsitzender des 1xCare Advisory Committee

Diese Aussage unterstreicht den Anspruch des Gremiums. Es will nicht nur beraten, sondern aktiv gestalten und kontrollieren. Die Mitglieder bringen viel Erfahrung aus verschiedenen Bereichen mit. Das soll helfen, die Programme international auf die strengsten Anforderungen auszurichten.

Was heißt das für deutsche Spieler?

Für Spieler in Deutschland sind solche internationalen Entwicklungen indirekt relevant. Direkt betroffen sind deutsche Spieler vom Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021). Dieser hat strenge Regeln für Online-Glücksspiele eingeführt. Dazu gehören ein Einsatzlimit von 1 Euro pro Spin an Automatenspielen und ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat. Diese Maßnahmen sollen den Spielerschutz in Deutschland erhöhen.

Alle Online-Casinos, die eine deutsche Lizenz besitzen, müssen auf der sogenannten GGL-Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder stehen. Sie unterliegen der strengen Aufsicht der GGL und sind an das zentrale Spielersperrsystem LUGAS angeschlossen. Dies gewährleistet, dass sich Spieler selbst sperren lassen können und dass die Einhaltung der Limits überwacht wird.

Initiativen wie 1xCare zeigen, dass auch internationale Betreiber das Thema Spielerschutz ernst nehmen. Obwohl 1xBet selbst in Deutschland keine GGL-Lizenz besitzt, ist die Schaffung eines solchen Beirats ein Schritt in Richtung besserer globaler Standards. Für deutsche Spieler bedeutet dies aber vor allem: Achtung auf die GGL-Lizenz! Nur so kann man sicher sein, dass die strengen deutschen Schutzauflagen eingehalten werden.

Was das für GGL-Casinos heißt

GGL-lizenzierte Casinos in Deutschland arbeiten bereits unter sehr strengen Auflagen. Ihre Spielerschutzmaßnahmen sind gesetzlich vorgeschrieben und werden kontinuierlich überprüft. Ein internationales Gremium wie das von 1xCare kann als Benchmark dienen, wie globales Responsible Gaming aussehen kann.

Allerdings sind die Standards in Deutschland schon sehr hoch. Das 1 Euro-Limit pro Spin und das 1.000 Euro-Monatslimit sind hierzulande verpflichtend. Das LUGAS-System dient als zentrale Kontrollinstanz. GGL-Casinos müssen auch umfangreiche Informationen über verantwortungsvolles Spielen bereitstellen. Sie müssen ihren Kunden Möglichkeiten zur Selbstkontrolle, wie Einzahlungslimits und Pausenfunktionen, anbieten.

Für deutsche Anbieter sind diese globalen Anstrengungen eher eine Bestätigung, dass der Weg in Deutschland richtig ist. Sie müssen sich nicht anpassen, da ihre Regulierung oft schon über den internationalen Best Practices liegt. Die Entwicklung zeigt aber, dass der Trend zu mehr Spielerschutz weltweit anhält. Das ist gut für die Spieler, egal wo sie spielen.

Quellen & weiterführende Links

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst. Hilfe und Beratung unter 0800 1 372 700 (BZgA, kostenlos & anonym).

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