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Niederlande: Hoehere Gluecksspielsteuer verfehlt Einnahmeziele

25. Juni 20264 Min.von Lisa Lustich
Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Niederlande: Hoehere Gluecksspielsteuer verfehlt Einnahmeziele

Die Niederlande haben ihre gesteckten Einnahmeziele aus Gluecksspielsteuern deutlich verfehlt. Auch eine Steuererhoehung konnte das Defizit nicht verhindern, wie die KSA mitteilte.

Was geschah

Die niederlaendische Gluecksspielbehoerde Kansspelautoriteit (KSA) hat beunruhigende Zahlen veroeffentlicht. Trotz einer jaehrlichen Steuererhoehung blieben die Einnahmen im Gluecksspielbereich weit hinter den Erwartungen zurueck. Ein herber Rueckschlag fuer die Staatskasse. Diese Entwicklung sorgt fuer Diskussionen. Sie wirft Fragen ueber die Wirksamkeit der aktuellen Steuerpolitik auf.

Die KSA zeigte sich besorgt. Die Schere zwischen Prognose und Realitaet klafft weit auseinander. Ursache ist nicht ein Rueckgang der Umsaetze. Vielmehr ist es die Erwartung, die zu hoch angesetzt wurde. Man hatte mit mehr gerechnet. Das Online-Gluecksspiel boomt zwar. Doch die Veraenderung der Steuerlast schlug sich nicht so stark in den Einnahmen nieder. Uns interessieren da immer die Gruende.

Hintergrund

Seit der Regulierung des Online-Gluecksspielmarktes streben viele Laender nach hohen Steuereinnahmen. Die Niederlande sind da keine Ausnahme. Man will einen Teil der Gewinne abschoepfen. Der Staat finanziert damit oeffentliche Dienste. Auch Massnahmen zum Spielerschutz gehoeren dazu. Ein hoeherer Steuersatz soll das gewaehrleisten.

Doch die Erwartungen sind oft unrealistisch. Das zeigt sich jetzt in den Niederlanden. Die Steuerpolitik soll den Markt steuern. Illegale Anbieter sollen so unattraktiv werden. Nur lizenzierte Anbieter sollen uebrig bleiben. Das Kalkuel geht aber nicht immer auf. Eine zu hohe Steuer kann zu Problemen fuehren. Sie koennte Spieler in den Schwarzmarkt treiben. Das ist eine Gefahr. Dort gibt es keinen Spielerschutz. Die Steuereinnahmen wuerden dann ganz wegfallen.

Die KSA hat den Steuerfuss angepasst. Das geschah sukzessive. Von 29 Prozent stieg er auf 30,5 Prozent. Seit Oktober 2023 ist er bei 30,5 Prozent festgesetzt. Man erhoffte sich mehr Geld. Das blieb aber aus. Die Zahlen sind ernuechternd. Das Problem ist nicht allein auf die Niederlande beschraenkt. Auch andere Maerkte ringen damit. Das Zusammenspiel von Regulierung und Steuern ist komplex.

Bedeutung fuer deutsche Spieler

Diese Entwicklung hat direkte Relevanz fuer deutsche Spieler. Auch unser Markt ist streng reguliert. Wir haben seit 2021 den Gluecksspielstaatsvertrag. Darin sind klare Regeln festgeschrieben. Lizenzierte Anbieter muessen sich daran halten. Das sorgt fuer Sicherheit. Deutsche Spieler profitieren davon. Sie spielen in einem sicheren Umfeld. Serioesitaet ist gegeben.

Anbieter wie JackpotPiraten.de, Loewen Play Online oder Merkur Slots sind gute Beispiele. Sie bieten ein kontrolliertes Spielerlebnis. Spielerschutz ist oberstes Gebot. Das finde ich persoenlich sehr wichtig. Man sollte immer auf Qualitaet achten. Deshalb empfehle ich unseren Lesern stets, nur bei Anbietern mit deutscher Lizenz zu spielen. Andere Anbieter, zum Beispiel mit einer MGA- oder Curacao-Lizenz, bieten diese Sicherheit nicht. Dort gibt es oft kein Einsatzlimit. Auch ein Panic-Button fehlt. Das Risiko fuer problematisches Spielverhalten ist dort hoeher.

Die Erfahrungen in den Niederlanden zeigen: Es ist ein schmaler Grat. Der Staat will Einnahmen generieren. Gleichzeitig muss er den Markt attraktiv halten. Spieler sollen nicht abwandern. Bei zu hohen Steuern leiden manchmal die legalen Anbieter. Das kann die Lage verschlimmern. Es ist ein Balanceakt. Wir beobachten, wie sich das bei uns entwickelt.

Was das fuer GGL-Casinos heisst

Fuer GGL-lizenzierte Casinos in Deutschland sind die Nachrichten aus den Niederlanden ein wichtiger Indikator. Sie muessen sich an strenge Regeln halten. Dazu gehoeren auch Abgaben. Die Politik in Deutschland muss hier aus den Fehlern anderer Laender lernen. Unrealistische Erwartungen koennen schaden. Sie bedrohen die Attraktivitaet des legalen Marktes. Wir muessen den legalen Betrieb sichern.

Ein hoher Steuersatz koennte den Wettbewerb verzerren. Illegale Anbieter wuerden davon profitieren. Sie haben geringere Kosten. Sie muessen keine Steuern zahlen. GGL-Casinos investieren in den Spielerschutz. Sie halten alle Regeln ein. Dafuer muessen die Rahmenbedingungen stimmen. Faires Spiel und verantwortungsbewusstes Gluecksspiel sind unsere Ziele. Das geht nur mit einer ausgewogenen Steuerpolitik. Wir hoffen, dass die deutschen Behoerden das im Blick haben. Nur so kann sich der regulierte Markt langfristig etablieren. Dann profitieren alle Beteiligten: Spieler, Anbieter und der Staat. Unsere Redaktion ist gespannt, wie sich die Diskussion weiterentwickelt.

Quelle: igamingexpert.com

Quellen & weiterführende Links

Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsbewusst. Hilfe und Beratung unter 0800 1 372 700 (BZgA, kostenlos & anonym).

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