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Niederlande: Hoehere Gluecksspielsteuer verfehlt Erwartungen deutlich

25. Juni 20266 Min.von Lisa Lustich
Redaktionell geprüft von Lisa LustichLetzte Prüfung:
Niederlande: Hoehere Gluecksspielsteuer verfehlt Erwartungen deutlich

Die erhofften Mehreinnahmen aus einer erhoehten Gluecksspielsteuer bleiben in den Niederlanden aus. Eine Prognose von ueber 100 Millionen Euro mehr pro Jahr fuehrt zu Enttaeuschung.

Was geschah

Die niederlaendische Gluecksspielbehoerde Ksa hat bekannt gegeben, dass die Steuererhoehung fuer Online-Gluecksspiele ihr Ziel nicht erreicht hat. Das ist eine herbe Enttaeuschung in Den Haag. Man hatte sich deutlich mehr Geld erhofft. Der Fiskus hatte sich auf hohe Betraege gefreut. Diese Mehreinnahmen bleiben nun aus. Wir sprechen hier von zweistelligen Millionenbetraegen. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Erwartet wurden jaeaerlich viele Millionen Euro. Jetzt ist es viel weniger.

Fuer 2025 waren zusaetzliche 108 Millionen Euro prognostiziert. Fuer 2026 sogar 216 Millionen Euro. Aktuelle Daten zeigen aber, dass diese Ziele weit verfehlt werden. Die Realitaet sieht anders aus. Das ist ein Rueckschlag fuer die Regierung. Diese hatte sich auf die Einnahmen verlassen. Fuer Projekte und den Haushalt plante man fest damit. Nun muss man umdisponieren. Unsere Redaktion ist nicht ueberrascht. Aehnliche Probleme sehen wir auch anderswo.

Hintergrund

Seit 2021 ist Online-Gluecksspiel in den Niederlanden reguliert. Das Gesetz schuf einen Rahmen fuer Lizenzen und Besteuerung. Die Idee war, den Markt zu kontrollieren. Gleichzeitig wollte man den Spielerschutz verbessern. Und natuerlich Steuereinnahmen generieren. Die Steuerpolitik aenderte sich im Laufe der Zeit. Man wollte mehr Geld einnehmen. So kam es zur Steuererhoehung. Der Steuersatz wurde angehoben. Ziel war es, die legalen Anbieter staerker zur Kasse zu bitten. Illegale Angebote sollten so weniger attraktiv werden. Leider scheint dieser Plan nicht ganz aufzugehen. Spieler weichen mitunter auf unregulierte Angebote aus. Das ist ein bekanntes Problem. Auch in Deutschland diskutieren wir das immer wieder. Ein zu hoher Steuersatz schreckt Spieler ab. Sie landen dann bei Casinos ohne Lizenz.

In den Niederlanden gibt es eine strenge Regulierung. Die Ksa wacht ueber den Markt. Sie vergibt Lizenzen. Sie ueberwacht die Einhaltung der Regeln. Das beinhaltet auch den Spielerschutz. Werbetreibende muessen sich an Regeln halten. Das ist gut und wichtig. Nur so kann man einen fairen Markt schaffen. Aber die Balance muss stimmen. Zwischen Regulierung, Spielerschutz und wirtschaftlicher Attraktivitaet. Wenn der Staat zu viel nimmt, leidet die Attraktivitaet. Das kann dazu fuehren, dass Spieler abwandern. Sie suchen dann Casinos ohne die hohen Steuern. Das ist ein Teufelskreis. Am Ende verliert der Staat dann Einnahmen. Und der Spielerschutz leidet auch. Denn in unregulierten Casinos gibt es keine Kontrolle.

Bedeutung fuer deutsche Spieler

Was in den Niederlanden passiert, ist auch fuer deutsche Spieler interessant. Wir haben hier eine aehnliche Situation. Seit Juli 2021 gibt es den Gluecksspielstaatsvertrag. Er brachte strikte Regeln. Auch in Deutschland gibt es eine Besteuerung von Online-Slots. Aktuell liegt diese bei 5,3 Prozent des Einsatzes. Manche sehen diese Steuer kritisch. Sie koennte Spieler zu auslaendischen Anbietern treiben. Anbieter mit MGA- oder Curacao-Lizenzen locken dann mit hoeheren Auszahlungsquoten. Sie muessen diese Steuer nicht zahlen. Das gibt ihnen einen Wettbewerbsvorteil. Das ist schlecht fuer den Kanalisierungsauftrag. Der Staat moechte Spieler ja in den legalen Markt lenken. Wenn die Konditionen schlecht sind, klappt das nicht. Die Erfahrungen aus den Niederlanden bestaetigen dies. Hohe Steuern koennen kontraproduktiv sein. Sie schaden dem legalen Angebot. Das ist ein wichtiger Punkt fuer die Politik. Man muss aufpassen. Sonst verliert man die Spieler. Und damit auch die Kontrolle und den Spielerschutz.

In Deutschland gibt es jedoch auch positive Beispiele. Casinos wie jackpotpiraten.de oder crazybuzzer.de halten sich an die Regeln. Sie zeigen, dass ein regulierter Markt moeglich ist. Man muss nur die Balance finden. Die Spieler erwarten ein faires Angebot. Dazu gehoeren auch faire Auszahlungsquoten. Wenn die Steuern diese Quoten zu stark druecken, wird es schwierig. Das muessen die Gesetzgeber verstehen. Sonst spielt man der Schwarzmarkt-Industrie in die Haende.

Was das fuer GGL-Casinos heisst

Die Erfahrungen aus den Niederlanden sollten der Gemeinsamen Gluecksspielbehoerde der Laender (GGL) zu denken geben. Ein zu aggressiver Kurs bei der Besteuerung kann nach hinten losgehen. Die GGL hat den Auftrag, den Markt zu kanalisieren. Sie will Spieler in den legalen Markt fuehren. Das ist ein ehrenwertes Ziel. Dafuer muss der legale Markt attraktiv sein. Er muss sich von den illegalen Anbietern abheben. Das kann man nicht nur mit Sicherheit tun. Auch die wirtschaftliche Attraktivitaet spielt eine Rolle. Hohe Steuern machen die Angebote teurer. Das spueren die Spieler direkt. Sie bekommen weniger fuers gleiche Geld. Das ist kein guter Weg. Es koennte dazu fuehren, dass weniger Spieler bei GGL-lizenzierten Anbietern spielen. Anbieter wie merkur-slots.de oder loewen-play.de investieren viel in Lizenzen und Compliance. Sie tragen eine hohe Verantwortung. Sie erwarten faire Bedingungen. Sonst koennen sie nicht erfolgreich sein. Das ist eine Abwaegungsfrage fuer die Politik. Man muss Einnahmen generieren. Aber nicht um jeden Preis. Ein gesunder Markt ist wichtiger. Und dieser braucht Spieler. Ohne Spieler keine Einnahmen. Ohne Spieler kein Spielerschutz. Wir muessen aus den Fehlern anderer Laender lernen.

Quelle: www.igamingnews.com

Quellen & weiterführende Links

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